2015 März

2015 Februar                 2015 Januar

1. Verabschiedung von OStD Matthias Ramm

GPan 31.3.2015

 „Offen, mitfühlend, wissbegierig, aktiv, zuverlässig, großzügig, hört zu, ein Mann der eher leiseren Töne“, so wurde Oberstudiendirektor Matthias Ramm von allen Rednerinnen und Rednern auf seiner Verabschiedungsfeier der Nordseeschule anlässlich seines Wechsels als Schulleiter an die Meldorfer Gelehrtenschule beschrieben. Er hatte Mitte Februar dort die Schulleitung übernommen und wohnt seit langem in Meldorf.

Michael Kahrs, Personalrat, brachte es auf den Punkt: „Wenn Bildung Persönlichkeit braucht, dann braucht Schule Sie!“ „Unsere Kinder sind gerne zu dieser Schule gegangen und Sie haben uns immer in die Vorhaben der Schule einbezogen“, betonten die Elternbeiratsvorsitzenden Iris Feyser und Andrea Voß. Schülervertreterin Najadi Litche hob hervor, dass Herr Ramm die Arbeit der Schülervertretung mit viel Einfühlungsvermögen unterstützt und mit Ideen weiter geholfen habe.

In einer humorvollen Rede erinnerte Studiendirektor und stellvertretender Schulleiter Ralf Wusterbarth insbesondere an die Belastung durch zwei unterschiedliche Schulteile und an die Ausarbeitung des pädagogischen Konzepts: „Trotz der räumlichen Trennung sind unter Ihrer Ägide Gemeinschaftsschulteil (Dorf) und Gymnasialteil (Böhl) ein gutes Stück zusammengerückt. Vielleicht sind Sie deshalb der Meinung, dem Projekt so viel Stabilität verliehen zu haben, dass die Schule Ihr Ausscheiden unbeschadet überstehen kann.“

Rainer Balsmeier erinnerte als Schulverbandsvorsteher an wichtige Projekte aus den fünf Jahren der Amtszeit von OStD Ramm: Neuer Fachtrakt, Schulhofgestaltung, das Gymnasium mit dem Regionalschulteil wurde ein Gymnasium mit Gemeinschaftsschulteil, Schulsozialarbeit auch am Gymnasium. „Sie waren Manager und wichtigster Ideengeber!“ Da er gerne mit ihm zusammen gearbeitet habe, sei er etwas enttäuscht gewesen, dass OStD Ramm eine andere Schule übernehmen wolle. Mit einer Karte für die Dünentherme wolle er ihn aber gerne ab und zu nach St. Peter-Ording locken.

Matthias Ramm bedankte sich sowohl für die wohlgemeinten Worte und beziehungsreichen Geschenke als auch für die Unterstützung durch den Schulverband und das Amt Eiderstedt. Auch die Zusammenarbeit mit dem Internat und dessen Leitung sei immer gut gewesen. Er forderte jedoch, dass die Internatsschüler bei der Lehrerzuweisung berücksichtigt werden müssten. Ebenso sei das Gymnasium mit Gemeinschaftsschulteil in dieser Hinsicht benachteiligt gegenüber einer Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe. Er dankte besonders den Sekretärinnen und den vielen Kolleginnen und Kollegen, die Verantwortung übernahmen, für die freundschaftliche Begleitung, Er scheide mit einem guten Gefühl.

Der Unterstufenchor unter Leitung von Christine Melzer und der Oberstufenchor mit Ingmar Schulze umrahmten die kleine Feierstunde mit vier Liedern mit Gitarre, Klavier- und Trommelbegleitung. Den „Irischen Segensgruß“ gaben die Oberstufenschüler ihrem scheidenden Schulleiter mit auf den Weg. Er gehört seit Jahren zu besonderen Feierstunden der Nordseeschule und berührte Matthias Ramm sichtlich.

2. Spende für Deutschunterricht

Deutsch als Zweitsprache – Lern- und Lebenshilfe für syrisches Mädchen
GPan 30.3.2015

 

Seit Januar besucht Badiaa die Utholm-Schule in St.Peter-Ording. Mit ihren vier Geschwistern und ihren Eltern lebt sie in einer Zweizimmerwohnung in der Nähe von St.Peter-Ording. Sie sind vor dem Bürgerkrieg in Syrien geflüchtet und seit sieben Monaten in Deutschland. Zurzeit nimmt sie vorwiegend am Unterricht des dritten Schuljahres teil und lernt Deutsch als Zweitsprache. Eigentlich ist es ihre vierte Sprache, die sie sich neben Arabisch, Türkisch und Kurdisch aneignet und natürlich lernt sie nebenbei auch noch Englisch. Sie macht rasche Fortschritte und versteht schon viel. Die Schule ist für diese Art von individuellem Lernen mit Materialien gut ausgerüstet.

