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Big Band der Bundeswehr mit Sängerin Bwalya

Spendenfreudiges Publikum trotzte ungnädigem Petrus

 

29. Mai 2015, hjr

 

Moderator Hauptmann Thomas Ernst begrüßte die vielen Gäste anlässlich des achten Sommertour-Aufenthaltes der Big Band der Bundeswehr in St. Peter-Ording mit “Warum sind Sie alle so warm angezogen?“ und hatte sofort den richtigen Ton getroffen. Schnell folgte das Publikum seiner humorvollen Moderation, vergaß das nasskalte Wetter und ließ sich von den Rhythmen der Big Band und der Ausstrahlung ihrer Sängerin Bwalya unter Leitung von Oberstleutnant Timor Chadik mitreißen und swingte mit. Bei George Gershwins „Summertime“ lag sogar wieder ein Hauch von Sommer in der Luft.

 

Dieses Jahr war Petrus einfach ungnädig. War es zunächst der starke Wind, der erstmalig die Verlegung von der Erlebnis-Promenade auf den Marktplatz notwendig gemacht hatte, war es nun das Nass von oben. Zum Glück war es nicht mehr so heftig wie noch am Nachmittag. Der Sound der Big Band und das bunte Bild von Regenschirmen gaben dem Open Air Benefiz-Konzert dafür den eigenen Reiz. Zahlreich trotzten Einheimische und Gäste gemeinsam dem Wetter, wollten sie doch dieses musikalische Highlight erleben und dabei die DLRG St. Peter-Ording mit Spenden unterstützen, damit die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer das von Volkswagen Nutzfahrzeuge zur Verfügung gestellte Allrad-Spezialfahrzeug „Amarok Canyon“  dauerhaft für die Wasserrettung behalten können. Klaus Stiegler, der direkt vom Herstellerwerk aus Hannover angereist war, freute sich mitzuteilen, dass Volkswagen das Fahrzeug nochmals über den Sommer der DLRG St. Peter-Ording ausleihen kann, damit die Retter mobil bleiben.

Höchst erfolgreich waren die Mitglieder der DLRG unterwegs, um „Big Spender“ ausfindig zu machen. Die ersten waren der kleine Lasse mit seiner Mutter Nicole Postel aus Starnberg. Ganz viele folgten ihrem Beispiel. Insgesamt kamen an dem Abend 8.300 Euro für das Fahrzeug zusammen. Das hatte man kaum zu hoffen gewagt! Da lachte die Sonne jedenfalls in den Herzen. Applaus für die Big Band der Bundeswehr und alle Beteiligten! Somit ist die Anschaffung des neuen Rettungsfahrzeuges in greifbare Nähe gerückt.

 

Die DLRG St. Peter-Ording stellt die Wasserrettung für das ganze Jahr rund um die Uhr sicher. Sie finanziert sich ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Falls Sie an dem Konzertabend nicht dabei waren, aber gerne spenden möchten:

 

DLRG St. Peter-Ording e.V.

IBAN: DE21 2175 0000 0045 0017 32

BIC: NOLADE21NOS

Verwendungszweck: "Spende Rettungsauto" (für eine Spendenbescheinigung bitte Anschrift hinzufügen)

 

 

JiMs Bar St. Peter-Ording,– die alkoholfreie Cocktailbar mit jugendlichen Barkeepern - Langzeitprojekt des Runden Tisches zur Sucht- und Drogenprävention – gehörte wieder mit zu den Caterern. Das waren Carsten Staack (u.a. Bratwurst), Ferdinand Wieck (Crepes), Tina Petersen (Flammkuchen/Getränke u.a.m.), Veit Thomsen (u.a. Fischbrötchen), Cocktail Duncker (Getränke), Frank Schacht (Spezial Pommes/ Süßwaren). Auch sie alle ließen sich die Laune durch das weniger günstige Wetter nicht vermiesen. Tina Petersen meinte: „Wir haben ja auch schon gute Tage gehabt.“ Und Veit Thomsen: „Müssen wir eben so nehmen wie es kommt.“

