2015 Januar

Aus Südkorea an den Strand

Sogar aus Südkorea kam man an diesem Wochenende nach St. Peter-Ording
31. Januar 2015, hjr

Dieses Wochenende war St. Peter-Ording wieder einmal Reiseziel für viele Tagesgäste und Kurzurlauber. Schon am Freitag waren viele gekommen und genossen das Traumwetter des Wintertages. Auch Sonnabend war es nicht nur im Bad richtig voll. Man wunderte sich. Selbst in Ording konnte man fast von einem Besucheransturm sprechen. Die Sonne war am Untergehen, und doch waren bis zum richtigen Eintritt der Dunkelheit überall noch Menschen unterwegs. In Böhl hatte die Sonne die Menschen schon zu den Mittagsstunden an den Deich gezogen.

 

JB-2015: Aus Süd-Korea an den Ordinger Strand

Sogar aus „Südkorea“ war ein Elternpaar mit ihren sieben und neun Jahre alten Jungs zu einem Tagestripp zum Übergang Köhlbrand gekommen. Mittags waren sie in Hamburg gestartet. Er ist Korvettenkapitän bei der Südkoreanischen Marine und besucht seit einem halben Jahr zwecks Weiterbildung die Führungsakademie der Bundeswehr in der Hansestadt. Noch sechs Monate wird er in Deutschland sein. Zunächst hatte er in der Nähe von Köln ein Jahr lang Deutsch gelernt. In Südkorea sind sie in Changwon zuhause. Seine Frau ist dort Lehrerin an einer Grundschule.

Changwon ist eine Provinzhauptstadt. Die Stadt hat sich zu einem Zentrum für Schwerindustrie, Maschinenbau und verarbeitende Industrie entwickelt und liegt 40 km westlich von Busan, der nach Seoul zweitgrößten Stadt Südkoreas, am südöstlichen Ende der Koreanischen Halbinsel an der Küste des Japanischen Meeres gelegen.

Am Vormittag hatten sie im Internet auf der Suche nach einem Ausflugsziel an der Nordseeküste gesurft. Da sie das mit Essengehen – übrigens aufgrund von Marktforschungsergebnissen nach in der Natur sein und Spazierengehen typisches Urlauberverhalten - verbinden wollten, waren sie auf das Pfahlbaurestaurant Strandbar 54° Nord gestoßen. So waren sie nach St. Peter-Ording und an den Strandabschnitt Köhlbrand gekommen. Dass das Pfahlbaurestaurant geschlossen war, hatte ihrer guten Laune keinen Abbruch getan. Seine Frau und die Jungs sollten doch einmal die Nordsee gesehen haben. Jetzt wollten sie wieder nach Hamburg zurück. Winterwetter und Stranderlebnis pur hatten sie wie alle anderen Besucher gehabt.
 

Im Bad jedenfalls war den ganzen Tag über Hochbetrieb gewesen. Die Restaurationsbetriebe hatten gut zu tun. Wer essen wollte, musste jetzt am Abend Wartezeiten in Kauf nehmen oder sich ein anderes Lokal suchen. „Heute ging bei uns die Post ab.“ oder „Super war es.“ waren Kurzkommentare. Man freute sich schon auf den Sonntag.

Jugendfeuerwehr - Jahresversammlung

31. Januar 2015, hjr

Darüber konnte sich Wehrführer Norbert Bies für alle Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr St. Peter-Ording besonders freuen: Bjarne Perleberg, Lisa Hesselbarth und Frederike Hansen scheiden aus der Jugendfeuerwehr aus und wechseln direkt in die aktive Wehr. So einen nahtlosen Übergang hat es seit längerem in St. Peter-Ording nicht gegeben. Dadurch erhöht sich die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr, und das besonders auch deswegen, weil alle drei gleich in die Einsatzabteilung aufgenommen werden können, da sie bereits die Truppmann-Ausbildung Teil I erfolgreich absolviert haben. Acht Jahre war Bjarne Mitglied der Jugendabteilung, davon zwei erfolgreich als Jugendgruppenleiter. Lisa und Frederike standen ihm da mit ihren sechs Jahren Mitgliedschaft keineswegs nach. Beide hatten auch immer wieder Aufgaben übernommen; Lisa war bisher Kassenwartin.

JB-2015: Wechsel in die aktive Wehr

Auch in der diesjährigen Hauptversammlung der Jugendwehr war das wieder der Fall. Sie unterstützten Norbert Bies bei der Durchführung der Wahlen. Jugendgruppenleiter ist nun Oguzhan Tekbas. Zu den beiden Gruppenführern wurden Steve Schäfer und Nils Groninga für ein weiteres Jahr gewählt. Jasper Hansen ist jetzt Kassenwart, Cosma Schade Schriftführerin, Malte Jacobs Gerätewart.

Bjarne Perleberg hatte knackig den Jahresbericht vorgetragen. Die Jugendwehr hatte die Aktiven wieder vielfältig unterstützt bzw. besondere Aufgaben wie die Begleitung der Laternenumzüge übernommen. Er hob als Highlight den erstmalig im November durchgeführten 24-Stunden-Dienst hervor, der trotz der großen Herausforderungen – es wurde der Alltag einer Berufsfeuerwehr nachgestellt – viel Spaß gemacht hat. Flamme 1 erwarben drei Mitglieder der Jugendwehr, Flamme 2 ein, Flamme 3 vier, und die Leistungsspange konnte neunmal verliehen werden. Großen Dank für alle Unterstützung durch die Aktiven bei der Ausbildung, an den Jugendfeuerwehrwart Tobias Thomsen und seinen Vertreter Toni Thurm sowie an die Eltern sprach er aus. Lisa Hesselbarth gab den Kassenbericht. Sie übergibt ihrem Nachfolger eine geordnete Kasse mit gutem Finanzpolster. Ihr Dank galt den Spendern Britta Niehus-Düber, Elektro Ott, Gertraud Timpe und dem HSV Fan Club Verein Nordseeler.

In die Jugendfeuerwehr neu aufgenommen wurde die 10jährige Charlotte Ehlers. Mit ihr beträgt die Stärke der Jugendabteilung 19. Der demographische Wandel hat hier in den letzten Jahren einen starken Rückgang zur Folge gehabt. Deshalb gibt es ab diesem Jahr auch nur noch zwei Gruppenführer statt bisher drei

Grußworte sprachen für den Kreis stellvertretender Landrat Jörg-Friedrich von Sobbe und für die Gemeinde stellv. Bürgermeister Richard Flohrs Richardsen. Sie würdigten die Arbeit der Jugendlichen und Aktiven: „Macht weiter so – wir brauchen Euch und Sie!“ Bjarne Perleberg dankte und übergab an Wehrführer Bies. Dieser erwiderte entsprechend und wies hin auf die nächsten beiden Veranstaltungen „Tag des offenen Gerätehauses“ am 11. Februar und „Saisoneröffnung“ gemeinsam mit der DLRG am 8. März. Dass sich die Jugendabteilung daran beteiligen wird, ist eine Selbstverständlichkeit.

KulturTreff - Jahresversammlung

Verein KulturTreff und Museum Landschaft Eiderstedt ziehen positive Bilanz
30. Januar 2015, hjr

„Es war ein aufregendes, anstrengendes und tolles Jahr!“ Diese Bilanz zog Hilke Herzberg, Vorsitzende des Vereins KulturTreff e.V. St. Peter-Ording, in ihrem Jahresbericht anlässlich der gut besuchten Mitgliederversammlung in der Loo des Museums Landschaft Eiderstedt. Der Verein ist Betreiber des Museums in der Olsdorfer Straße. Vor einem Jahr hatte sie den Posten übernommen und erinnerte an die nicht ganz einfache Zeit ihres Startes in die Verantwortung mit den vielen Aufgaben. Höhepunkt war neben vielem anderen die erfolgreich abgeschlossene Zertifizierung durch den Museumsverband. Seit Herbst vergangenen Jahres weist ein Qualitätssiegel neben dem Eingang darauf hin. Das Museum Landschaft Eiderstedt gehört damit zu den ersten sechs Museen in Schleswig-Holstein, die diese Anerkennung erhalten haben. Hervorgehoben worden war anlässlich der Verleihung insbesondere die ehrenamtliche Führung und Betreuung der Einrichtung durch viele Helfer und Unterstützer. Als erstes Museum an der Westküste ist es seit Juli außerdem Nationalparkpartner. „Mit dieser tollen Truppe, der Hilfe des Amtes Eiderstedt und der Gemeinde St. Peter-Ording haben wir ganz viel geschafft. Danke dafür an alle!“

JB-2015: KulturTreff - Vorstand

Anhand von Bildern ließ die Vorsitzende mit Unterstützung von Peter Bothe und Sigrid Haeder das Jahr Revue passieren. Diese ist verantwortlich für die Veranstaltungsreihe „Literatur und Musik unter Reet“. In der achten Saison waren von den sechs Veranstaltungen fünf ausverkauft! Mit 86 Besuchern des „Hein-Hoop-Abends“ war man an die absolute Grenze der Plätze für die Besucher gestoßen, so Peter Bothe. Unter dem Titel „Museum im Gespräch“, verantwortlich Sigrid Nolte-Schefold, gab es Informationen zu „Deichbau“ und „Hökerei im Wandel der Zeit“. Mit Beteiligung am Regionaltag in Friedrichstadt, am Internationalen Museumstag, am Kulturhimmel der Tourismus-Zentrale und achtmal am „Donnerstag im Dorf“ des Vereins IG Dorf verdeutlichte Hilke Herzberg beispielhaft die vielfältige Einbindung des Museums und seiner ehrenamtlich Tätigen in das kulturelle Leben des Badeortes.