Neben den DaZ-Unterrichtsstunden, die Badiaa durch die Schule erhält, ist es aktuell möglich, eine ergänzende Sprachfördermaßnahme für sie anzubieten. Durch eine Spende von 450 Euro des HSV-Fanclubs „Nordseeler“, übergeben von deren Vorsitzende Jasmin Jansen-Sievers an den Förderverein der Schule, erhält Badiaa zwei zusätzliche Förderstunden pro Woche für den dringend erforderlichen, zusätzlichen Aufbau-Sprachunterricht bis zu den Sommerferien durch Frau Liselotte Buttgereit.

Jasmin Jansen-Sievers: "Das passt zu unserer ´Nordseeler-Philosophie´ für Integration, gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus."

Utholm-Schule im Internet: www.utholm-schule.de
HSV-Nordseeler im Internet: http://nordseeler.jimdo.com/

3. Förderverein "Westküstenpark" tagte

Jahresversammlung des "Förderverein Westküstenpark"
GPan 26.3.2015

Schon anderthalb Stunden vor Beginn der Jahresversammlung führte Parkbetreiber Peter Marke seine Gäste vom Förderverein durch den Park. Besonders am Herzen lag ihm dabei das Robbarium. Endlich gelang es im letzten Jahr Nordseewasser durch die neue Seewasserleitung direkt in das Robbenbecken zu leiten. Die Seehunde in St. Peter-Ording müssen nicht in chemisch aufbereitetem und gefiltertem Wasser schwimmen, sie erleben dagegen das "echte Watt-Feeling". Jeden Tag wird die Menge von mehr als vier Tanklastzügen frisches Nordseewasser mit Sand, Algen und Plankton in das Becken hineingepumpt. Die Robben können wie in der Natur "im Trüben fischen"

Er dankte dem Förderverein für den neuen Hochdruckreiniger. Susanne Kühn, zuständig für die Sauberkeit des Robbariums, freute sich über das neue Gerät, mit dem sie schneller und leichter arbeiten könne.

Des weiteren schaffte der Förderverein im vergangenen Jahr Ferngläser für geführte Rundgänge an und sorgte für weitere Beschilderung. Insgesamt gab er 5243 Euro aus. Für 2015 ist als erste Maßnahme einheitliche Kleidung mit dem Westküstenpark-Logo für die Mitarbeiter vorgesehen, damit sie für die Besucher klar erkennbar sind. Vorsitzender Gerald Will betonte, dass man sich darüber hinaus wieder auf weitere Hilfen für den Park einigen müsse. Dabei haben sich die Treffen jeweils am letzten Donnerstag im Monat bewährt, bei denen man direkt im Park mit den Tierpflegern und Herrn Marke sprechen könne.

Kassenprüfer Peter Lehmann und Norbert Bies bescheinigten dem Verein eine ordentliche Kassenführung. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet und in seinem Amt bestätigt. Parkleiter Marke wünschte sich in seinem weiteren Bericht ein großes Betriebsgebäude für den Park. Es seien nicht genügend Stallgebäude vorhanden, so dass es in diesem Winter schwierig war, die Vögel wegen der Vogelgrippe unterzubringen. Er verwies auf die hohen Wasserstände in diesem Winter und damit auf die Schwierigkeiten, die Gehege ordentlich entwässern zu können. Erfreut zeigte er sich über die pädagogische Zertifizierung des Parkes. Die vielfältigen Angebote wie barrierefreie Führungen, Schulpraktika, die vielen Events (Storchentage, Feuerfest, Schaftag u.a.m.) wurden gut angenommen. Besonders erwähnte er Kreft's Puppentheater am Streichelgehege, vor dem kleine und große Besucher fasziniert den Erlebnissen der Puppen zuschauten. 2015 wird das Theater wieder im Park aufgebaut sein.

4. Dreißig Jahre AG Orts-Chronik

Jahreshauptversammlung 30 Jahre AG Orts-Chronik, 20.3.2015 im Museum Landschaft Eiderstedt
GPan 20.3.2015

„Auf Grußworte verzichten wir heute Abend!“ Claus Heitmann, Vorsitzender der AG Orts-Chronik, wollte mehr Zeit zum Diskutieren haben und fasste sich beim Bericht zur 30. Jahresversammlung selber auch entsprechend kurz, hatte er doch den Mitgliedern seinen Bericht schon schriftlich zugesandt. Zum Biike-Brennen merkte er an, dass dies Tradition bei den nördlichen Friesen gewesen sei, hier in St. Peter-Ording kannte man im Februar den St. Petri-Tag, an dem Rechtsprechung abgehalten, neu in Ämter eingeführt wurde. Heitmann plädierte dafür, deshalb nicht vom Biike-Brennen sondern vom St. Peter-Feuer zu sprechen. Erwähnt wurde der Stein, den Gemeinde und AG-Ortschronik auf der Bövergeest aufstellen wollen, um dort auf den ältesten Besiedlungsplatz St. Peter-Ordings aus der Zeit der Völkerwanderung hinzuweisen. Ein weiteres kleines Bauvorhaben entsteht mit einem „Vier Ruten-Berg“ auf der „Historischen Insel“ am Backhaus.

