2021       APRIL

ORTE – Ording Nord von der Utholmer Straße bis Hungerhamm

 

Seit 1877 ist hier in Ording ein „touristisch genutztes Gebiet“

Vor über 100 Jahren Fischerkaten, Pastorat, Schule, „Haus Utholm“ und auch „Armenhaus“ – Heute „Zweite Heimat“ und „Goldgrube“

 

Nachdem Schleswig-Holstein 1867 preußisch geworden war und die Pastorenstellen von St. Peter und von Ording in eine Hand gekommen waren, wurde das Ordinger Pastorat Schulhaus. Lehrer Jacob Cornils und seine Frau Anna vermieteten 1872 zum ersten Mal an einen Badegast. In den Folgejahren stockte man dann im Sommer mit Gästeunterbringung regelmäßig das karge Gehalt auf.- Bereits 1837 hatte Peter Stöhrmann jun., Lehnsmann von Ording, auf einer seiner Wiesen ein Wirtschaftszelt für Tagesbesucher errichtet. Sie kamen mit ihren Pferdefuhrwerken aus der Landschaft hierher. Peter Stöhrmann sorgte für die Unterkunft der Pferde und natürlich Badegelegenheiten (Badekarren) für die Gäste. Eine Möglichkeit zum Quartiermachen gab es da noch nicht. 1877 wurde das erste Badehotel errichtet, dem dann weitere folgten. Die Orte St. Peter und Ording wurden so zu Badeorten.

1910 baute der Ordinger Fischer Peter Fedders das Hotel Utholm. 1867 geboren, bezeichnete er sich 1898 bereits als Hotelier. Der Küche des Hotels stand seine Frau Christine vor. An dieser Stelle steht heute das Hotel „Zweite Heimat“. Daneben stand seit 1865 die Ordinger Schule mit dem Vierkant (Wiederaufbau nach Brand) und nicht weit davon die Kirche St. Nikolai. Nur wenige Katen gab es außerdem. Vornehmlich Fischer wohnten hier. 

Links das Hotel Utholm (Heute "Zweite Heimat" Rechts das Schulhaus (abgerissen - da entsteht ein Erweiterungsbau zum Hotel)

Für sein Hotel warb Peter Fedders mit Anzeigen dieser Art: „Mein Hotel ist vor einigen Jahren am schützenden Seedeich neu erbaut und durch seinen Ergänzungsbau räumlich erweitert worden. Mit Nebenhäusern ca. 25 Zimmer zur Verfügung stellend, hat es Wasserspülung und ist versehen mit Veranda, geräumigem Gastzimmer und separatem Speisesaal.“ (Prospekt von 1910, Heft Nr. 8 der AG Ortschronik, „Aus dem Tagebuch eines Ordingers, 1919-1925).

Heute, mehr als 100 Jahre später, steht an der Utholmer Straße von den alten Gebäuden nur noch die Ordinger Kirche. Seit 2014 gibt es das Hotel „Zweite Heimat“ mit zurzeit 47 Zimmern und dem Restaurant „Esszimmer“. Es steht direkt an der Ecke von „Am Deich“ und „Utholmer Straße“ bei der Autoüberfahrt Ording Nord zum Strand und auch dem Campingplatz Biehl mit über 140 Plätzen für Campingtouristen. In der Verlängerung von „Am Deich“ nach Norden verläuft die schmale Straße „Norderdeich“, die in Höhe Nackhörn in östlicher Richtung an der Strandkorbhalle Hungerhamm vorbei bis zum Grudeweg führt. Dieser beginnt an der Tonentnahmestelle und verläuft in etwa südlicher Richtung zu Beginn zwischen dieser und dem Landschaftsschutzgebiet mit Pütten, danach Überquerung des Ordinger Sielzuges und zuletzt dann zwischen „Camping SPO“ bis zur Einmündung auf die B 202, von der dann rechts die Utholmer Straße in Richtung „Zweite Heimat“ und damit Strand abzweigt. Rechterhand bildet erst „Gräftendiek“ eine kleine Siedlung, danach ebenso „Everschop“.