Weite Reise und Neue Sichten

Anne Ochmann und Sibille Rehder beleben Sommerwiese und Deichgalerie

 

30. Mai 2015, hjr

 

Sonne zwischen weißen Wolken und ein blauer Himmel – das passt zur Eröffnung der Sommerausstellung 2015 der Deichgalerie von Sibille Rehder in Ording. Das hatte sicher so mancher der vielen Besucher gedacht. Nicht nur die alte Fischerkate am Norderdeich 41 zieht nun wieder einmal die Blicke auf sich, es sind zusätzlich Anne Ochmanns Objekte auf der Sommerwiese und in der angrenzenden Galerie sowie die auch dort ausgestellten zerteilten und neu zusammengestellten Fotografien von Sibille Rehder. Die eine kommt aus Berlin und ist Diplom-Bildhauerin, die andere ist – von ihrer Kinderzeit an mit St. Peter-Ording verbunden - schon lange hier Zuhause und schafft mit ihren Fotografien Kunst.

 

Ein aus geschälten dünnen Weiden und Eschenzweigen fragiles schlankes weißes Boot, ebenso die drei weißen „Sehzeichen“ als Wegweiser und dazu am Eingang zur Sommerwiese drei und weiter links davon vier aufrecht stehende Tonkörper schaffen ein besonderes Zusammenspiel. Vom Sonnenlicht erzeugte Schatten wirken zusätzlich auf den Betrachter. In der Galerie sind es weitaus kleinere Objekte. Boote aus Terrakotta oder Bronze mit zarten statischen oder tänzerisch leichten Figuren lassen den Betrachter mit ihnen dahingleiten. Anne Ochmann verleiht ihren Objekten in der Leichtigkeit Standfestigkeit und in der Schwere wiederum Leichtigkeit.

Dazu entwickeln Sibille Rehders Fotos bzw. die aus ihnen gestalteten Kunstwerke in uns ungeheuer starke Eindrücke. In abstrakten Bildern zur Perfektion gebracht, nahmen sie uns schon immer gefangen. Nun aber hat sie zusätzlich einen neuen Zugang gefunden: Sie bricht ihre Fotos auf und fügt sie wieder zusammen. Aber zwischen den Teilen schafft sie zusätzlich Leerräume. Sind die Bilder dabei an sich kleiner, verstärkt sich trotzdem ihre Wirkung. Man schaue dabei genau, um auch „Verkehrtes“ zu entdecken.-

 

„Neue Sichten“ von Sibille Rehder und “Weite Reise“ von Anne Ochmann treffen sich dieses Jahr in der Deichgalerie. Das Boot ist auf einem internationalen Symposion in Bad Goisern am Hallstättersee (Oberösterreich) entstanden. Es nimmt Bezug auf die „verlorenen Boote“, flache Kähne, die früher dort gebaut wurden, um das kostbare Salz, das „weiße Gold“, die Traun flussabwärts bis zur Donau zu transportieren. „Verloren“ waren die Boote, weil – am Ziel angekommen – ihre Rückführung zu einer weiteren Nutzung zu aufwändig gewesen wäre. Jetzt steht dieses “Traunboot“ hier an der Nordsee unter dem Titel „Angekommen“.

 

Anmerkung: Gedanken aus der „Eröffnungsrede“ von Thomas Bartram sind in den Text „eingeflossen“.