Claus Heitmann stellte klar, dass der Verein zur Herstellung einer Chronik seinen Zweck erfüllt habe. Das Archiv arbeite schon mit dem gemeinnützigen Verein KulturTreff zusammen und er wünsche sich, dass das Backhaus ebenfalls dazu stoße. Er werde deshalb darauf hinarbeiten, dass sich die AG Orts-Chronik demnächst auflösen kann. Damit würde man dem langfristigen Ziel bei der Gründung des Vereins KulturTreff, nämlich nur noch einen gemeinsamen Verein anzustreben, näher kommen.

Dass die AG Orts-Chronik sich ihre Vorhaben leisten kann, wurde durch den Kassenbericht von Pfennigmeister Ove Ohls deutlich. Er sprach von einer „gesunden Situation“ und hob hervor, dass der Verein mit eigenen Mitteln seinen Verpflichtungen nachkomme. Kassenprüfer Heinz Carstens merkte schmunzelnd an, er staune immer wieder, wie der Pfennigmeister es schaffe, die linke und die rechte Seite ausgeglichen zu gestalten. Er beantragte die Entlastung des Pfennigmeisters und des Vorstandes, welche einstimmig erfolgte. Bei den Wahlen wurden der Vorstand und die Revisoren wieder-, Walter Petersen, verantwortlich für das Backhaus, wurde in den Vorstand hinzugewählt.

Dann war endlich Zeit für die große Aussprache: „Kann man aus der Geschichte lernen?“ Claus Heitmann betonte, dass zwar an einem Strandentwicklungskonzept gearbeitet werde, ihm liege aber ein Konzept zur Ortsentwicklung, zur Lebensqualität, auch am Herzen. Konnten wir uns 1985 vorstellen, wie es in 30 Jahren, 2015, in St. Peter-Ording aussehen würde? Können wir uns heute ausdenken, wie unser Ort in 20 oder 30 Jahren aussehen soll? Er, Heitmann, denke an den zunehmenden Straßenverkehr, den Lärm und die Belästigungen in der Hauptsaison durch überall parkende Autos. Warum können wir uns nicht Parkplätze außerhalb, zum Beispiel bei der ehemaligen Kläranlage, vorstellen? Warum sind breite Radwege wie in Holland oder Dänemark – die Badallee wird zur Radallee – so schwer vorstellbar wie Fußgängerzonen? Wo steuert die bauliche Entwicklung hin, wenn immer mehr Ferienwohnungen und Appartements gebaut werden und die Zahl der echten Einwohner sinkt (2015: 3800 Einwohner und 4200 Zweitwohnungsbesitzer)?

Bürgermeister und Tourismusdirektor Rainer Balsmeier griff hier in die Diskussion ein. Die bauliche Entwicklung gehe zum Beispiel beim B-Plan 20, bei dem die Gemeinde eine Veränderungssperre beschloss, auch für ihn in die falsche Richtung. Die Menge der Wohnungen werde größer, „was wir eigentlich verhindern wollten“. Er gab grundsätzlich zu bedenken, dass sich der Tourismus verändert habe. Die Anzahl der Übernachtungen habe nur in geringem Umfang auf etwa 2,2 Mio. zugenommen, die Zahl der Gäste aber dramatisch von 200 000 auf 330 000, was bedeutet, dass die Verweildauer immer kürzer geworden ist. Diese Kurzurlauber werden zumeist von Hotels und Pensionen aufgenommen, die aber nur über 1900 von 16900 Betten im Ort verfügen. In den Monaten der Hauptsaison sei eine Steigerung der Übernachtungen kaum möglich, glücklicherweise kommen aber immer mehr Urlauber in den anderen Monaten zu uns. Balsmeier führte weiter aus, dass ein Verkehrskonzept in Auftrag gegeben sei. Es sei richtig, dass die meisten Gäste bei uns Ruhe und Erholung suchen, spazieren gehen wollen. Wenn sie aber einmal hier seien, dann sind alle Angebote willkommen, auch die Kulturangebote.

Heitmann dankte für das offene Gespräch. Allerdings wurde seine Intention, an eine langfristige Ortsgestaltung zu denken, nicht aufgenommen. Der Abend endete bei lockeren Gesprächen mit einem Glas Sekt in der Hand.