Viel Grünland und viele Gräben gibt es in diesem Gebiet zwischen Utholmer Straße, Norderdeich, Grudeweg und dem kurzen Stück B 202. Beim Ausweichparkplatz in Höhe Gräftendiek quert ebenfalls der Ordinger Sielzug. Er dient der Entwässerung eines riesigen Gebietes vom Dorf bis Ording, kommt von Westmarken und mündet nach langem Weg schließlich vor dem Tümlauer Koog in den zu dessen Siel führenden Sielzug. Auf den Fennen sind von Herbst bis Frühjahr vor allem Tausende von Nonnengänsen wegen ihrer Flurschäden nicht gerade willkommene Gäste.

 

Ansonsten boomt genau bei der „Zweiten Heimat“ und drumherum der Tourismus. Es ist zu Promenade, Buhne und Seebrücke im Ortsteil St. Peter-Bad mit seinem großen und breiten Strand und Blick zum Leuchtturm Westerheversand das touristische Gebiet im Ortsteil Ording. Hier wird heute nur noch mit dem Tourismus Geld verdient.

 

Fischer gibt es in St. Peter-Ording keine mehr. Und das ehemalige Armenhaus am Norderdeich ist ein schmuckes Anwesen geworden und dient einer Hamburger Familie mit vier Kindern als Wohn- und Ferienort.- Seit 1877 hat sich also viel verändert. Das sollte man gerne wissen. Dass es hier auch idyllische und vor allem höchst naturfreundliche Bereiche gibt, kann man selber erkunden. Das sollte man tun, am besten zu Fuß oder per Fahrrad, und dabei vor allem auf die Natur ein Auge haben sowie auf sie Rücksicht nehmen.

Hans Jörg Rickert, 05. April 2021, www.jb-spo.de

„Ostern to go“ – Hoffnungsbriefe gab es bei den Kirchen zu finden

 

Nach einem Vierteljahr wieder Gottesdienste in St. Peter und St. Magnus

Die Kirchen St. Peter im Ortsteil Dorf, St. Nikolai in Ording und St. Magnus in Tating luden am Ostersonntag und Ostermontag zu einem Besuch ein. Nach einem Vierteljahr gab es auch wieder Gottesdienste, in St. Peter um 10 Uhr mit Pastor Michael Goltz, in St. Magnus um 10:30 Uhr mit Pastorin Sylvia Goltz jeweils am Ostersonntag - und am Ostermontag in St. Peter nach mehr als einem Jahr sogar wieder einen plattdeutschen Gottesdienst mit Pastorin i.R. Gisela Römmer. Die Corona-Pandemie hatte auch das kirchliche Leben zuletzt überaus stark eingeschränkt.

 

Aber Kirche hat ihre Chancen und Möglichkeiten genutzt und gefunden: Online-Gottesdienste sind entdeckt und zu einem Format entwickelt worden, das sich Sehen und Hören lässt und Glaubensleben „digital“ erfahrbar macht. Selbst Kirchenmusik bekommt einen neuen Klang und Erlebniswert, wenn man Christoph Jensen unter „Kirche-Spot“ an der Lobback-Orgel spielen sieht.

Joshua Bombis gehört zum Online-Team. Er ist Schüler des Gymnasiums der Nordseeschule und hat seit langem schon ein Faible für Videotechnik entwickelt und entsprechende Kurse besucht. Er beweist durch seinen gekonnten, ja professionellen Umgang, dass pastorale Ansprachen in Form „elektronischer Signale“ Menschenherzen mehr als nur zu erreichen vermögen. Die ev.-luth. Kirchengemeinde St. Peter-Ording und Tating hat allen Grund, sich beim Online-Team zu bedanken und darf sich glücklich schätzen, seelsorgerisch, musikalisch und technisch so „aufgestellt“ zu sein.

Corona hat eben auch neue Wege des Miteinanders finden lassen. Aber das „Gottesdienstfeiern“ in der Kirche miteinander ist nicht wegzudenken. Es ist die vertraute Unmittelbarkeit der Begegnung mit Gottes Wort in der Gemeinschaft der ev. lutherischen Kirchengemeinde, wie sie eben nur in einer Kirche mit Altar, Kanzel, Taufbecken, dem Orgelprospekt und den Bildern an den Wänden bzw. der Empore und jetzt wieder neuer Osterkerze erlebbar ist.