Strandtaufen beim Kirchenschiff

 

25. Mai 2015, hjr

 

Für Smilla (8 Jahre), Titus (2 Jahre) und Lilly (8 Monate) war der Pfingstmontag ein ganz besonderer Tag. Beim Ökumenischen Kirchenschiff St. Peter-Ording wurden sie im Rahmen des ökumenischen Pfingst-Open-Air-Gottesdienstes getauft. Am weiten Ordinger Strand schien es nur eine kleine Anzahl von Gottesdienstbesuchern zu sein, doch hätten sie die St. Peter-Kirche allemal füllen können. Gut, dass es das „Karkenschipp“ als Treffpunkt für „das Schiff, das sich Gemeinde nennt“ gibt, und besonders gut, dass sich Kirche offen zeigt und auf diese Weise Tradition mit Moderne verknüpft. Pastor Dr. Frank Hofmann von der ev.-luth. Kirche aus Hamburg, Pastor Carsten Hokema (Referent im Dienstbereich der Mission Norddeutschland) von der ev. freikirchlichen Gemeinde in Oldenburg, Pastoralreferent Michael Wrage von der kath. Kirchengemeinde St. Ulrich sowie Pastorin Regine Boysen von der ev.-luth. Kirchengemeinde St. Peter-Ording und Tating und Diakonin Andrea Streubier von der Urlauberseelsorge gestalteten gemeinsam diesen Taufgottesdienst zum Fest der Kirche an Pfingsten. Der Posaunenchor unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Christoph Jensen saß im Kirchenschiff wie in einer „Empore“ und begleitete diesen fröhlichen Gottesdienst musikalisch.

Pfingsten im Dorf und am Strand in Ording

 

Pfingstmontag, 25. Mai 2015, hjr

 

Das Wetter lockte. Der Pfingstsonntag war noch schöner gewesen.

                                                                                                 

Pastor em. Johann Weingärtner gestaltete einen plattdeutschen Gottesdienst in der St. Peter-Kirche.

 

Im Dorf war Flohmarkttag. Das Wetter lud zum Schauen und Bummeln ein.

 

Selbst am Spätnachmittag war am Ordinger Strand noch gut Betrieb:Rundumblick über Leuchtturm Westerhever, Silbermöwe, Strandbar 54° Nord, H2O Wassersportstation zum Steg Köhlbrand und Überfahrt Ording.

Strandsegler trafen sich Pfingsten zum EURO-Cup

 

26. Mai 2015, hjr

 

Das große Ziel für die Strandsegler heißt dieses Jahr Belgien. An der Kanalküste von De Panne finden vom 18. bis 25. September die Europameisterschaften der Strandsegler statt. Wer die Tickets zu den internationalen Titelkämpfen lösen wird, wird im Juni feststehen. Ein Platz in der jeweiligen Top-Ten der sechs Rennen berechtigt zum Start für das deutsche Team. Alle Qualifikationsregatten finden auf der Sandbank südlich der Badestelle Bad von Sankt Peter-Ording statt.

 

Nach der langen Winterpause trafen die deutschen Piloten erstmals an Ostern wieder aufeinander. Die Qualifikationsregatten wurden am 25. und 26. April fortgesetzt. Der fünfte Ausscheidungsblock folgte am Pfingstwochenende im Rahmen des internationalen Eurocups. Die Pfingstregatta gilt unter den europäischen Strandseglern als Generalprobe für die internationalen Meisterschaften. Start war 23. Mai ist um 9.15 Uhr, am 24. Mai um 9.45 Uhr.

 

Jochen Guhlke und Sven Hansen vom Amt Eiderstedt überzeugten sich am Pfingstsonnabend vor dem Start von der Einhaltung der Vorgaben des Ordnungsamtes einschl. Streckenposten und Rettungsdienst. Den stellte wie üblich die DLRG St. Peter-Ording. Sogar der „Zaster-Laster“ der NOSPA hatte sich postiert. Auch Fernsehen N 3 war vor Ort und berichtete im SH-Magazin kurz.