5. Frühstück in der KiTa

Frühstück in der KiTa – seit 10 Jahren gesponsert von EDEKA Karsten Johst
Febr/März 2015, hjr

„Mein Kind isst nichts anderes als ...!“ – Das ist die Meinung vieler Eltern. Aber sie irren. Das beweisen die Kinder der Ev. Kindertagesstätte in St. Peter-Ording. Zum täglichen frisch in der Küche zubereiteten Mittagessen gibt es für die 80 Kindergarten- und die inzwischen 30 Krippenkinder ein besonderes Frühstücksangebot. Obst, Gemüse und Kerniges stehen zur Frühstückszeit um etwa neun Uhr im Essensraum in Schälchen in Form eines Buffets bereit. Dann kommen die Kinder, holen sich aus dem Schrank ihren Teller und Trinkbecher, dazu einen Löffel, stellen sich ihr eigenes Frühstück zusammen und genießen das an den Tischen. Das ist für sie eine willkommene Abwechslung am Vormittag. Die Krippenkinder bekommen es in ihren Gruppen, für die „Draußenkinder“ geht eine Frühstücksbox auf Rädern mit auf Tour.

„Was könnte man Sinnvolles für die Kita tun?“, hatte sich Karsten Johst vor zehn Jahren gefragt und im Gespräch mit Kita-Leiterin Brigitte Ranft-Ziniel die Frühstücksidee entwickelt. Seitdem sponsert sein EDEKA-Lebensmittelmarkt das Frühstück. Den Scheck im Wert von 1310 € für dieses Jahr hatte er bereits übergeben. Er freute sich wieder einmal, als er sehen konnte, wie die Kinder dieses Angebot wahrnehmen. Dank seines Engagements beträgt der Kostenbeitrag der Eltern pro Kind im Monat nur fünf Euro. Das sind gerade einmal 20 Cent pro Frühstück mit einem qualitativ hohen Standard. Über 10.000 € sind in dem Zeitraum nicht nur im Sinne einer gesunden Ernährung, sondern auch für die Ausbildung eines Ernährungsbewusstseins sehr gut angelegtes Geld. Das abwechslungsreiche Angebot schafft Anreize zur Auswahl. Kindliche Neugier und Begeisterung verringern Hemmschwellen und bringen die Kinder auf den Geschmack, sich ihre Portion mal wieder anders zusammen zu stellen. Im Laufe der Jahre hat sich die Form des Frühstücks laufend verändert, so dass der Reiz auch immer wieder neu entfacht wird.

Das Sponsering dieses Frühstücks ist ein entscheidender Beitrag zum Gesamtkonzept, das vom Träger, dem Mitarbeiterteam und den Kommunen St. Peter-Ording, Tating und Tümlauer Koog sowie den Eltern mitgetragen wird. Jährlich wird zudem mit Mitarbeitern von EDEKA Schleswig-Holstein ein Gemüse-Hochbeet auf dem Kita-Gelände angelegt. Zusätzlich lädt die in unmittelbarer Nähe gelegene Streuobstwiese des Naturprojektes der benachbarten Utholm-Schule zu jeder Jahreszeit zu einem Besuch ein. Da kann man dann das Wachsen, Blühen und Reifen beobachten. Manches Kind lernt das sonst vielleicht gar nicht mehr kennen.

6. Großartige Matthäus-Passion

Großartige Matthäus Passion in der Bartholomäus-Kirche in Wesselburen
GPan 21.3.2015

„Höchst vergnügt schlummern da die Augen ein.“ Tröstlich besingt der Schlusschor in der Matthäus Passion von Johann Sebastian Bach aus dem Jahre 1727 den durch die Kreuzigung dahingeschiedenen Jesus in seinem Grab. Nah beieinander sind Trauer und Trost.- Als dann der Schlussakkord verklang, war es in der großen, hallenartigen Wesselburener St. Bartholomäus-Kirche ganz still.- Die Zuhörer schienen noch in sich hinein zu hören, ehe sie sich auf das Werk und die geleistete Darbietung durch den Theodor Storms Chor von 1843, die Kantorei St. Peter, das Hamburger Barockorchester und die Solisten besinnen konnten. Es schien, als befreiten sich viele erst durch den aufbrandenden lang anhaltenden Applaus aus ihrer Konzentration. Unmittelbar war die Erinnerung an die Glaubensbotschaft gewesen, verbunden mit tiefen Gedanken an Sterben und Tod, von denen man sich wohl nur schwer zu lösen vermochte.