 

Aber es gab dieses Jahr noch etwas Besonderes: Um die drei Kirchen in St. Peter-Dorf, Tating und Ording hatten Mitarbeiter der Kirchengemeinde farbige Briefumschläge mit Geschichten, Gedanken, Sprüchen und sogar Witzen verteilt. Sie hingen an Zweigen, an Zäunen und ganz bestimmten anderen Stellen. Einer der Briefe hatte sogar im Mauerwerk des Kirchturmes von St. Magus nicht nur einen Nischenplatz gefunden, auch seinen Empfänger. Nach dem Gottesdienst war der Brief weg. „Ostern to go“ hatten Sylvia und Michael Goltz dieses Projekt betitelt. Die jeweilige Briefgeschichte sollte Hoffnung machen, der Segensspruch aufrichten bzw. der kleine Text zum Nachdenken anregen.

Ich war neugierig und habe mir deswegen am Ostersonntag nach dem Gottesdienst in Tating auch von jeder anderen Kirche einen Brief geholt: Der rote Brief von Tating vom Zaunstrauch ließ mich in die Rolle „des Dieners des Schöpfers“ schlüpfen. Doch eigentlich war ich ein Niemand, eine Nummer im Telefonbuch, aber ich wurde erhöht. Der lila Brief von der Türklinke des ehemaligen Leichenhauses in Ording machte mich zu einem Judomeister, obwohl mir mein linker Arm fehlte. Und der gelbgrüne Brief von der Kirchenpforte zur Olsdorfer Straße erzählte mir einen Witz und versetzte mich in die Rolle einer Bergsteigerin, die sich gerade noch an einem Felsvorsprung festhalten konnte und nun abzustürzen drohte. Sie fragte, verzweifelt zum Himmel blickend, ob da jemand wäre. Auf die Antwort „Ja“, fragte sie: „Was soll ich tun.“- „Sprich ein Gebet und lass los.“ Nach kurzer Überlegung, kam die nächste ihrer Fragen: „Ist da sonst noch jemand?“

 

Einen Witz hatte Sylvia Goltz in ihrer Predigt ebenfalls erzählt. Er sollte früher als Brauch zum „Osterlachen“ anregen, um den Tod und den Teufel mit Lachen zu verjagen.- Ostern ist das Fest der Auferstehung. „Sei nicht ungläubig, glaube!“- Dann musst du weder Tod noch Teufel fürchten. – Irgendwie passte die Geschichte vom “ungläubigen Thomas“ aus dem Johannes-Evangelium Kap. 20; 19-29 dazu. Sie war Grundlage für die Predigt gewesen.- Die Pastorin rechtfertigte den Jünger und bezeichnete ihn als ehrlich. Am liebsten aber möchten wir eben doch alle alles ganz genau wissen.

Hans Jörg Rickert, 04. April 2021, www.jb-spo.de

Das Hotel „Zweite Heimat“ in Ording möchte sich besser aufstellen

 

Bauausschuss beschloss Entwurfs- und Auslegungsplan mit 4 Ja gegen 2 Nein

Hauptthema der 34. öffentlichen Sitzung des Bauausschusses war der Entwurfs- und Auslegungsbeschlusses für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 32, 7. Änderung für das Gebiet: Östlich des Landesschutzdeiches und der Straße „Am Deich“, südlich der „Utholmer Straße“ und westlich der „Kirchenstraße“. Das Areal ist aus dem bisherigen B-Plan 32 herausgenommen worden. Zum Hotel „Zweite Heimat“ sind durch das Grundstück „Utholmer Straße 2“ der einstigen Ordinger Schule (bis 1965) und später „Haus Nordstern“ (2018 Abriss) 3.836 m² hinzugekommen. Als Anlagen waren beigefügt: Vorhaben- und Erschließungsplan, Begründung, Umweltbericht, Schalltechnische Untersuchung, Lageplan; dazu Grundrisse, Ansichten und Schnitt von Hotelkörper und Personalwohnungen.

Unter Sachverhalt/Begründung war zu lesen: “Es wird beabsichtigt, das Hotel ‚Zweite Heimat‘ zu erweitern. Das Vorhaben wurde im Bauausschuss am 26.10.2020 vorgestellt. Geplant ist ein zweiter Hauptbau ohne Verbindung zum bisherigen Hotelbaukörper. Darüber hinaus soll ein Gebäude mit Personalwohnungen entstehen.- Die Planungen sind in der Zwischenzeit konkretisiert worden und finden sich in den beigefügten Unterlagen wieder.“- Bisher ist das Bauvorhaben nur nichtöffentlich behandelt worden.- Seit 2014 prägt die „Zweite Heimat“ das Bild bei der Autoüberfahrt Ording.