Das hatten eingangs der Versammlung schon Bürgervorsteher Boy Jöns für den Ort und Amtsvorsteher Christian Marwig für das Amt Eiderstedt mit höchst anerkennenden Worten gewürdigt. Ihnen war es ein Anliegen gewesen, dabei auch die Bedeutung für den Tourismus aufzuzeigen und besonders die identitätsstiftende Bedeutung für die Landschaft Eiderstedt hervorzuheben. „Warum noch nicht immer alle Gemeinden Eiderstedts (Anm.: auch solche außerhalb des Amtes) Mitglied des Vereins sind, ist für mich schwer verständlich“, brachte Marwig überaus deutlich zum Ausdruck. Hilke Herzberg betonte in ihrem Dank für die so anerkennenden Worte, sich ganz stark dafür einzusetzen, damit das in naher Zukunft gelänge. Anwesend waren Bürgermeister- und Tourismusdirektor Rainer Balsmeier – die Gemeinde St. Peter-Ording ist Inhaber des Gebäudes – sowie Hila Küpper für Tetenbüll, Claus Ibs für Grothusenkoog, Richard Merkner für Kirchspiel Garding, Kay Eggers für die Stadt Garding und Ulrike Lang für Welt.

Vor Eintritt in die Geschäfte des Vereins würdigte Hilke Herzberg die Verdienste des im letzten Jahr verstorbenen Hans-Peter Dreesen. Sie erinnerte besonders an seine vielen astronomischen Vorträge zum Sternenhimmel und Sonnenfinsternissen. Ove Ohls gab den Kassenbericht – „Es sieht alles gut aus.“ – und Walter Petersen den Prüfungsbericht. Die Kosten allerdings sind gestiegen. Die Entlastung erfolgte einstimmig, ebenso die Erhöhung des Mitgliedsbeitrages von 15 € auf 20 € pro Jahr. Irritationen um den Namen des Museums wurden ebenfalls behoben. Der Vorschlag der Arbeitsgruppe für „Museum Landschaft Eiderstedt“ wurde per Beschluss abgesegnet. Damit ist der Begriff „Landschaft“ in allen Auftritten wieder Bestandteil des Namens. Über Planungen für 2015 wie die Ausstellungen „Olsdorfer Straße - gestern und heute“ und „Vom Armenhaus zum Badeparadies“ sowie durch die Zertifizierung zu erfüllende Arbeitsaufträge wurde informiert. Mitgliederwerbung und Verbleib der Objekte zur „Wetterausstellung“ waren u.a. Gegenstand von Fragen. Der Verein hat derzeit 174 Mitglieder, darunter sind elf Eiderstedter Kommunalgemeinden. Es waren einmal 280 Einzelmitglieder.

Tourismuszentrale im Dialog 3. Abend

Interesse an „Tourismus-Zentrale im Dialog“ setzt sich fort
28. Januar 2015, hjr

Das Thema des dritten Informationsabends der Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording der Reihe „TZ im Dialog“ lautete „Medienschungel Tourismus“ mit der Fragestellung „Wie findet der Gast nach St. Peter-Ording?“ Das Interesse an der von der stellvertretenden Tourismus-Direktorin Constanze Höfinghoff ins Leben gerufenen Veranstaltung ist ungebrochen. Wieder waren über 70 Interessierte der Einladung zu 90 Minuten Dialog mit der TZ ins Dünen-Hus gefolgt. Besonders erfreulich dabei war, dass der Teilnehmerkreis durchaus wechselt. Besucher der Veranstaltung kamen nicht nur aus St. Peter-Ording, sondern auch von der Halbinsel sowie von Agenturen und Reiseunternehmen. Die TZ präsentierte sich wieder einmal als Team, denn wie bisher waren viele Mitarbeiter/innen der Veranstaltungs- und Marketingabteilung anwesend.

Wie üblich gab es zum Thema „Zahlen-Daten-Fakten“ wieder eine Reihe Informationen, die einfach zum Verständnis notwendig sind. Wie sollte man sich auch sonst im „Mediendschungel“ zurecht finden. Das übernahm Julian Reif von der Fachhochschule Westküste. Er ist dort Dozent für Tourismus und stellte Ergebnisse der Marktforschung vor. Nils Stauch, seit 2006 im Marketingbereich der TZ tätig und für den Internet-Auftritt verantwortlich, berichtete danach auch darüber, welche Medien die Tourismus-Zentrale derzeit einsetzt, insbesondere im Onlinebereich.

Constanze Höfinghoff lieferte dazu in der Einführung die Steilvorlage. „St. Peter-Ording ist ein etabliertes Nordsee-Reiseziel mit starken Alleinstellungsmerkmalen und einem hohen Markenwert sowie einer überragenden ökonomischen und gesellschaftlichen Bedeutung für die Gemeinde.“ Diese Aussage stand am Anfang und konnte von den Vortragenden eindeutig belegt werden. Sie zeigten aber auch auf, dass noch Potenziale vorhanden sind, die weiter entwickelt werden müssen. Unbestritten ist, dass das Internet für die Informationsbeschaffung von steigender Bedeutung ist – Zunahme von 2008 bis 2013 um 13 Prozent - und als zunehmender Faktor für eine Buchungsentscheidung gesehen werden muss. Die Zahl der Buchungen über das Netz stieg in vier Jahren um 20 Prozent. Über die TZ gab es in diesem Jahr bereits 230 Online-Buchungen. Dem gegenüber gab es nur 13 Anfragen. Hieraus schließt die Tourismus-Zentrale, dass die Kunden buchen wollen und nicht anfragen.

Den von Constanze Höfinghoff erläuterten Begriff „Customer Journey“ aus dem Marketing als „Reise des Kunden“ in den fünf Phasen Inspiration-Information-Buchung-Aufenthalt-Reflexion griff Julian Reif auf. Starke Marken können zu einem werbewirksamen Faktor werden. Gebunden daran sind aber nicht nur der Wiedererkennungswert, sondern auch Emotionen. Bei einer Befragung über die Gesellschaft für Konsumforschung zur Bekanntheit als Reiseziel landete der Tourismusort auf Platz 59 von 150 Reisezielen. Das sei ein sehr guter Wert. Hinsichtlich des Sympathiewertes nahm er Platz 41 ein. Der Bekannntheitswert des Ortes ist von 2009 bis 2012 von 70 auf 73 Prozent gestiegen, der Sympathiewert von 42 auf 53 Prozent. Inspirationsquellen – „Wie sind Sie zum ersten Mal auf St. Peter-Ording aufmerksam geworden?“ – sind zu 55 Prozent Verwandte/Bekannte/Freunde gefolgt von Internet mit 20 Prozent. An dritter Stelle stehen Reisen in der Kindheit. 76 Prozent der Gäste informierten sich vor der Reiseentscheidung. Die Realisierungsquote für mehrtägige Urlaube lag bei 60 Prozent. Buchungsportale sind am Wachsen. Wichtig an St. Peter-Ording ist dem Gast Aufenthalt in der Natur (79%), gefolgt von Spazierengehen und Essengehen. Aus den Bewertungen durch den Besucher des Ortes wird deutlich, dass es zunehmend wichtig ist, den Gast zu „begleiten“. Vorhandene Möglichkeiten dazu müssen optimiert und weitere entwickelt werden. Dazu können alle Verantwortlichen, Beschäftigten und Wohnenden positiv beitragen.

Constanze Höfinghoff stellte die von der Tourismus-Zentrale gedruckten Infoflyer und Prospekte vor. So liegt die Auflage des Urlaubsmagazins bei 50.000 Exemplaren, die des Gezeitenkalenders bei 150.000. St. Peter-Ording ist ebenfalls auf zahlreichen Messen vertreten. Im vergangenen Jahr sind 22 bundesweite und 133 regionale Pressemitteilungen verschickt worden. Aber es gehören in die Medienwelt auch viele weitere Einflussfaktoren, wie z.B. TV-Berichte und die Pressearbeit von den Partnern im Unterkunftsgewerbe.

Nils Stauch stellt den Onlinebereich der Tourismus-Zentrale vor. So werden jedes Jahr in 12 Ausgaben mit drei bis fünf Themen Newsletter per E-Mail an 12.000 Abonnenten verschickt. Die Zahl der Abonnenten ist steigend. Auf der Internetseite der Tourismus-Zentrale sind die Webcams nach wie vor der Renner. Diese sind aber auch mit viel Aufwand verbunden, um immer bestmögliche Livebilder liefern zu können. Die Kameras sind für Tagesgäste manchmal auch der Entscheidungsgrund, kurzfristig nach St. Peter-Ording aufzubrechen. Die Internetseite der TZ wird direkt von 18,19 % aufgerufen, 60,25 kommen über Suchmaschinen und 20,9 über Verlinkungen. 9,846 Millionen Seitenaufrufe gab es im Jahre 2014. Die Tourismus-Zentrale engagiert sich seit mittlerweile drei Jahren sehr stark in den sozialen Medien, wie z.B. Facebook. Es wird täglich versucht, mit aktuellen Bild- und Textbeiträgen den potentiellen Urlaubern St. Peter-Ording als attraktives Reiseziel darzustellen. Aktuell werden mit den Beiträgen auf Facebook bis zu 40.000 Menschen erreicht, Tendenz steigend. Abschließend wies er auf die nächste Erneuerung der Seite hin: „Ab Ende 2015 sieht wieder alles anders aus.“

Fragen gab es u.a. zu Reservierungsportalen, die Koordinierung der TZ für Eiderstedt, nicht mehr vorhandene Seitenauftritte. Als Reservierungssysteme werden derzeit für St. Peter-Ording und für den Bereich Eiderstedt zwei Buchungssysteme verwendet. Im Moment befinde man sich in einer kreativen Umbruchphase. Die Gastgeber und Vermieter sind eingeladen, sich über die Chancen der Teilnahme mit ihrer Unterkunft in den Systemen bei der Tourismus-Zentrale zu informieren. Das Team der Tourist-Info steht für die Beratung gerne zur Verfügung.