Kirchenmusikdirektor Christoph Jensen ist es gelungen, das große Passionswerk mit zwei Chören, den ersten Chor der Passion sogar mit einem Cantus-firmus-Chor, von über 80 Sängerinnen und Sängern aufzuführen. Christine Melzer codirigierte dabei den Kinderchor St. Peter. Die Stimmgewalt der Chöre wirkte beruhigend und zuversichtlich in den Chorälen mit bekannten Kirchenliedern. Gleichzeitig kam sie effektvoll dramatisch zur Geltung, wenn im biblischen Erzähltext Personengruppen als Turba-Chöre redend auftraten. Besonders eindrucksvoll dramatisierten Chöre und Rezitativ - Evangelist, Pontifex und Jesus - das Geschehen bei der Vernehmung: „Siehe, jetzt habt ihr seine Gotteslästerung gehöret. Was dünket euch?“ Sie antworteten und sprachen: „Er ist des Todes schuldig!“…Gleich danach wurde von den Chören kraftvoll und ruhig der Choral „Wer hat dich so geschlagen,…“ angestimmt. Der Höhepunkt des Leidens Jesu wurde dann in dem wunderbar einfühlsam gesungenen Choral „O Haupt voll Blut und Wunden“ von Paul Gerhardt deutlich.

Die Zuhörer konnten nicht nur dank der erfahrenen Solisten das Rezitativ verfolgen, sondern es auch in dem gut aufgemachten Programmheft mitlesen. Gekonnt trugen Stefan Zelck (Tenor), Johannes Wilhelmi (Bassbariton), Andreas Kruppa (Bass), Manuela Mach (Alt) und Claudia Bertz (Sopran) die Bibeltexte mit ihren klaren Stimmen vor und gestalteten bedeutungsschwere Wörter so aus, dass auch Emotionen zu spüren waren. Etwas ganz besonderes war ihr Zusammenklang mit den Musikern des Hamburger Barockorchesters, der in den Arien verstärkt zur Geltung kam. Das Orchester spielte mit Instrumenten des früheren bis mittleren 18. Jahrhunderts. Der weiche harmonische Klang der extra hinzugenommenen Bläser mit Oboen, Querflöte und Hörnern passte sich den Stimmen der Sänger und dem Geschehen an. Es war eine Freude, zuhören zu dürfen!

Nach mehr als dreieinhalb Stunden, eine Pause (früher zur Predigt genutzt) gab es nach dem ersten Teil, erhoben sich die Besucher applaudierend von den Bänken und zollten damit ihren Respekt für diese große gemeinsame Leistung.

Wenn Sie mehr über den
Verein zur Förderung und Pflege der Kirchenmusik
Orgelbauverein St. Peter-Ording e.V.

wissen wollen:  http://www.preester-gang.de

7.  Tausend Euro für neue Bäume

SPD unterstützt die Begrünung des Marktplatzes
gpan 19.3.2015

Die Wurzeln der Eschen, die am Rande des Marktplatzes standen, waren verfault. Die Bäume mussten herausgenommen werden. Man entschied sich, neue Bäume und Ligusterhecken zu pflanzen. Im Bad hat sich diese Art der Bepflanzung bewährt. Für die Anschaffung der neuen Lindenbäume spendeten die Helfer des traditionellen SPD-Himmelfahrt-Schinkenessens 1000 Euro. Walter Petersen und Gudrun Arndt vom SPD-Vorstand schauten bei der Pflanzaktion am Markt zu und sparten nicht mit Lob für den Bauhof, der alles so gewissenhaft vorbereitet hatte.>

8. Konfirmation im April

Konfirmation
gpan 2015

Sechzehn Konfirmanden, davon zwei aus Tating, bereiten sich im evangelischen Gemeindehaus in St. Peter-Ording, gleich hinterm Deich, unter Leitung von Pastorin Eva Hoefflin und Pastorin Regine Boysen auf ihre Konfirmation vor. Zu Beginn ihres Zusammentreffens setzen sie sich in einen Kreis. Jeder gibt mit einem Stein oder einem Licht, in die Mitte des Kreises legend, kund, ob er in der letzten Woche Ärger und Beschwernis zu verkraften hatte oder von Glück oder Freude berichten kann. „Das ist anders als in der Schule und das finde ich gut.“ meint Klara „Es ist schön, sich hier zu treffen!“ Obwohl heute keiner berichten will, sagt Jonas, dass hier viel geredet wird, weil kein Zwang da sei und jeder offen seine Meinung sagen könne. Gina stimmt dem zu und ergänzt, dass es oft witzig zugehe und viele Informationen ausgetauscht werden.

Sie haben über ihre Religion gesprochen, das Wort evangelisch jetzt verstehen gelernt. Luthers Lehre und Leben fanden sie spannend. Es wird in der großen Gruppe, aber auch in kleineren Gruppen gearbeitet. „Wir haben direkt oder auch oft nebenbei viel über Jesus geredet und erfahren.“ Emilie findet das gut. Auch über andere Religionen und deren Einfluss auf Kultur und Lebensweise wissen sie Bescheid. Konfirmandenarbeit ist ein Stück Lebensbegleitung, religiöser Begleitung von jungen Menschen auf dem Weg zum Erwachsenwerden, so stellt sich auch hier die Arbeit dar. Früher hatten die Jugendlichen sich den Ritualen der Erwachsenen zu unterwerfen, heute kommt man ihnen und ihren Bedürfnissen entgegen. Es ist eine erhebliche Veränderung, wenn an die Stelle des „nur“ Auswendiglernens die Auseinandersetzung mit den Inhalten tritt.