Das Hotel erfreue sich großer Beliebtheit, heißt es in den Planunterlagen.

Die Eigentümer wollen es gerade auch deswegen schon seit Längerem erweitern. Auch sonst wolle man optimieren, großzügiger gestalten und die Parkplatzsituation verbessern. Mit ihr ist man nicht zufrieden, bekannte Architekt Thomas Ladehoff vom gleichnamigen Architekturbüro aus Hardebek im Kreis Segeberg in der Nähe von Neumünster und Bad Bramstedt.- Planungen gab es. Sie mussten verworfen werden, zuletzt wegen des Landeswassergesetzes. Erst ab 50 Meter Entfernung vom Deichfuß darf nämlich auf dem Areal gebaut werden.

 

Schon in der Einwohnerfragestunde gab es zu diesem vorhabenbezogenen B-Plan Fragen, u.a. seitens Anlieger Torge Hansen. Der Entwässerungsgraben vom Löschteich bis zur Kirchenstraße gehört zu seinem Grundstück. Über ihn wird das Areal ab hinter „Am Deich 40“ entwässert. Da der Teich zugeschüttet werden soll, standen auch für ihn Fragen zur Sicherstellung der Entwässerung an. Er übte ebenfalls Kritik an der zu knapp bemessenen Anzahl von Parkplätzen. Grundsätzlich sei er wegen der Aufwertung für eine Erweiterung. „Ich hoffe aber, dass es in dieser Sitzung zur bisherigen Planung keinen Entwurfs- und Auslegungsbeschluss gibt.“ Bekannt wurde auch, dass es wegen des beschleunigten Verfahrens im Rahmen der öffentlichen Beteiligung für Bürgerinnen und Bürger keine Einladung zu einer weiteren Sitzung gäbe. Einwände könnten von ihnen im Rahmen der Auslegung vorgebracht werden.

 

Architekt Thomas Ladehoff bot an, bei der Behandlung der Bausache zu den vorgetragenen Punkten aus der Einwohnerfragestunde Erläuterungen zu geben.

Dass die Verfahrensordnung dort keine Bürgerfragen mehr zulasse, wurde bemängelt. So ermöglichte Ausschussvorsitzender Kurt Kahlke dies umgehend.

Die Informationen erfolgten recht umfassend und waren informativ, aber Skepsis blieb sowohl hinsichtlich Entwässerung als auch Parkplätzen. Die anwesenden Bauherren Sven Olaf Kohrs, Hauke Kock und Max Raab von „Kleine Flucht GbR“ verfolgten interessiert bereits diesen Teil der Sitzung.

 

Stadtplaner Helmut Reggentin stellte im Zuge der nachfolgenden Tagesordnung die rechtlichen Gegebenheiten für das Bauvorhaben vor, Thomas Ladehoff machte anschließend weitere Ausführungen zum Objekt. Bodo Laubenstein sprach Fragen der Müllabholung an, die an dieser Ecke „Am Deich/Utholmer Straße“ schon jetzt zu verkehrlichen Problemen führt. Das wurde als für das Bauvorhaben nicht relevant abgetan.-

Mit vier Ja- gegenüber zwei Nein-Stimmen wurde der Entwurfs- und Auslegungsbeschluss gefasst.

Hintergrundinformationen

Es handelt sich bei der Erweiterung für das Hotel „Zweite Heimat“ um das Gelände zwischen „Am Deich“, Auffahrt zum Grundstück „Kirchenstraße 3“ und „Utholmer Straße 4“ (Haus Westerdiek). Das bestehende, direkt längs der Straße „Am Deich“ seit 2013 errichtete Gebäude von knapp 50 m größter Länge und 18 m größter Breite befindet sich innerhalb der 50 m-Abstandslinie. Bestandsschutz ist gegeben. In dem viergeschossigen Gebäude (EG, 2 OG, 1 Mansardengeschoss) gibt es 47 Zimmer, dazu ein Restaurant mit kleinem Eingangsbereich, einen bemessenen Empfangs- und Aufenthaltsbereich sowie Büroräume. Die Deichabstandslinie ist gezogen. An ihr orientieren sich die Planungen.