JB-2015: Monika Wysocki-Zimmermann wird pensioniert

„Sie nimmt uns ernst!“ – Eine erfolgreiche Pädagogin geht in den Ruhestand
gpan 28.01.2015

Mit viel Beifall bedankten sich die Schüler der Utholmschule bei Frau Monika Wysocki-Zimmermann für ein neues Pausen-Fahrzeug. Es hat keinen Lenker, denn es wird mit dem ganzen Körper gesteuert. Balance und Motorik werden trainiert. Den Kindern etwas „schenken“, damit sie sich weiter entwickeln können, das könnte auch ein Motto sein, das über den mehr als 40 Jahren ihrer schulischen Tätigkeit als Sonderschullehrerin stand. In der Utholm-Halle verabschiedete sich die Schule von ihrer Spartenleiterin-Förderschule. Alle Klassen hatten einen Programmpunkt einstudiert, vom Sketch, Gedicht, Rap und Lied bis zum Tanz. Dank und Anerkennung sprach nicht nur Schulleiter Boy Möller aus, auch das gesamte Schulpersonal unterstrich dies mit einem Lied samt Gitarren- und Ukulelenbegleitung.

Frau Wysocki-Zimmermann kam nach ihrem Studium in Kiel im August 1974 an die Sonderschule L nach St. Peter-Ording. Ihre damalige Schulleiterin Frau Margot Krenz, die auch an der Feier teilnahm, konnte sich gut an diese Zeit erinnern. 120 Kinder besuchten die Schule damals, von denen etliche aus den zahlreichen Kinderheimen in St. Peter-Ording kamen. 1989 wurde Frau Wysocki-Zimmermann stellvertretende Schulleiterin der Utholmschule. Nach der Umstrukturierung der Schulen 1997, Grund- und Förderschule wurden organisatorisch in der Utholm-Schule miteinander verbunden, übernahm sie die Sparte der Förderschule.

Für Schulrätin Frau Astrid Finger war es ein persönliches Anliegen, Frau Wysocki-Zimmermann die Entlassungsurkunde zu überreichen und ihr sehr herzlich für ihre Arbeit und die Zusammenarbeit mit ihr zu danken. Edgar Pusch, Kreisvorsitzender der GEW, hob ihre jahrelange einsatzfreudige Arbeit im Lehrerpersonalrat hervor. Besonders aber hatte ihn berührt, wie sich Frau Wysocki-Zimmermann um ihre „Schützlinge“ auch außerhalb des Unterrichtes – auch in den Ferien und privat - kümmerte. Frau Ludwig und Frau Weber, beide im Ruhestand, erinnerten an den von ihr so geförderten und erfolgreichen Lesekurs in den Eiderstedter Schulen. Frau Ranft-Ziniel lobte die Zusammenarbeit mit der Kindertagesstätte, Oberstudiendirektor Matthias Ramm meinte noch ihre präzisen Ausführungen auf den gemeinsamen Konferenzen im Ohr zu haben. Die Schüler allerdings, von Frau Weise und Frau Hartwig befragt, wussten noch anderes über Frau Wysocki-Zimmermann zu sagen: Sie hat den Durchblick, sie nimmt uns ernst, sie ist sehr freundlich, sie hilft allen, sie hat Fingerspitzengefühl, … schade, dass sie geht!

Konzertereignis mit dem Propsteikantatenchor in der St. Laurentius-Kirche
25. Januar 2015, hjr

Durch einen glücklichen Zufall kam es in der ausverkauften Kirche St. Laurentius in Tönning am letzten Sonntag nach Epiphanias beim Abschluss des Weihnachtsfestkreises zu einem Konzertereignis der besonderen Art: Kantor Christian Hoffmann hatte 2011 eine CD mit Kantaten von Christoph Graupner (1683-1760) erhalten und war von dessen Musik sofort begeistert. Mit dem Propsteikantatenchor, den Solisten Monika Mauch (Sopran), Georg Poplutz (Tenor), Dominik Wörner (Bass) und der Capella Laurentii mit 16 Musikern wurden jetzt unter seiner Leitung sieben Kantaten, durch den Titel „Ein Weihnachtsoratorium“ zusammengefasst, aufgeführt. Musiziert wurde auf Barockinstrumenten, darunter Laute und Parforcehörner, Trompeten sowie vier Pauken. Echopreisträgerin Ulla Bundies auf ihrer Barockgeige war die Konzertmeisterin.

JB-2015: Propsteikantatenchor in der Kirche St. Laurentius in Tönning

„Die Nacht ist vergangen, der Tag aber herbei kommen.“ So beginnt überraschend und beeindruckend die Kantate für den 1. Advent 1722. Unter einem leisen pochenenden Streicherklang entwickelt sich ein atemberaubendes Hornsolo. Zu ihm gesellt sich der Chor, der lautmalerisch auf einem ausgehaltenen Akkord „Die Nacht“ darstellt, um dann sogleich in die Aktivität des Tages in starker Rhythmisierung des Textes überzugehen. Nach diesem phantasievollen Einstieg folgt für den zweiten Textteil „Lasset uns nun ehrbarlich wandeln als am Tage“ eine kontrapunktisch streng geführte klangvolle Fuge. Graupner hat eine Vorliebe für zarte, natürliche Melodien mit Ohrwurmcharakter und Tanzrhythmen, die leicht dahinfließen und eingängig sind. Rezitativ und die anmutige Arie der Sopranistin folgen, danach die kraftvolle Arie des Basses im Wechsel mit dem Chor und Hornbegleitung, dann ein Rezitativ des Tenors. Der Chor stets sauber intonierend, klangschön und jeder Bewegung seines Dirigenten folgend, beendete die Kantate höchst stimmungsvoll mit „Erleucht doch unser Sinn und Herz“.

Die sich anschließenden ebenfalls zwanzigminütigen melodiös höchst ansprechenden Kantaten für die weiteren Adventssonntage - von dem mit siebzig Sängerinnen und Sängern großen Chor, den Solisten und Instrumentalisten unter der Leitung von Christian Hoffmann einfühlsam aufgeführt – verstärkten die Freude auf den zweiten Teil des Konzertes. Herzlicher Zwischenbeifall brachte das zum Ausdruck.- Alle Texte stammen aus der Feder des Pfarrers und Superintendenten Johann Conrad Lichtenberg (1689-1751). Die Aufführung wirkte wie ein musikalischer Gottesdienst mit Botschaftscharakter.

Mit Kantaten für den 1. Weihnachtstag 1753, den Neujahrstag 1741 und zu Epiphanias 1731 sollte es nach der Pause eine Steigerung geben. Dafür sorgten zunächst einmal die vier Pauken – auch als Melodieinstrument, die 2 Hörner in der ersten Kantate und die Trompeten in den letzten beiden Kantaten. Dominik Wörner (Bass) wusste schon von Anfang an durch seine klare, raumfüllende Gestaltung zu überzeugen. Monika Mauch (Sopran) bezauberte mit ihrer schlanken klaren und zu Herzen gehenden Stimme durch makellose Kolloraturen. Georg Polutz (Tenor), lupenrein in den Rezitativen und Duetten, erhielt nun endlich in der letzten Kantate auch seine Arie, begleitet von der virtuos gestaltenden Solovioline der Konzertmeisterin. Das Orchester spielte stets engagiert und klangschön in barocker Manier auf den Affekt des Textes ausgerichtet.

Tongewaltig, mit Pauken und Trompeten, die Macht und Größe des Herrn symbolisierend, begann die letzte Kantate. Besinnlich schließlich, anders als manche Zuhörer erwartet haben mögen, endete sie mit einem Choral um die Sehnsucht nach Seligkeit.- Herzlichen und großen, lang anhaltenden, zum Teil 'stehenden' Beifall gab es für dieses „Weihnachtsoratorium“. Christian Hoffman und sein Ensemble verabschiedeten sich vom begeisterten Publikum mit der Wiederholung des kurzen, wie ein Feuerwerk anmutenden Schlusssatzes der fünften Kantate als Zugabe.

Kirche - mittendrin im Leben

Kirche – mittendrin im Leben
25. Januar 2015, hjr

JB-2015: Kirche - mittendrin im Leben

Eingeladen hatte die Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Peter-Ording und Tating zu einem in dieser Form erstmalig gestalteten Jahresempfang in das Gemeindezentrum am Marktplatz. Pastorin Regine Boysen begrüßte im Namen des Kirchengemeinderates. Der Start in das Jahr 2015 war geleitet von der Jahreslosung „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob“ aus dem Römerbrief (Kap. 15; 7) des Apostels Paulus und inspiriert vom Jahresthema des Kirchenkreises Nordfriesland „Ein Platz für Dich“. Selbstverständlich war an diesem letzten Sonntag nach Epiphanias vor der nun beginnenden Passionszeit ein von der Kantorei mit Kirchenmusikdirektor Christoph Jensen musikalisch festlich gestalteter Gottesdienst voraus gegangen. Pastorin Eva Hoefflin war in ihrer Predigt mit dem bewussten Bezug zu unserer Alltagswelt theologisch inhaltsvoll und das Kirchenjahr umfassend betrachtend auf den Text aus dem Matthäus-Evangelium zum „Fest der Verklärung Christi“ (17. Kap.) eingegangen. Mit dem Bibelwort „Steht auf und fürchtet euch nicht!“ (Matth. 17; 7) knüpfte sie den unmittelbaren Bezug zwischen Ostern und Weihnachten.