Diese Jugendlichen zeigen Interesse an religiösen Fragen und auch an Fragen, die den eigenen Lebenssinn und die eigene Lebensführung betreffen. Sie wollen sich mit den anderen in der Gruppe austauschen und gemeinsam mit ihnen etwas erleben. So freuen sich die sechzehn auch schon auf ihren „Dialog im Dunkeln“. Sie werden nach Hamburg fahren und dort von blinden Menschen in kleinen Gruppen in völlig abgedunkelte Räume geführt. Ein Rollentausch findet statt, blinde Menschen sorgen für die Orientierung. Konfirmanden erarbeiten sich soziale und ethische Kompetenzen. Konfirmandenarbeit ist ein wichtiger Beitrag für unsere mitfühlende, demokratische Gesellschaft.

12. April              10.15 Uhr – St. Magnus – Konfirmation Pastorin Hoefflin

19. April              10 Uhr – St. Nikolai – Konfirmation Pastorin Boysen

26. April              10 Uhr – St. Peter – Konfirmation – Pastorin Boysen

9. Jahresversammlung der Feuerwehr

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Sankt Peter-Ording
Bericht: FFW- SPO/gpan

Gemeindewehrführer Norbert Bies konnte zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr St. Peter-Ording über 90 Teilnehmer in der Gaststätte „Anno“ und begrüßen, Aktive, Kameraden der Ehrenabteilung, der Jugendwehr und Gäste.
Die Versammlung gedachte der verstorbenen Kameraden. Es folgten die Berichte des Wehrführers, des Jugendwartes Bjarne Perleberg, des Musikzuges und des Kassenwartes durch Carsten Eritt in Personalunion. Nach dem Bericht der beiden Kassenprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet.


Bei den anschließenden Wahlen wurde Carsten Eritt erneut zum Gruppenführer der Kapelle für weitere 6 Jahre bestimmt, Tom Schade für die 2. Gruppe wiedergewählt, in der 4. Gruppe löste Rainer Ehlers den bisherigen Gruppenführer Sönke Kühl ab, der nicht mehr kandidierte. Neuer Schriftführer wurde Bjarne Grehm.
Von der Jugendwehr neu in die Wehr aufgenommen wurden Frederike Hansen, Lisa Hesselbarth, Bjarne Perleberg und Paul Manthey von der Feuerwehr Köln.
Frederike Hansen, Lisa Hesselbarth, Bjarne Perleberg, Oliver Karow und Stefan Schmaler wurden zur Feuerwehrfrau bzw. zum Feuerwehrmann ernannt, Jürgen Bresemann zum Hauptfeuerwehrmann mit 3 Sternen.
Geehrt wurden für 10 Jahre: Rainer Ehlers, Claus-Volquard Peters und Tobias Thomsen.
für 20 Jahre: Beatrix Prieg und Ute Schulz
für 30 Jahre: Gerhard Kollipost
für 50 Jahre: Hans-Volquard Ebsen und Franz Jörgensen
für 60 Jahre: Wilhelm Bahrenfuß, Ahrend Brauer, Hans Siercks und Georg Lesch, der leider nicht anwesend sein konnte.
für 70 Jahre:der kurz zuvor verstorbene Julius von Dohlen posthum

Mit dem Brandschutzehrenzeichen am Bande in Silber wurden Volker Köhne, Claus Richling, Klaus Hansen und Bernd Roß durch Bürgermeister Balsmeier ausgezeichnet.

Eine besondere Ehre wurde der BG Nordsee Reha-Klinik St. Peter-Ording zuteil. Die Klinik wurde „Partner der Feuerwehr“, da diese immerhin 4 Kameradinnen bzw. Kameraden im Einsatzfall freistellt.

Die Ehrennadel in Gold mit Diamant und Ehrenbrief für die langjährige Mitgliedschaft in der Kapelle erhielt Hans-Volquard Ebsen im Namen der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V.