 

Bilderserien

Drumherum (7 Bilder)

A - Vor dem Start beim Strandseglerhafen und auf der vorgelagerten Sandbank (3)

B - Am Startplatz auf der Sandbank südlich der Badestelle St. Peter-Bad (5)

Die Qualifikationsregatten werden mit dem sechsten Block am 6. und 7. Juni enden. Dann wird feststehen, wer aus Deutschland in Belgien dabei ist. Kurz vor der Europameisterschaft in Belgien ermitteln die Strandsegler dannihre Besten bei der Deutschen Meisterschaft. Am 5. und 6. September findet sie ebenfalls in Sankt Peter-Ording statt. Start ist dann am Samstag um 10.30 Uhr, am Sonntag um 11.00 Uhr. Die Deutsche Meisterschaft ist außerdem bereits der erste Ausscheidungsblock für die Weltmeisterschaft 2016.

 

 

Bilderserien

C         Start der Klassen 2 und 3 in Richtung Badestelle

D         Aus Richtung Badestelle nach Böhl

E         Starts und Rennen Klassen S und Mini

F          Impressionen vom Rennen bei der Wendemarke in Böhl

G         Zieleinlauf in Böhl

Deutschlandweit Botschafter für den Nationalpark Wattenmeer

 

20. Mai 2015, hjr

 

Sie sind 19 bis 23 Jahre alt und meistens direkt nach dem Abitur im Juli 2014 für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) oder als Bundesfreiwilligendienstler (BFD) für ein Jahr zur Schutzstation Wattenmeer St. Peter Ording gekommen. Oder sie haben schon einige Studiensemester bzw. einen Auslandsaufenthalt hinter sich und arbeiten als Praktikanten bzw. auch BFD für einen Zeitraum von zwei Monaten bis sieben Monaten mit. Alle arbeiten im Nationalpark-Haus und sind dort für die kleinen und größeren Besucher da. Sie machen Führungen durch die Salzwiesen oder am Spülsaum, halten Vorträge, bilden Junior-Ranger aus, zählen Vögel, überwachen Brutgebiete und erledigen Verwaltungsarbeiten.

 

Mit Begeisterung berichten Jannika Schulz (FÖJ, aus Frankfurt), Helma Mensing (FÖJ, Rheda-Wiedenbrück), Matthew Keir (BFD, Neumünster), Stefan Lindemann (BFD, Hopsten im Münsterland), Nina Kirschner (BFD, Karlsruhe), Angela Köhler (sieben Monate BFD, Dortmund), Julia Zenner (zehn Wochen Praktikum, Essen) und Jorinde Klammer (drei Monate Praktikum, Tübingen) von ihren Arbeiten und ihrem Leben in einer Wohngemeinschaft. Das WG-Leben gehört dazu, aber das wussten sie schon im Vorwege. Denn die Bewerber für den einjährigen Freiwilligendienst kommen zu Vorstellungsgesprächen und lernen an zwei Tagen die Stationsarbeit kennen. Sabine Gettner, Leiterin des Nationalparkhauses, betreut das Team. Sie ist Dipl. Biologin und hat außerdem einen Master in Umweltbildung. Neben der Station in St. Peter-Ording betreut sie noch das Freiwilligenteam im Husumer Nationalpark-Haus.

 