Das war schon die rechte Einstimmung gewesen. Dass Kirche mittendrin im Leben steht, gemeindliches Leben in der Kommunalgemeinde und in der Kirchengemeinde gestaltet wird und auch sehr gut funktioniert sowie Glaube und Alltag eine enge Verbindung haben, machte nicht nur das Gemeindezentrum als Ort der Begegnung mehr als deutlich. Im von Regine Boysen vorgetragenen Rückblick und Ausblick auf Veranstaltungen und Zusammenarbeit wurde das den zahlreich erschienenen Teilnehmern mehr als bewusst.

Seit nun 20 Jahren gibt es mittwochs zum Wochenmarkt hier das Marktcafe als festen Treffpunkt und den „Eine-Welt-Laden“, gekoppelt an die „Orgelmusik zur Marktzeit“ mit Christoph Jensen. Seit einem Jahr hat sich das Kirchenfrühstück mit Diakonin Andrea Streubier und Team – ihre Eltern Christa und Kurt Streubier sowie Anke Willecke - an einem Donnerstag im Monat zu einem konkreten Thema etabliert. Schon länger existiert von Renate Maassen und Marlies Voß mit tatkräftiger Unterstützung von Irene Hems und Waltraud Rüß ein monatlich stattfindendes leckeres „Tischlein-Deck-Dich“ für „Senioren ab 70“. Der Seniorenkreis lebt bereits sehr viele Jahre mit seinen Veranstaltungen und erlebt jetzt eine Erweiterung durch die Zusammenarbeit mit dem DRK Ortsverband über Marlene Pauly-Burchatzky.-

Vielfältige Kinder- und Jugendarbeit – auch über das mit der Gemeinde betriebene Jugendzentrum (JuZe) – findet hier im Gemeindezentrum in unmittelbarer Nachbarschaft zur St. Peter-Kirche statt. Da ist der Kindergottesdienst mit programmatischer Gestaltung durch Gaby Bombis. Konfirmanden werden demnächst zu Kirchenführern ausgebildet. Das JuZe mit Daniel Schädler wird am 8. Mai seit langem einmal wieder eine Kinder-Disco veranstalten. Für die Aufführung eines vierten Musicals vor den Herbstferien laufen ebenfalls die Vorbereitungen.

Die von Kommunal- und Kirchengemeinde betriebene ev. KiTa wird um ein Familienzentrum erweitert, durch das viele auch über St. Peter-Ording hinausgehende Einrichtungen angedockt werden. Leiterein Brigitte Ranft-Ziniel ergänzte mit Informationen u.a. der Art, dass in Kürze die dritte Krippengruppe eingerichtet würde, zunächst aufgrund des aktuellen Bedarfes als Übergangslöung. Religionspädagogik, Sprache und Integration sowie Inklusion gehören zum Alltag. Fünfzig Jahre KiTa können im Sommer gefeiert werden.

Danach lenkte Regine Boysen den Blick auf Urlauberseelsorge mit den vielen Arten von Veranstaltungen wie Andachten, Gottesdiensten, Kirchenschiff und Gute-Nacht-Geschichte mit dem Team von Kirche am Urlaubsort. Nicht unerwähnt darf natürlich das reiche Konzertangebot mit Unterstützung des Fördervereins für Musik in der Kirche bleiben. Es ist ein Markenzeichen für musikalische Vielfalt und Qualität, die in St. Peter-Ording dank Christoph Jensen und Pastor em. Hans Peter Honecker als Vorsitzendem des Vereins seinen festen Platz hat. Freuen darf man sich schon auf die Aufführung der Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach am 21. März, aus Platzgründen in der St. Bartholomäus-Kirche in Wesselburen. In der St. Peter-Kirche wäre nicht genügend Raum für die zwei Chöre und das Orchester.

Ihren Dank richtete Regine Boysen an alle, erwähnte aber besonders die Kommunalgemeinde. Bürgervorsteher Boy Jöns und Bürgermeister Rainer Balsmeier hatten es sich nicht nehmen lassen, selber anwesend zu sein. Sie konnte dann noch mitteilen, dass durch den Arbeitseinsatz von Klaus-Uwe Nommensen vom Ev. Regionalzentrum Westküste der Internetauftritt endlich im Netz unter http://kirche-in-st-peter.de aufgerufen werden kann.-

„Kirche- mittendrin im Leben“, das stimmt nun auch fürs Netz. Dass das so ist, hatte schon der zu Anfang präsentierte höchst empfehlenswerte 15minütige Film des Kirchenkreises Nordfriesland „Ein Platz für Dich“ gezeigt. Wie aktiv Kirche in unserem Leben ist, wird da an verschiedenen Personen in den unterschiedlichsten kirchlichen Einrichtungen und Gremien wie der Gedenkstätte in Ladelund, dem Gospelchor in Schwabstedt oder auch der Urlauberseelsorge in St. Peter-Ording fest gemacht.

JB-2015: Backtricks und Ernährungstipps

„Beim Brotbacken lese ich meinen seelischen Zustand ab“, sagte Horst Dammann zu den Teilnehmern an seinem ersten Backseminar im Backhaus der historischen Insel von der AG Orts-Chronik in St. Peter-Dorf. Für ihn ist Brotbacken ein Seelenbarometer. Da waren die neun am Brotbacken Interessierten schon mitten drin, in den selbst mitgebrachten großen Rührschüsseln ihren Hauptteig für das „Dammannsche Dreikornbrot mit Spezial-Backferment“ aus Roggenvollkornmehl mit Grundansatz sowie Backferment nach Hugo Erbe, Weizenvollkornmehl mit Vollmeersalz sowie aufgeweichtem Hafergetreide bei nach und nach Zugabe von warmem Wasser zu vermengen und mit den Händen ca. zehn Minuten lang kräftig zu kneten. Deren Seelenzustand jedenfalls war bestimmt in Ordnung, so fröhlich wie sie alle waren. Dammanns Kommentar dazu: „Wie schön Sie alle in die ‚Matsche‘ greifen.“

Mit großem Interesse waren sie aus Högel, Langenhorn, Tönning, Kotzenbüll, Tating und St. Peter-Ording ins Backhaus gekommen. Mehr hätten es auch nicht sein können um den Tisch in dem für diese Anzahl kleinen Raum vor dem Backofen, der aus den geöffneten Türen noch reichlich Restwärme vom Backvorgang abstrahlte. Den Teig sollten die Teilnehmer mit nach Hause nehmen und ihr Brot dann dort selber backen. Aber jeder sollte doch ein frisches Brot für den Abend mitnehmen. Die hatten Mitglieder des Backhaus-Teams bereits gebacken. Dazu war der Vorteig entsprechend rechtzeitig angesetzt worden. Er muss mindestens zwölf Stunden stehen, auch zwanzig und mehr Stunden schaden nicht. Horst Dammann und Alt-Bäckermeister Hans Siercks wie seine Backhauskameraden hatten deswegen auch schon vorher viel Zeit investieren müssen. Der Backofen war bereits am Vortag wegen der winterlichen Temperaturen schon einmal vorgeheizt und am Seminartag ab 9:00 Uhr angeheizt worden. Zu Seminarbeginn um 14:00 Uhr waren die Brote fertig gebacken und kühlten auf dem Bord aus.

Das Backseminar hatte zwei Schwerpunkte, die man in maximal zwei Stunden unterbringen konnte: „Tipps und Tricks zum Brotbacken“ und „Gesunde Ernährung“. Da hatte Claus Heitmann als Vorsitzender der AG Orts-Chronik mit dem ehemaligen Zahnarzt Horst Dammann aus Garding als Seminarleiter den richtigen Griff getan. Er begeisterte die Teilnehmer mit seinen Backerfahrungsschätzen und zeigte sich als ausgewiesener Ernährungsfreak. Seit acht Jahren wirbt er aus Gründen nachhaltiger Wirksamkeit bei der Gewichtsreduzierung für das medizinisch betreute Programm nach Bodymed mit Eiweißoptimierter Ernährung. „Es geht nicht um das Gewicht, sondern um die Reduzierung des Körperfetts“, machte er deutlich und erhärtete das durch verständliche Fakten. Eiweiße sind der Powerstoff und unser täglicher Muntermacher.