Jahresbericht des Wehrführers Norbert Bies für das Berichtsjahr 2014

Veranstaltungen

Wir stellten Brandsicherheitswachen für die Tourismuszentrale beim Silvesterfeuerwerk, beim Biikebrennen und Osterfeuer. Die Sicherheitswache am Biikebrennen und Osterfeuer stellten wir mit einer Gruppe der FF und der Jugendfeuerwehr. Ebenfalls wurde die Sicherheitswache für das Bundeswehr Big Band Konzert gestellt. Während des „Gegen den Wind Triathlon“ unterstützten wir die Veranstalter bei der Streckensicherung.
Dazu kam erstmalig die Saisoneröffnung 2014 auf dem Marktplatz. Die viele Arbeit für die Vorbereitung und die Durchführung stand in keinem Verhältnis zu den geringen Besucherzahlen.
Angemerkt sei: In diesem Jahr fand diese Veranstaltung gemeinsam mit der DLRG und den Rettungsschwimmern der TZ im Gerätehaus statt, die Entscheidung für das Gerätehaus war richtig. Es waren über den Tag ca. 100 bis 150 Leute da, die meisten kamen, um bei der Übung dabei zu sein. Wir haben uns sehr gut präsentiert. Im nächsten Jahr soll dieser Tag wieder stattfinden.
Wir führten die Delegiertenversammlung der Amtsfeuerwehren durch. Zusammen mit der Schule wurde ein sehr erfolgreicher Projekttag organisiert, der dann auch seinen Niederschlag in den Medien fand. Besucher durften wir auch begrüßen. So hatten wir den Vorstand vom Feuerwehrmuseum SH zu Gast. Dieser Besuch fand ebenso eine sehr hohe Anerkennung, wie auch die Durchführung des Herbsttreffens der Feuerwehrkameradschaft NF, zu dessen Gelingen auch unser Bürgermeister Herr Balsmeier mit einem sehr interessanten Vortrag beitrug. Im Nachgang erhielt ich von einigen Teilnehmern noch entsprechende Danksagungen.
Auf unserem Programm stand auch wieder der Seniorennachmittag.
Zwei Grillfeste wurden gefeiert und der Höhepunkt war der wieder sehr gut besuchte Feuerwehrball in der Utholm-Halle. Gute Aufführungen und super Stimmung bis in die frühen Morgenstunden sorgten für ein tolles Fest. Ein ganz großes Dankeschön geht an die vielen Geschäftsleute und privaten Spender, die uns wieder mit Preisen für eine tolle Tombola unterstützt haben und damit zum Gelingen des Festes beitrugen.
Was war sonst noch los: Wehrführersitzungen, Feuerwehrausschuss, Helfertreffen und Besprechungen für die Veranstaltungen. Der Kameradschaftsabend und die Fahrradtour fanden wieder einen guten Zuspruch.


Alarmierungen und fortschreitende Bebauung
In den vergangenen Jahren wurden in St. Peter-Ording mehrere große Objekte gebaut oder erweitert. In vielen Fällen wurden Brandmeldeanlagen eingebaut, die uns doch hier und da einige unnötige Einsätze bescherten. Ich habe mit den zuständigen Mitarbeitern des Kreises NF gesprochen, die uns ihre Unterstützung zusichern.
Die (Fehl-)Alarme haben immer wieder unterschiedliche Ursachen. In vielen Fällen sind es einfach falsch ausgewählte, kostengünstige Melder, dann sind es menschliche Ursachen, weil die Anlagen bei Bauarbeiten nicht abgeschaltet werden oder mit heißem Wasser an falschen Orten gearbeitet wird. Und dann gibt es einfach auch Defekte. Die meisten Objekte sind mittlerweile in Ordnung. Derzeit sind es noch zwei Hotels, deren Anlagen uns hin und wieder noch beschäftigen. Trotzdem möchte ich weiterhin um Eure Unterstützung werben, auch wenn es manchmal nervt.
In der letzten Zeit hatten wir aber auch Fälle, in denen die Anlagen das gemacht haben, was sie sollen, die schnelle Alarmierung der Feuerwehr im Notfall.
Überall im Ort gibt es Baumaßnahmen. Das neue Baugebiet Wittendün ist teilweise schon fertiggestellt. Für uns bedeutet dies ein noch größeres Gefahrenpotential. Es gibt viel zu tun. Ebenfalls sind Straßen in der Sanierung. Auch hier kann es da und dort zu Problemen bei der Zufahrt kommen, bitte haltet die Augen auf.

Seerettung
Ein weiteres Thema, das ich mit großem Interesse verfolge, ist die Diskussion über die Seerettung und die Beschaffung von Hubschraubern. Für uns ist dieses Thema wichtig, konnten wir uns doch immer auf die Besatzungen verlassen. Bei unseren Einsätzen arbeiten wir oft mit der Bundeswehr zusammen. Ich hoffe, dass es zeitnah zu einer vernünftigen Entscheidung kommt. Ich möchte für meine Einsatzkräfte ein Rettungsmittel haben, falls doch mal was passiert.
Zu den üblichen Terminen zählten wieder Vorstandsitzungen, Besprechungen auf allen Ebenen, Dienstversammlungen und Begehungen.
In den letzten Jahren hatten wir eine hohe Einsatzlast erreicht. Auf diesem Niveau blieben wir auch 2014.

Einsätze:
20 Brände, 50 Hilfeleistunge, davon alleine 35 bei denen Personen in Notlagen waren und 25 weitere verschiedene Einsätze. Zwei Feuerwehrleute wurden im Einsatz verletzt.