Nina Kirschner hat bereits vorher aktiv bei Greenpeace mitgewirkt. Sie sagte: „ Ich wollte das Leben in einer großen Gemeinschaft, in der man zusammen lebt und arbeitet, einfach mal ausprobieren. Das hat sich gelohnt!“ Im Gespräch merkt man schnell, dass alle das so empfinden, ob sie nun vor zehn Monaten oder erst vor einigen Wochen gekommen sind. Offen und fröhlich, fachkompetent und aufgeschlossen berichten sie von ihren Arbeitsbereichen und sind dabei Botschafter für den Nationalpark Wattenmeer. Stefan Lindemann will danach in Holland „Waldnutzung und Naturschutz“ studieren. Dieses Jahr hat ihn in seinem Entschluss bestärkt. „Insgesamt war ich noch nie so froh über eine getroffene Entscheidung, wie nach St. Peter Ording zu gehen.“ Besonders angetan haben es ihm die ornithologischen Arbeiten, z.B. die aktuell laufende Brutvogel-Kartierung. Das war auch eine wertvolle Erfahrung für Jannika Schulz. „Das Vogelzählen hatte ich mir viel schwieriger vorgestellt.“ Helma Mensing wollte sich überraschen lassen und wurde positiv überrascht. „Ich würde das noch einmal machen!“ Sie will in Eberswalde „Landschaftsnutzung und Naturschutz“ studieren. Für Matthew Keir war St. Peter-Ording von Anfang an Favorit. Seine Erwartungen, viel draußen zu sein und mit Leuten zu arbeiten, wurden „gesprengt“. „Wir sind hier ja Allrounder!- Noch nie habe ich so viel an wirtschaftlichen und biologisch-ökologischen Zusammenhängen gelernt.“ Angela Köhler ist seit März hier und wird als einzige noch bis September bleiben. „Alles ist super; es macht mehr Spaß als gedacht. Es ist, als wenn ich hier eine zweite Familie gefunden hätte.“ Julia Zenner kam am 8. Mai. Sie würde gerne länger als bis zum 20. Juli bleiben, aber das Studium der Landschaftsökologie in Münster ruft. Für sie ist es hier „ein besonderer Ort, direkt am Nationalpark Wattenmeer. Jeden Tag gibt es etwas Neues zu entdecken.“ Jorinde Klammer, die bereits einige Semester Biologie studiert hat, wird drei Monate bis Mitte Juli bleiben. Wenn auch am Bodensee zuhause, ist sie immer gerne an der Nordsee, ob auf Sylt, Wangerooge, Norderney oder hier. „Das Wattenmeer ist faszinierend. Wie viele Tiere gibt es, die man gar nicht sieht. In St. Peter-Ording kann ich die Praxis eines Ökosystems richtig erleben und erfahren.“ Für alle acht wird eine erlebnisreiche Zeit in Erinnerung bleiben, die sie nicht missen wollen. Das alte Stammteam wird im Juli noch ihre Nachfolger einarbeiten. In der Übergangszeit werden dann kurzzeitig mehr als zehn junge Frauen und Männer vom Nationalpark-Haus zur Naturschutzarbeit im Nationalpark Wattenmeer vor St. Peter-Ording ausschwärmen.

So wie es das Bildungskonzept für die FÖJ‘ler und BFD‘ler vorsieht, gibt es für das neue Stammteam erst einmal Einführungsseminare, auf die später weitere folgen. Insgesamt sind es mindestens 25 Seminartage, die sich je nach Herkunft unterscheiden: Die FÖJler/-innen an der Westküste werden in zwei festen Gruppen vom „FÖJ Wattenmeer“ betreut, das die Seminare auch ausrichtet. Die 42 FÖJ-Absolventen planen ihre Tagungen mit Unterstützung des Trägers hinsichtlich Themen, Orten und Methoden selbst. Zunächt auf das Wattenmeer ausgerichtet, kommen im Laufe des Jahres weiterführende Themen hinzu.- Die Bundesfreiwilligen haben außer Nationalpark-Seminaren auch ein politisches Seminar. Die bisherigen Veranstaltungen fanden in den Seminarhäusern am Leuchtturm Westerhever und auf Hallig Hooge sowie in der „Alten Schule Westerhever“ statt. Im Juni geht es noch nach Helgoland. Zu den BFD-Seminaren meldet man sich an, so dass die Zusammensetzung wechselt.- Auch für die Praktikanten gibt es ein Einführungsseminar und die Möglichkeit der Teilnahme an einem weiteren Seminar.