Brotbacken aus Hafergetreide und frischen Vollkornmehlen gehört deswegen für ihn untrennbar dazu. Das Grundrezept solle man auf jeden Fall beibehalten. Kürbiskerne, Hirse und anderes könne man als Ballaststoffe hinzufügen. „Ich hab da noch eine Frage“, kam dann mehrfach und immer hatte er eine überzeugende Antwort. „Mir fehlt diese Überzeugungskraft noch“, sagte eine Teilnehmerin. Dammann wusste sofort, dass es um ihren Mann ging. Da helfe nur eine andere Argumentation. „Du musst mal was für deine Leber tun“, war sein Tipp. So kam man dann zu Leberfasten und Haferkur. Wichtiger Backtipp von ihm: „Die Formen nicht auswaschen. Die müssen ihre Patina behalten. Dann vor dem Einfüllen des neuen Teiges nur einölen, den danach mit Wasser leicht benetzen und die Form mit einer Alu-Folie bedecken.“ Die Backqualität überprüft man durch Klopfen auf das Brot. „Das muss hohl klingen.“

Höchst zufrieden gingen alle mit ihrem frischen Brot und den Teigportionen. „Das riecht wie früher. Super war das“, so der allgemeine Tenor. Maren Sörensen aus Högel ergänzte: „Af un an back ik to Hus. Man lehrt ni ut.“ Ingo von Owen aus Tönning betonte: „Ich habe wegen des gesundheitsbetonten Brotbackens teilgenommen. Das war mir wichtig zu wissen.“

Claus Heitmann und Horst Dammann sind sich sicher: „Diese Art Backseminar wird wiederholt. Das ist eine prima Ergänzung zum Brotbacken und dem Brotverkauf durch das Backhausteam.“ Im Monat April wird das wohl wieder stattfinden. Aber das muss erst noch mit dem Team abgesprochen werden. Dessen Unterstützung ist erforderlich.

Wissen ist Gesundheit

„Wissen ist Gesundheit“ – Medizinwissen für jedermann
22. Januar 2015, hjr

Die GesundheitsKlinik „Stadt Hamburg“ als Fachklinik für Rehabilitation und Prävention in St. Peter-Ording sieht sich ganz wesentlich auch als Ort des Geschehens von Kultur, Wissen und Bildung für ganz Eiderstedt. Das geschieht bereits in Form von Veranstaltungen zu Literatur und Musik wie auch Vorträgen, u.a. der Universitätsgesellschaft. Dieses Angebot wird nun ab Februar mit der Vortragsreihe „Wissen ist Gesundheit“ entscheidend erweitert. Sie beginnt am 5. Februar zum Thema „Tinnitus“ mit dem Zusatz oder „Mein Freund Harvey“ in Bezug auf den Kult-Film mit James Stewart von 1950. Tinnitusspezialist Dr. med. Andreas Gerken aus Husum wird für jedermann allgemeinverständlich, aber wissenschaftlich fundiert berichten und aktuelle Forschungsergebnisse vortragen. Jeweils monatlich folgen dann zunächst bis Juni weitere Vorträge zu Darmkrebs, Alzheimererkrankung, Vermeidung von Leid am Lebensende und psychische Probleme des Alterns. Veranstalter ist das Institut für cardio-mentale Gesundheit und Prävention an der Gesundheitsklinik. Deren Direktor ist Prof. Dr. Siegmund Otte, Urologe an der Klinik und Professor am Baltic College-FHM Schwerin.

Geschäftsführer Prof. Dr. Peter Jochimsen, von 1990 bis 1996 Rektor der Fachhochschule Kiel und bis heute Präsident des Baltic Sea Campus International, und er sind sich sicher, mit dieser Vortragsreihe durch die Vermittlung von verständlichem Medizinwissen durch ausgewiesene Experten, die als Wissenschaftler und Ärzte an Hochschulen und verschiedenen Kliniken arbeiten, bei jedermann das allgemeine Verständnis für Gesundheit und Prävention steigern zu können. Zu beider Philosophie gehört, dass auch Wissensvermittlung untrennbar mit Prävention verbunden ist. Gerade darüber könne für eine gesunde Lebensweise motiviert und Betroffenen und Angehörigen ein Weg aufgezeigt werden, mit chronischen Krankheiten und Gebrechen im Alltag besser umgehen zu können.

JB-2015: Wissen ist Gesundheit

Der Besuch aller Vorträge der Reihe „Wissen ist Gesundheit“ ist kostenfrei. Die Veranstaltungen werden gefördert von der Peter-Jochimsen-Stiftung. In deren Satzungszweck ist der Auftrag der Verbreitung von Wissen verankert. Die Stiftung fördert ebenfalls das 2007 von der deutsch-chinesischen Kauffrau Wei Qian und Jochimsen gegründete „Baumhaus-Projekt“, in dessen Rahmen in diesem Jahr 40 junge Freiwillige ins Ausland entsendet sind, die dort Entwicklungshilfe leisten. Es ist als soziales Bildungsprojekt ein Teil der Stiftung, wird wissenschaftlich begleitet und nimmt am „Weltwärts-Programm“ der Bundesregierung teil.

Die Vortragsreihe zusammengestellt hat Prof. Dr. Otte. Zusammen mit Dr. Jochimsen hat er ihre weitreichenden Kontakte genutzt, um mit ausgewiesenen Experten ein für die Öffentlichkeit relevant gehaltenes Programm mit in die Zeit passenden Themen anbieten zu können. Nach einer kurzen Sommerpause wird diese zur Vermittlung von Medizinwissen aus dem Bereich der Inneren Medizin – z.B. Kardiologie, Diabetes – durch das Institut für Cardio-mentale Gesundheit und Prävention längerfristig angelegte Reihe fortgesetzt. Das Institut wurde geschaffen, um Menschen durch den Einsatz wissenschaftlich fundierter Methodik nachhaltig für Gesundheit zu sensibilisieren. Dadurch sollen Krankheiten mit all ihren negativen Folgen für die Volkswirtschaft reduziert werden. Das Institut wurde bewusst an der GesundheitsKlinik „Stadt Hamburg“ GmbH gegründet, denn beide Einrichtungen verfolgen gesundheitsfördernde Ziele. Die Initiatoren erhoffen sich eine breite Annahme durch die Öffentlichkeit. Die Vorträge beginnen jeweils um 19:00 Uhr in der Regel am ersten Donnerstag des Monats um 19:00 Uhr in der GesundheitsKlinik „Stadt Hamburg“, Im Bad 35, in St. Peter-Ording.

Familienzentrum der KiTa

Gemeinsam auf dem Weg zum Familienzentrum der KiTa in St. Peter-Ording
09. Januar 2015

Sehr viele Akteure aus dem Einzugsgebiet der Ev. KiTa St. Peter-Ording, Tating und Tümlauer Koog waren der Einladung des Kindertagesstättenwerkes des Ev.-Luth. Kirchenkreises Nordfriesland (Ev. KiTa-Werk NF) anlassbezogen und höchst interessiert gefolgt. Dieses ist Träger der Kindertageseinrichtung in St. Peter-Ording mit 178 Kindern in derzeit zwei Krippengruppen, vier Kindergartengruppen, davon drei als Ganztagesgruppen, einer Naturgruppe und vier Hortgruppen. Es hat vor kurzem seitens des Kreises Nordfriesland den Auftrag erhalten, für sein Einzugsgebiet ein Familienzentrum aufzubauen. Die Einrichtung ist ausgewählt worden, da sie einem Großteil von Familien als zentraler Anlaufpunkt mit bereits einer schon guten Vernetzung sehr vertraut und bekannt ist.

JB-2015: Familienzentrum der KiTa

Im großen Rund des Saales im ev. Gemeindezentrum am Marktplatz saßen dicht nebeneinander über vierzig Vertreterinnen und Vertreter verschiedenster Einrichtungen der Gemeinde St. Peter-Ording, des Amtes Eiderstedt und des Kreises Nordfriesland sowie von Vereinen und Verbänden, sozialer und pädagogischer Berufe. Das Spektrum war weit gefasst; u.a. waren Diakonie, Lebenshilfe, Schulen, Nordseeinternat und allgemeiner sozialer Dienst, aber auch DRK, Jugendfeuerwehr, Polizei, Schulsozialarbeit, Runder Tisch zur Sucht- und Drogenprävention und spezielle Berufe (z.B. Logopädie) vertreten. Schulverbandsvorsteher und Bürgermeister Rainer Balsmeier, Amtsvorsteher und Bürgermeister von Tümlauer Koog Christian Marwig und die Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Kultur, Bildung und Sport der Gemeindevertretung St. Peter-Ording Wiltrud Kraas sowie Rektor Boy Möller von der Utholm-Schule gehörten mit zur Runde.

Christian Kohnke, Geschäftsführer des KiTa-Werkes NF und damit zuständig für 30 Einrichtungen im Kreis Nordfriesland, und Brigitte Ranft-Ziniel, Leiterin der KiTa in St. Peter-Ording, motivierten die Anwesenden allein mit ihrer Begrüßung schon dazu, sich mit der hiesigen KiTa gemeinsam auf den Weg zu machen, ein Familienzentrum zu werden. Ziel der Versammlung war es, über dessen Aufgaben zu informieren und speziell Eckdaten für die Erstellung der Rahmenkonzeption des an die Ev. KiTa in St. Peter-Ording angebundenen Familienzentrums zusammen zu tragen. Die Moderation der Veranstaltung übernahm Christoph von Stritzky vom Ev. Regionalzentrum Westküste. Unterstützend wirkten Bärbel von Stritzky, Vanessa Harting und Jennifer Langel mit. Diese gehört seit einiger Zeit als Erzieherin bereits zum 35köpfigen pädagogischen Team der KiTa und ist ab sofort auch als Koordinatorin für das Familienzentrum tätig. Bei ihr laufen also die Fäden des zu schaffenden Netzwerkes zusammen. Bestehende Angebote der verschiedenen und zu einem großen Teil hier vertretenen Träger und Einrichtungen sollen erhalten und mit möglichen neuen, die Angebotspalette erweiternden derart koordiniert werden, dass Kinder und Eltern in ihren speziellen Problemlagen leicht zugänglich unterstützt und gefördert und vor allem auch im Sinne von Teilhabe schnell effektiv geholfen werden kann.