Personalstand:
74 Mitglieder sind imaktiven Dienst, davon sieben wegen Ausbildung teil beurlaubt. 20 Mitglieder zählt die Jugendabteilung, die Ehrenabteilung 24, die Musikabteilung 8, aber es spielen insgesamt dreizehn Musiker auf.

Ausbildung:
64 Ausbildungsplätze vom Erste Hilfe Lehrgang über Jugendfeuerwehr Leistungsspange bis zum Sprechfunk sind belegt

Mitgliederbestand
Auch in diesem Jahr weise ich wieder auf den Mitgliederbestand hin. Die hohe Anzahl von aktiven Mitgliedern täuscht. Er gibt Anlass zur Sorge. Der allgemeine Rückgang der Mitgliederzahlen hält an. Uns fehlen die mittleren Jahrgänge zwischen 25 und 40 Jahren. Die Führungspositionen sind neu zu besetzen und das Gefahrenpotential steigt beständig.
Auch andere Wehren haben mit diesem Problem zu kämpfen. Alle suchen händeringend nach Lösungen. Wir können den Personalbedarf nicht alleine über die Jugendfeuerwehr ergänzen. Hier müssen Verwaltung und Politik ebenfalls tätig werden, um Lösungen zu erarbeiten. Ich bitte Euch alle um die Mithilfe bei der Mitgliederwerbung. Informiert und überzeugt in Eurem Bekanntenkreis für die Mitarbeit in unserer Feuerwehr.

Geräte
Unsere Geräte wurden im vergangenen Jahr auch wieder ergänzt. Für das Gerätehaus wurde ein Notstromgenerator beschafft. Fast alle Aktiven sind mit neuen Einsatzjacken ausgestattet worden, ein Teil ist noch im Zulauf. Ebenfalls konnten neue Atemschutzhosen beschafft werden.
Wieder wurde eine Anzahl von Funkmeldern ausgetauscht, denn auch diese geben nach 15 Jahren Betrieb nach und nach den Dienst auf. Die Nächsten sind bestellt.
Dank
Zum Schluss gilt mein Dank wie immer der Gemeinde, den Mitgliedern des Vorstands und vor allem Euch, die ihr die Einsatzbereitschaft zum Wohl der Allgemeinheit leistet.
365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag

10. Neuer Küstenlrimi "Friesenporno"

Bengt Thomas Jörnsson

Bengt Thomas Jörnsson, geboren 1969 in Bremerhaven, ist Pädagoge, Germanist und promovierter Psychologe. Bevor er sich ganz dem Schreiben gewidmet hat, war er einige Jahre in der Wissenschaft tätig. Jörnsson ist verheiratet und lebt und arbeitet in Kiel.

Aus seinem ersten Küstenkrimi"Friesen Porno" las er am Freitagabend (13.3.2015) in der Gemeindebücherei. Mit maximal 50 Zuhörern hatte man gerechnet. Weitaus mehr standen vor der Tür.

Gelungene Premierenlesung vom „Friesen Porno“
Andreas Falkenhagen, Leiter der Gemeindebücherei

Was mit den Beobachtungen von drei Jugendlichen durch eine Schneise in einem Maisfeld auf
Eiderstedt beginnt, entwickelt sich im Weiteren zu einer delikaten Mörderjagd über die Halbinsel.

Fast 60 Zuhörer waren zur Premierenlesung des Kieler Kriminewcomers Bengt Thomas Jörnsson in
die in rotes Licht getauchte Bücherei St. Peter-Ording gekommen - und sie wurden nicht enttäuscht.
Der promovierte Psychologe hat „Friesen Porno“ als Auftragsarbeit für den Kölner Emons Verlag
geschrieben, der ein Gegenstück zu seinem Alpenkrimi „Dirndl Porno“ wollte.

Jörnsson hat daraus aber einen ganz eigenen „erotischen Heimatkrimi“ geformt mit vielen Befindlichkeiten, Skurilitäten und Ironien, der sich gut in die norddeutsche Landschaft einfügt. Das war ihm selbst wichtig, er selbst ist kein Fan skandinavischer Hardcorekrimis, „ein, zwei Leichen reichen aus“, so Jörnsson mit verschmitztem Lächeln im Gesicht, wenn interessante Charaktere gezeichnet werden und unvorhergesehene Entwicklungen den Fortgang ausmachen. Dass ihm das geglückt ist und bei den Zuhörern gut ankam, bewiesen nicht nur die zahlreichen Lacher während der Lesung, sondern auch der große Absatz der vom Autor signierten Bücher am Ende eines gelungenen Abends, an dem sogar Pornoproduzent Ricardo Reiter, der den Anfang des Buches mit einer Heugabel in der Brust nicht überlebt, einen kurzen Gastauftritt hatte.

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