Geplant ist ein zweites Gebäude längs der Utholmer Straße von 50 m Länge und einer größten Breite von ca. 21 m. Ähnlich dem bestehenden Bau gibt es auch bei ihm Abstufungen, die dem Gebäude ein gefälliges Aussehen verleihen werden. Erdgeschoss, erstes Obergeschoss und Dachgeschoss dürfen insgesamt eine maximal zulässige Gebäudehöhe von 11,50 m haben. Zulässig ist eine Überschreitung bis zu 1,60 m zugunsten untergeordneter Dachaufbauten für technische Anlagen auf einer Fläche von bis zu 30 m².

Bei Umsetzung befänden sich im Erdgeschoss an der westlichen Stirnseite die Lobby, an der nördlich gelegenen Längsseite Büros und ein Konferenzraum, dazu mittig das Treppenhaus. Auf der Südseite schlössen sich an die Lobby Aufenthaltsraum mit Sitzecken und Bibliothek an. Danach folge ein großzügig ausgelegter Spa-Bereich. Im ersten Obergeschoss sind 12, im Dachgeschoss 10 Zimmer mit verschiedenen Arten von Zuschnitten vorgesehen. Im Untergeschoss sind außer Technik 25 PKW-Stellplätze geplant.

Der bestehende Außenbereich wird mit den neuen Flächen sowohl für den Empfang als auch den Aufenthalt architektonisch landschaftlich ansprechend gestaltet. Insgesamt 49 Parkplätze sind auf vier Abschnitte verteilt vorgesehen. Auf dem „Zwickel“ zwischen der Auffahrt zur Kirchenstraße 3 von „Am Deich“ sowie zwischen „Am Deich 40“ und „Kirchenstraße 1“ entstehen drei in einem Gebäude vereinigte Personalwohnungen, die wie die Parkplätze von der Straße „Am Deich“ über das Hotelgelände anzufahren sind. Auch die Abfahrt vom Gelände ist dann hier.

Hans Jörg Rickert, 02. April 2021, HN und www.jb-spo.de

Siehe auch unter www.jb-spo.de

2019 – Juni 2               Sorgenfalten und Ratlosigkeit im Bauausschuss von St. Peter-Ording

2019 – Juli 2                Sechsjähriger Stillstand nähert sich dem Ende

Momentaufnahme am Ostersonnabend in St. Peter-Ording im Bad

 

Der Ort lebt trotz Corona mal wieder, aber kein Vergleich mit sonst!

Kein Osterfeuer, auch sonst keine Veranstaltungen; Hotels und Restaurants geschlossen. Doch schon in St. Peter-Dorf fiel auf: Der Ort lebt mal wieder. Auch auf der Eiderstedter Straße sind es zeitweise mehrere Autos hintereinander, aber es ist kein Vergleich zu sonst am Ostersonnabend bei solch einem Sonnenwetter. Die Menschen genießen die „Freiheit“, sich trotz ihrer Mitmenschen bewegen zu können.

Es ist 16 Uhr. Masken werden getragen, auf Abstand wird geachtet. Es herrscht keine Hektik, eher ist Gelassenheit angesagt. Es gibt im Bad überall noch Parkplätze. Auf der Buhne und auf der Seebrücke ist Leben, auch auf dem Deich zum Dorf sowie dem Hitzlöperweg zwischen Bad und Köhlbrand. Essen gibt es „To Go“. Man genießt das Wetter und hat ein „gutes Gefühl“. Sogar Shoppen kann man, wenn auch nur im „Corona-Takt“.

Zwei Sicherheitskräfte sind gerade auf der Buhne unterwegs. Es ist mehr ein Signal für alle Anwesenden als Kontrolle. Außer den beiden sind weitere im Ort im Einsatz, auch von Ordnungsamt und Polizei. Aber es sieht so aus, als ob heute jedenfalls in St. Peter-Bad alle wüssten, was in diesen Corona-Zeiten auf dem Spiel steht.

Das war auch an den beiden Ostertagen so. Die Anzahl der Tagesgäste schien noch geringer. Aber das Wetter war auch nicht so, dass es gerade lockte: bedeckt, kalt und windig, sogar Schnee und Graupel.

Hans Jörg Rickert, 05.April 2021, www.jb-spo.de

Siehe auch unter www.jb-spo.de

2019 - April 2    „Mega-Ostern in St. Peter-Ording bei nordseeblauem Himmel“

2020 – April      Ostern 2020 in St. Peter-Ording in Coronazeiten