Die Einrichtung von Familienzentren, z.B. auch Kinder- oder Mütterzentren genannt, ist in den vergangenen Jahren in allen Bundesländern auf den Weg gebracht worden. Man orientierte sich dabei u.a. an den Early Excellence Centres in England. Das erste deutsche Familienzentrum wurde 2001 in Berlin vom Pestalozzi Fröbel Haus eröffnet. Vorbild war das Familienzentrum Pen Green in Corby.- Auf der Grundlage eines am 10. März 2014 abgeschlossen erstellten Eckpunktepapiers des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein hatte der Landtag am 24. Juni 2014 die Schaffung von 100 Familienzentren beschlossen. Deren Förderung mit 1,3 Mio 2014 durch das Land startete zum 1. August. Ab nun sollen es jährlich 2,5 Mio sein. Im Kreis Nordfriesland werden insgesamt fünf, jeweils eines pro Sozialraum, mit auf den Standort bezogenem spezifischem Rahmenkonzept eingerichtet. Dieses ist bis zum 31. Januar 2015 fertig zu stellen.

So war es von Bedeutung, dass Brigitte Ranft-Ziniel als Leiterin der KiTa den Blick auf Besonderheiten lenkte: 22 Kinder aus anderen Eiderstedter Gemeinden, 36 mit Migrationshintergrund ( aus Albanien, Moldavien, Rumänien, Polen, Litauen, Russland, Italien, England und auch China wie demnächst Syrien), Kontakt mit 152 Familien, mit der Utholm-Schule besondere projektbezogene Zusammenarbeit und mit der Nordseeschule über den Hort, Förderung der Integration mit inklusivem Aspekt und nicht zuletzt die frische Zubereitung von 140 Mahlzeiten durch entsprechend ausgebildetes Personal. Sie lobte die hervorragende Unterstützung durch die drei Gemeinden.- In vier Arbeitsgruppen stellten danach die Teilnehmer dieser Auftaktveranstaltung unter den Rubriken „Was? – Wer? – Wo?- Wann? - Für wen? – Kosten“ ihre zum Teil vielfältigen Angebote vor, die das Plenum abschließend in Augenschein nahm.

Sehr viel war zusammengetragen worden, was für die Erstellung des Konzeptes ausgesprochen hilfreich ist. Ganz wichtig aber ist die eindeutige Bereitschaft aller, das Familienzentrum der KiTa in St. Peter-Ording gemeinsam auf den Weg zu bringen und zum Wohle von Kindern und ihren Eltern lebendig zu gestalten gemäß dem Leitspruch: „Wir machen uns gemeinsam auf den Weg, denn allein hast du keine Chance.“ So war diese Auftaktveranstaltung höchst erfolgversprechend! Im Frühjahr 2016 wird man sich im Plenum zum Erfahrungsaustausch und zwecks Optimierung erneut treffen. Bis dahin wird Jennifer Langel schon ein Auge für laufende Kontakte mit beteiligten Einrichtungen und auch untereinander haben.

Neujahrsgruß der Gemeinde

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger!

Am Beginn von etwas Neuem steht fast immer auch die Rückschau auf das Vergangene. Der Jahreswechsel und die für viele zwischen den Tagen ruhigere Zeit bietet sich an eine Art Bilanz zu ziehen, aber auch nach vorn zu blicken.

Das Jahr 2014 begann stürmisch im wahrsten Wortsinn. Das Orkantief „Xaver“ brachte uns, anders als der Herbststurm „Christian“ nicht nur extrem starken Wind, sondern auch eine richtige Sturmflut. Die Stöpe am Deich in Ording, im Verlauf des Strandwegs, musste erstmals seit 1976 wieder geschlossen werden. Hielten sich die Schäden im Ort durch „Xaver“ noch in Grenzen, so waren sie am Strand umso gravierender. Gewaltige Dünenab- und durchbrüche sind auch heute noch deutlich sichtbar. Unsere Strandinfrastruktur wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Neben vielen Schäden an den Pfahlbauten, Strandkorbpodesten und anderen Baulichkeiten musste der Fahrradsteg Köhlbrand auf fast seiner gesamten Länge von über 800 Metern neu aufgebaut werden. Den Mitarbeitern der Bauhöfe sei an dieser Stelle noch einmal ein besonderes Dankeschön gesagt für ihren besonderen Einsatz zum Beheben der meisten Sturmschäden bis zum Beginn der Saison.

Eine ganz andere Erkenntnis muss man aus der Hinterlassenschaft der Sturmflut, nämlich der Treibselkante ziehen. Der Anteil an Plastik und Kunststofffolien wird leider immer größer. Welche Gefahren für das Leben in den Meeren und damit auch in der Nordsee drohen ist uns allen bekannt. Deshalb sollten wir, als direkte Nordseeanlieger und von einer sauberen Nordsee abhängig, als kleinen Beitrag, unser eigenes Verhalten im Haushalt und im besonderen beim Einkauf noch mehr auf Konststoffvermeidung umstellen.

Mit der feierlichen Einweihung der DÜNEN-THERME 2013/2014 im Frühsommer ist die touristische Rundumerneuerung im Badzentrum abgeschlossen. Nach der Seebrücke, der Promenade, der Straße „Am Kurbad“ und dem Parkhaus ist mit der neuen DÜNEN-THERME der letzte Baustein gesetzt. Dass diese zweijährige Baumaßnahme bei laufendem Betrieb so reibungslos vonstatten ging, ist vor allem den Mitarbeitern, sowie einer guten Planung, Bauleitung und Umsetzung zu verdanken.

In der Tourismuszentrale steht jetzt zum 01.01.2015 die Einführung eines neuen Zimmervermittlungssystems an. Der stetig wachsende Anteil der Buchungen übers Internet und die immer kürzer werdende Verweildauer unserer Gäste, bei einer seit Jahren hohen Übernachtungszahl von über zwei Millionen, muss nach innen und außen Rechnung getragen werden.

Mehrere Tiefbaumaßnahmen sind zur Zeit in der Umsetzung bzw. Vorbereitung, so die „Bövergeest“, der „Gröner Weg“, die „Ostlandstraße“ und die Erschließungsstraßen für das Neubaugebiet im Bereich der „Wittendüner Allee“. Hier sind im Mischgebietsteil schön fast die Hälfte der Gewerbe- bzw. Wohngebäude, im quasi Eingangsbereich St. Peter-Ordings entstanden.
Im Gebiet der Wohnbebauung sind in den letzten 12 Monaten über 40 neue Häuser gebaut worden. Dieses Gebiet ist, schon von den Vergaberichtlinien her, an einen zu nehmenden Erstwohnsitz in St. Peter-Ording gekoppelt.

Trotz der Neuanstellung eines Städteplaners durch die Gemeinde ist es nicht einfach die bauliche Entwicklung im gesamten Ort neu zu ordnen. Das liegt zum einen an der Größe der Aufgabe, zur Zeit sind schon über 20 Bebauungspläne in der Neuaufstellung, zum anderen stößt St. Peter-Ording mit den spezifischen Besonderheiten von Dauer-, Zweit- und Ferienwohnungen an die Grenzen des Baurechts.

Schon vor Jahren haben wir an dieser Stelle Hoffnungen auf einen baldigen Baubeginn der dringend erforderlichen Sanierung der „Böhler Landstraße“ gemacht. Der Start verzögerte sich aber Jahr um Jahr, weil die auch rechtlich zwingend erforderliche Teilfinanzierung durch das Land Schleswig-Holstein immer wieder aufgeschoben wurde, bzw. aus der Etatplanung des Verkehrsministeriums herausfiel. Jetzt eröffnet sich aber eine realistische Chance durch Finanzierungsbeschlüsse des Kreises Nordfriesland für einen Baubeginn im Herbst 2015.

Wir alle, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, sind St. Peter-Ording. Ohne Sie wäre unser Heimatort nur eine Bezeichnung auf der Landkarte. Ihr Einsatz, ob im Ehrenamt, im Beruf, in der Nachbarschaftshilfe, als Gastgeber oder in der Familie machen aus unserem Wohnort erst einen wirklichen Platz zum Leben. Die ständige Einsatzbereitschaft unserer freiwilligen Feuerwehr und der DLRG kann man gar nicht hoch genug loben. Darüber hinaus sind es viele kleine und große Mosaiksteine, wie z. B. das Organisieren der Nordseekrimitage, die tägliche Kinderbetreuung im Hort, der freundliche Mitarbeiter an der Strandüberfahrt die St. Peter-Ording ausmachen. Alles zusammen führt dazu, dass unser Ort für uns und unsere Gäste lebens- aber auch liebenswert bleibt.
Für 2015 wünschen wir Ihnen nicht nur einen guten Start, sondern für das ganze Jahr Glück, Erfolg und Gesundheit.

Boy Jöns, Bürgervorsteher
Rainer Balsmeier, Bürgermeister und Tourismus-Direktor

stürmisch ...