 

Übrigens: Das Nationalpark-Haus St. Peter-Ording öffnete am 21. Mai 2013 seine Türen und ist gerade erst „zwei“ geworden. In diesem Jahr ist dort bereits das dritte Stammteam tätig.. Manches Teammitglied hat die Ausstellung mit eigenen Ideen erweitert und vervollständigt. So ist z.B. eine Ecke zur Strandmüll-Problematik entstanden. Dort befindet sich sogar ein Hummerfangkorb aus der Bretagne. Die interaktive Erlebnis-Ausstellung zum Thema „Leben zwischen Sand, Wind & Flut“, dazu elf Aquarien und Kino laden täglich zum Besuch ein. Hier kann man die jungen Leute bei ihrer Arbeit erleben und sich von ihrer Begeisterung anstecken lassen. Zum Geburtstag gab es Snacks mit selbstgemachtem leckeren Salzwiesenkräuter-Pesto. Der Nationalpark wird dieses Jahr 30, was jeweils am dreißigsten eines Monats gefeiert wird (siehe http.//www.nationalpark-wattenmeer.de/sh/30-jahre-nationalpark). „Watt entdecken!“ hieß es am 30. Mai.

 

Weitere Informationen unter www.umweltjahr.de (FÖJ); www.freiwillig-am-meer.de (BFD) und  www.nationalparkhaus-spo.de sowie www.schutzstation-wattenmeer.de

15. Mai 2015, hjr

 

Noch ist es das neue Gebäude für die DLRG St. Peter-Ording eine Baustelle, aber alle freuen sich schon auf den Umzug vom Böhler Weg in die Bövergeest. Zur Jahreshauptversammlung hatte man bereits dorthin eingeladen. So konnte man schon einmal einen ersten Eindruck vom künftigen Domizil gewinnen. Vorsitzender Johann Stauch drückte mit dem Dank an Gemeinde und Tourismus-Zentrale für die seit Jahrzehnten bestehende gute partnerschaftliche Zusammenarbeit seine Freude so aus: „Ganz besonders danken wir dafür, dass uns dieses schöne neue Grundstück zur Verfügung gestellt wurde. Erst mit der neuen, zeitgemäßen Unterkunft haben wir die Möglichkeit, unseren immer stärker geforderten Einsatzbereich, aber auch die notwendige Ausbildung und den Jugendbereich weiter zu entwickeln.“ Möglich ist die Verwirklichung dieses ehrgeizigen Projektes wesentlich auch nur durch Eigenleistungen vieler Mitglieder, vom Architekten Henning Peters – Zugführer des DLRG Wasserrettungszuges Nord – bis zu Handwerkern und Helfern beim Innenausbau.

 

Wie umfangreich das Aufgabengebiet der DLRG St. Peter-Ording war und ist, machten die Berichte von Johann Stauch, der stellv. Vorsitzenden Gabriele Frauen-Berens, von Wolfgang Bury (Schatzmeister), Nils Stauch (Technischer Leiter Einsatz),  Kathrin Töpke (Technische Leiterin Ausbildung), Sören Hesselbarth (Technischer Leiter Gerätewesen), Hendrik Hinz (medizinische Ausrüstung) und Dr. Sigurd Schlensker (Gliederungsarzt) in ihrer Gesamtheit erst so recht bewusst: Wöchentliches Schwimmtraining, Schwimmausbildung, bis zu 60 Sanitätsdienste, 48 First Reponder Einsätze,12 Wassernotfälle und über 100mal Ausbildung in Erste Hilfe.