Sonntag, 11. Januar 2015 ... ein wenig stürmisch ...
15:30 Uhr Gpan

Einsam war es heute auf dem Deich vom Dorf zum Bad. Gerade mal zwei Gestalten, eine davon war ich, bewegten sich auf den fast zwei Kilometern in Richtung Bad, doch mindestens dreimal so viele vom Bad in Richtung Dorf. Die Mienen der vom Wind geschobenen - sie kamen vom Bad - hellten sich auf, wenn sie sahen, dass ich mich oft vorbeugen musste, um dem Wind standhalten zu können und sich meine Beine wie bei Seeleuten auf schlingerndem Deck auf den unbewegten Deich zubewegten. Zwei lachten sogar verständnisvoll über meinen merkwürdigen Gang und waren wohl froh, dass sie es leichter hatten, wurden sie doch von den Boen geschoben, aber auch sie gingen nicht so schnell oder langsam wie sie selber es wollten. Die Buhne im Bad war wie leer gefegt. Auf der Brücke stemmten sich aber dann doch einige Schaulustige dem Nordwestwind entgegen, der sie oft von der Seite her traf.
Der Pfahlbau in Süd stand nur mit den "Füßen" im Wasser und wurde sanft umspült, während die Wellen unter 54Grad an den Strand tobten.

 

Und hier einige Eindrücke vom 10.1.2015 an der Ordinger Überfahrt.

 

Gute, aktuelle Fotos von
Rainer Schulz    Schutzstation Wattenmeer    Nationalparkhaus     Hafenstr. 3       25813 Husum
finden Sie im
Internet:www.schutzstation-wattenmeer.de
www.facebook.com/rainer.schulz.wattenmeer

"Kick off" - Jahresauftakt

„Kick off“ – Jahresauftakt für „Arbeiten mit Spaß“
08. Januar 2015, hjr

„Kick off“ heißt die Jahresauftaktveranstaltung des 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfassenden Teams der beiden IT-Vertriebsfirmen „Computacenter“ und „Netapp“. Es gehört zur Betriebsphilosophie, am Anfang des Jahres zwecks Abstimmung der Zusammenarbeit und Planung der gemeinsamen Projekte unter dem Motto „Arbeit und Spaß“ für zwei Tage zusammen zu sein.

Aus Hamburg, Berlin, Hannover und Frankfurt war man dieses Jahr nach St. Peter-Ording angereist. Event-Managerin Jessica Goettmann hatte alle Vorbereitungen getroffen. Quartier hatte man im Beach Motel direkt hinter dem Ordinger Deich genommen. Was lag da näher, als sich am zweiten Tag des Aufenthaltes mit Spaß den örtlichen Gegebenheiten zuzuwenden, einen zünftigen Strandspaziergang zu machen, und das mit „Action“.

Was passt da besser in diese Jahreszeit als Boßeln. So hatte man über die Agentur „erlebnisevents“ - von Sascha Augustin & Oliver Grunau aus St. Peter-Ording - vom Vorstand des Boßelvereins St. Peter-Ording Sven Grimsmann und Stefan Flor angeheuert. Die beiden wiesen in den beliebten Landschaftssport ein. Unter ihrer Anleitung ging es los mit Handwagen, Flüssignahrung und Boßelherz auf dem Fußgänger- und dem Radfahrersteg von der Ordinger Überfahrt aus Richtung Strand und zurück. Als Boßelstrecke diente für die richtige Peilung der Sandstrand dazwischen: „Lüch op“.

Eine bessere Motivation für das Jahr 2015 kann es gar nicht geben: Sich neuen Herausforderungen gemeinsam stellen und diese zielorientiert annehmen. Der Erfolg bleibt gewiss nicht aus. Das war dann schon beim Boßeln deutlich zu erkennen.

Epiphanias - Gottesdienst für Eiderstedt

Traditioneller Epiphanias-Gottesdienst für Eiderstedt
06. Januar 2015, hjr

Noch ganz festlich geschmückt präsentierte sich der Kirchenraum von St. Christian in Garding mit den kerzenbestückten Leuchtern, dem herrlichen Tannenbaum, der Krippe im Chor und dem Weihnachtsstern rechts von der Kanzel am Abend von Epiphanias. Es ist der „Tag der Erscheinung des Herrn“. Die Kirchengemeinden Eiderstedts hatten zu diesem zentralen Gottesdienst in St. Christian eingeladen. Posaunenchor und Kantorei St. Christian begleiteten unter Leitung von Elisabeth Weisenberger kirchenmusikalisch. Die liturgische Leitung hatte Pastorin Gisela Mester-Römmer aus Tönning, Pastor Thomas Knippenberg aus Garding begrüßte und hielt die Predigt.

Das hat für den ehemaligen Kirchenkreis Tradition. Seit den 70iger Jahren feiern alle Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen von Koldenbüttel bis Westerhever mit ihren Mitarbeiterteams und Ehrenamtlern gemeinsam diesen Gottesdienst mit Abendmahl. Im Anschluss daran trifft man sich im Gemeindehaus zum gemütlichen Beisammensein mit Keksen und Heißgetränken.

Die Jahreslosung „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob“ (Römer 15, 7) leitete in den Gottesdienst ein. Sie bildete auch einen Hintergrundgedanken in der Predigt und wurde im Fürbittengebet wieder aufgegriffen. Predigttext war aus Anlass von Epiphanias die Geschichte von den Weisen aus dem Morgenland, wie sie Matthäus in 2. Kapitel seines Evangeliums erzählt. Knippenberg lenkte in seiner Predigt den Blick ins neue Jahr. Der Stern weist auch den Heiligen Drei Königen ihren Weg nach vorn. Er betonte aber, dass sie uns zugleich an die Krippe zurück führen. Das Kind in der Krippe ist Heilsbotschaft. Dass die Welt aber damals so wenig heil war wie sie es heute ist, verdeutlichte er an der „Flucht nach Ägypten“ und hatte damit den aktuellen Themenbezug. Maria und Joseph mit dem Jesuskind waren Flüchtlinge wie ganz viele heute.

Taizé-Andacht zum neuen Jahr

Taizé-Andacht zum neuen Jahr 2015 in St. Ulrich
05. Januar 2015, hjr

Taizé ist eine kleine französische Gemeinde zehn Kilometer nördlich von Cluny in der Region Burgund. Bekannt geworden ist der Ort besonders durch zunächst dort und später auch an verschiedenen anderen europäischen Orten ausgerichteten ökumenischen Jugendtreffen. Zu ihnen kommen bis heute Besucher vieler Nationen und Konfessionalitäten. 1966 fand das erste Jugendtreffen mit 1400 Teilnehmern aus 30 Ländern statt.- Initiator war Frère Roger Schutz (1915-2005). Er war vor allem Gründer der Communauté de Taizé (Gemeinschaft von Taizé, 17. April 1949), eines ursprünglich evangelischen, in der Folge ökumenischen Männerordens. Bis zu seiner Ermordung war er deren Prior und trug maßgeblich zu der heutigen Popularität von Taizé bei.

JB-2015: Taizé-Andacht in St. Ulrich

Unter dem Motto „Singen – Beten – Hören – Schweigen“ hatte die Gesellschaft zur Förderung der Urlauberseelsorge in St. Peter-Ording zum Jahresanfang zu einer Taizé-Andacht in die katholische Kirche St. Ulrich eingeladen. Sie wurde gestaltet von Pastoralreferent Michael Wrage und Gerhard Martens von der katholischen Kirchengemeinde und Sandra Keller aus Stuttgart sowie Elke und Saskia Duck aus Plochingen vom Team „Kirche am Urlaubsort“.

Wesentliches Kennzeichen solcher Andachten sind vor allem Zeiten der Meditation nach Wortbeiträgen sowie wiederholendes Singen von Liedtexten als meditative Elemente. Beeindruckend ist dann jeweils die große Stille, die im Zusammensein mit anderen unmittelbar einen Abstand vom Alltag schafft und jeden Einzelnen zur Ruhe kommen lässt.

Michael Wrage hieß die kleine Gruppe von 25 Gläubigen verschiedener Konfessionen im Geist der Brüdergemeinschaft von Taizé willkommen und stimmte auf die Andacht ein. In deren Mittelpunkt stand die Jahreslosung für 2015 aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer im 15. Kapitel, Vers 7: „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.“

Das „Laudate Dominum“ stand zu Beginn, beim Auszug aus der Kirche sang man gemeinsam „Bless the Lord, my soul, and bless God’s holy name. Bless the Lord, my soul, who leads me into life.“ Sandra Keller trug Gedanken zur Jahreslosung vor, Gerhard Martens las die Geschichten von „Zachäus im Baum“, der „Frau mit Blutfluss“ und vom „Fischfang auf dem See Genezareth“ vor und leitete das Singen, begleitet von Saskia Duck auf der Gitarre. Michael Wrage sorgte in seiner Auslegung für den Zusammenhang zwischen Texten, Liedern und Gebeten und zeigte auf, dass Annahme immer auf Gegenseitigkeit beruhe, zueinander „Ja“ zu sagen bedeute und im Sinne der Schöpfung „zum Lobe Gottes“ sei.

Es war noch einmal Rückbesinnung auf Weihnachten in der so festlich mit Tannenbäumen, Kerzen, Krippe und Krippenfiguren geschmückten St. Ulrich-Kirche und zugleich eine besondere Form der Einstimmung auf ein hoffentlich gutes 2015.

Gastpredigt Dr. Frank Hofmann

Gastpredigt von Dr. Frank Hofmann: „Der zwölfjährige Jesus im Tempel“
04. Januar 2015, hjr

Der Gottesdienst dieses zweiten Sonntags nach Weihnachten in der St. Peter-Kirche war nicht nur personell anders. Die Predigt hielt der Journalist und Sachbuchautor Dr. Frank Hofmann aus Hamburg, der zu seiner Tätigkeit als Chefredakteur des ökumenischen Vereins „Andere Zeiten“ zurzeit noch ein theologisches Fernstudium absolviert. Die Orgel spielte Carsten Jasper aus Büsum in Vertretung für KMD Christoph Jensen, bei Orgelvorspiel- und –nachspiel auf der Geige begleitet von Rosmarie Glatz, ebenfalls Büsum. Die liturgische Leitung hatte Pastorin Regine Boysen. Der Predigttext bezog sich auf die Geschichte des zwölfjährigen Jesus im Tempel im Lukas-Evangelium, Kap. 2. Sie kann wegen des Termins 4. Januar auch seltener Gegenstand der Predigt sein. Für die Predigttexte gibt es nämlich innerhalb des Kirchenjahres eine entsprechend vorgegebene Abfolgeordnung. Pastorin bzw. Pastor haben aber eine auf Ausnahmefälle beschränkte Wahlfreiheit.

Den Zeitpunkt zwischen den Tagen vom 25. Dezember bis zum 06. Januar aufgreifend, lenkte Dr. Frank Hofmann den Blick zunächst auf den „Schwebezustand“. In ihm befänden wir uns ja in dieser festlichen Zeit noch. Beim Sortieren der Vorsätze gehe es darum, heraus zu finden, was wirklich wichtig sei. Von seiner Persönlichkeitsentwicklung her befand sich Jesus nämlich auch in solch einem Zustand. Doch während heute die Pubertät den Übergang zwischen zwei Entwicklungsstadien kennzeichne, „plumpste man zur Zeit der Antike direkt ins Erwachsenenleben“.

– Das wird übrigens nicht nur im Lukas-Evangelium deutlich. Über Jesu Lebensjahre von der Geburt bis zur Bar Mizwa – Erlangung der Religionsmündigkeit mit 13 Jahren im Judentum, verbunden mit der Übernahme religiöser Pflichten wie z.B. dem Vorlesen aus der Thora – wird bis auf die Beschneidung nach acht und die Darstellung im Tempel nach 40 Tagen – wenig berichtet. Pastor em. Hans Peter-Honecker hat dazu einen sehr lesenswerten und höchst informativen Artikel in der aktuellen Ausgabe von „Achteihn“ (15. Nov. 2014 bis 15. Febr. 2015) für die Kirchengemeinde St. Peter-Ording und Tating unter der Rubrik „+) ... und unter das Gesetz gestellt“ veröffentlicht. Ein Besuch der St. Peter-Kirche und eine genaue Betrachtung der Altarbilder wird empfohlen. Einem schriftlich verfassten Kirchenführer kann man zusätzliche Informationen entnehmen. –

Jesus hatte sich ohne Abmeldung zwei Tage (!) von seinen Eltern entfernt. Die suchten ihn und fanden ihn im Tempel. Dort hatte er die Autoritäten aufgesucht, ihnen zugehört und Fragen gestellt. So suchte er seinen Zugang zu Gott. Er ging auf Distanz zu seinen Eltern, aber nicht um mit ihnen zu brechen. Diese schalten ihn wegen seiner Abwesenheit auch nicht, sondern teilten ihm ihre Sorge um ihn als „Ich-Botschaft“ mit. Also nicht wie heute „Helikopter-Eltern“. Jesus redete im Tempel von Gott als seinem Vater. Diese Aussage von ihm war für die dort Versammelten das Neue und ist das Programmatische an der Botschaft des Evangeliums. - „Jesus ist ganz Mensch! - Christus ist ganz Gott!“ so brachte Dr. Frank Hofmann das „Menschsein“ Gottes, seine „Menschwerdung in der Geburt Jesu“ kurz gefasst auf einen Nenner. Für die fünfzig anwesenden Gemeindeglieder war das „leibhaftige Glaubensbotschaft“.

Lieder wie „Der Morgenstern ist aufgegangen“ und „Hört der Engel helle Lieder“ sowie das Orgelvorspiel mit der Ballade in D-Dur von Matthias Nagel (* 1958) und das Orgelnachspiel mit „Loure“ von Pierre de Paepen (1669-1753) ergänzten und bereicherten diesen Gottesdienst kirchenmusikalisch ganz im evangelisch-lutherischen Sinne

JB-2015: Winter-Sonnen-Sonntag

„Winterblauerhimmelsonnensonntag“
04. Januar 2015

Ob sie nun für einen Winterstrandspaziergang von Munkwolstrup, Hamburg, Rellingen , Glückstadt oder aus dem benachbarten Garding an den Ordinger Strand beim Übergang Köhlbrand gekommen waren oder ihren letzten Urlaubstag noch am Strand erlebten, ehe es morgen wieder nach Ludwigsburg in Baden Württemberg gehen sollte, alle Strandbesucher waren einfach fröhlich.

Nur eine kurze Ansprache wie „Ist das nicht ein Traum?“ und schon sprudelte es: „Ein Super-Traum, deswegen sind wir gekommen.“ – „Ich wollte die Nordseesonne sehen!“ – „Das ist einfach herrlich hier. Wir kommen im Winter öfter her!“ – „Ich weiß gar nicht, was ich fotografieren soll, jedes Motiv spricht für sich.“ Paare, Alleinstehende, junge Leute, Familien – alle schienen sie unterwegs zu sein, um diesen „Winterblauenhimmelsonnensonntag“ in St. Peter-Ording genießen zu wollen.

Gäbe es wie im Bad nur die Seebrücke zum Strand, sie wäre voller gewesen als dort. Aber in Ording verteilten sich alle auf die Stege und auf den weiten Strand oder gingen am Spülsaum spazieren. Kinder balanzierten auf den Balken bei den Fahrradparkplatzständern oder nutzten den Dünenabhang der Mitteldüne auf der Sandbank, um herunter zu kullern. Es war einfach ein Spaß. Und es gab herrliche Motive mit Licht- und Spiegeleffekten.

Dass gestern noch ein nasskalter Regenwintertag mit kräftigen Schauern und Wind war, mochte man kaum glauben. Doch das kann morgen schon wieder so werden, wenn das nächste Tief angerückt ist. Kitern ist das egal. Sie kämen wie gestern. Aber heute waren sie auch da.

Ganzjährig: Kiter- und Urlaubertreff

St. Peter-Ording – Ganzjähriger Kiter- und Urlauber-Treff
03. Januar 2015, hjr

Schon in der Neujahrsnacht war Wind aufgekommen. Inzwischen hat das erste Sturmtief „Alexander“ des Jahres 2015 St. Peter-Ording erreicht. Für die Nacht bei fast Vollmond vom 02. auf den 03. Januar war für die Nordsee ein Wasserstand von bis zu 1,5 m über MTHW angesagt worden.

Nasskalt und ungemütlich war es am Sonnabendmorgen. Starker Südwest mehr als 4 Beaufort und heftige Schauern auch mit Graupel, manchmal länger anhaltend, mal ein wenig Blau zwischen den Wolken, die Ordinger Sandbank sehr gut überflutet, Landunter einschließlich der Zufahrt zum Strand zwischen den Dünen, Hochwasser laut Gezeitenkalender um 11:14 Uhr. Das war Motivation für die Kite-Surfer, aber auch für viele Zuschauer, die sich dieses Sport- und Naturschauspiel nicht entgehen lassen wollten, den Übergang Ording aufzusuchen. Auf der Buhne und der Badbrücke dagegen nur wenig Betrieb, hier ein Kommen und Gehen.

Max (34), Unfallchirurg am Krankenhaus St. Georg, und Sebastian (33), Urologe am Bundeswehr-Krankenhaus, waren beide gerade eben aus Hamburg angekommen und dabei, sich ihre Neoprenanzüge anzuziehen und sich für den Wellenritt auf der Sandbank fertig zu machen. Lachend sagten sie: „Wir kommen heute zum Saisonauftakt – wegen des tollen Wetters! Das ist ein ganz besonderes Kite-Surf-Erlebnis, wenn der Parkplatz (sie meinten die im Sommer als Parkplatz genutzte Sandbank) überflutet ist. Da zu fahren ist ein ganz großer Spaß. Das hat man ja nicht so oft.“ Etwa fünfzehn Minuten später waren sie mit ihren Sachen auf der Zufahrt und bald darauf würden sie ihren Kiter-Wellenspaß haben.

 

Den hatten einige schon gehabt. Andere waren auf dem Wasser. Schon vom Übergang Köhlbrand her waren die Kites zu sehen gewesen und erst recht hier vom Deich aus zwischen den Beach-Motel und dem Hotel Zweite Heimat gut auszumachen. Sieben Kites auf dem Sandstrand vor den Dünen auf dem Boden, bis zu zehn Kites in der Luft, Kiter auf dem Weg zur und von der Sandbank zwischen den Pfahlbauten „Strandbar“ und „Silbermöwe“. Die Strandkorbpodeste voll unter Wasser, der ehemalige Standort der 2. Ordinger Kirche auf der Sandbank trotz der ungestümen Wetterlage von weitem gut erkennbar. Nordseeurlauber zu Fuß – auch mit Hund! - auf dem Steg Richtung Brandung und zurück unterwegs sowie Familien mit Kindern. Dieses Sturmerlebnis wollten sie und dabei die Kiter möglichst aus nächster Nähe beobachten und sogar fotografieren. Das allerdings war wegen der starken Schauern gar nicht so einfach. Kameras mögen ja auch kein Wasser ! Trotzdem, das musste man einfach machen, und einige Bilder wurden auch was, wenn auch mit Regentropfen. Aber was soll‘s! Pitschenass wurde man außerdem. Richtig aufgemuntert war man, wenn man wieder bei seinem Fahrzeug eingetroffen war.

 

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© Georg Panskus