 

Einstimmig verliefen die Vereinsregularien. Gabriele Frauen-Berens, Dr. Sigurd Schlensker und Christel Kunze (Schriftführerin) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Für den Jugendvorstand stehen Mirja Perleberg und Frederike Hansen. Für die Schwimmausbildung lassen sich derzeit von den Jugendlichen Anastasia Faut, Emily Eberhardt, Bente Kleinert , Amelie Herrmann und Calvin Muthmann ausbilden. Cornelia Möller und Inge Grimsmann sowie in Vertretung Mareike Hansen sind Kassenprüferinnen. Grußworte gab es vom Kreisvorsitzenden der DLRG Nordfriesland Jens Christiansen und vom Vizepräsidenten des Landesverbandes Schleswig-Holstein Uwe Lensch. Beide konnten sieben Mitglieder mit der Einsatzmedaille für die Fluthilfe 2013 beim Elbehochwasser in Sachsen-Anhalt Bereich Magdeburg und der von Innenminister Thomas de Maiziere unterzeichneten Urkunde ehren. Geehrt wurden Cornelia Möller, Johann und Nils Stauch. Die Mitglieder Mario Mommens, Dennis Köhne, Gerrit Kumm und Torben Hoops, die aus beruflichen Gründen nicht an der Jahreshauptversammlung teilnehmen konnten, werden Medaille und Urkunde jeweils persönlich von ihrem Vorsitzenden erhalten.

JB-2015:Else Pia Martinsen Erz „Quiéwiehp“

12. Mai 2015, hjr

 

Dreißig Künstler von Rang und Format aus den Niederlanden, Dänemark und Deutschland werden dem Nationalpark Wattenmeer zu seinem 30. Geburtstag in der vierten Kunstausstellung der Kunstinitiative St. Peter-Ording (KISPO) die Ehre erweisen. „Watt’n Glückwunsch“ kann man da nur sagen.

 

Der Landtag hatte als erster von allen Küstenländern für das schleswig-holsteinische Wattenmeer am 22. Juli 1985 das Nationalpark-Gesetz verabschiedet. Mit dem 1. Oktober trat es dann in Kraft. Die anfangs bei vielen noch große Skepsis ist inzwischen einer sehr großen und den Nationalparkgedanken unterstützenden Akzeptanz gewichen. Aktuell gibt es in Schleswig-Holstein 150 Nationalparkpartner, 32 davon in Eiderstedt. KISPO gehört seit einem Jahr dazu und war mit einer der ersten aus dem Bereich Kultur.

 

So war es für den Verein keine Frage, sich an der Gestaltung des Jubiläums in einer besonderen Weise zu beteiligen. Alle Künstler haben Werke zum Thema Wattenmeer geschaffen. Auf diese Weise möchte man den tieferen Sinn des Nationalparkgedankens in der Strandkorbhalle Hungerhamm für das Wattenmeer über die Werke der 30 Künstler festigen und zugleich den Horizont dafür erweitern.

 

Demnächst werden die Einladungen verschickt und die 10.000 gedruckten Flyer an möglichst vielen Orten ausgelegt. Das einladende Bild mit den Austernfischern der dänischen Künstlerin Else Pia Martinsen Erz aus Skaerbaek wird schon bald auf die Ausstellung hinweisen und sinnbildlich mit seinem „ Quiéwiehp“ zu ihrem Besuch vom 30. Juni bis zum 6. September einladen.

Wenn die Chemie gleich stimmt

Nordseeschule St. Peter-Ording und Sasol Germany GmbH kooperieren

08. Mai 2015, hjr

 

Es ging ganz schnell. Hier hatte im wahrsten Sinne von Anfang an die Chemie zwischen den Beteiligten gestimmt. Das sind Chemielehrer Dr. Jürgen Neumann von der Nordseeschule sowie Jürgen Peters und Wolfgang Pfeffer vom Unternehmen Sasol Germany GmbH, Werk Brunsbüttel. Der eine ist Laborausbilder, der andere Ausbildungsleiter am Standort in der Unterelberegion.- Sie waren nun gekommen, um die Kooperationsvereinbarung zu unterzeichnen. Von Sasol war mit dabei Personalreferentin Eva Schunck (Dipl.-Betriebswirtin) und von der Schule der amtierende Schulleiter Ralf Wusterbarth (Studiendirektor). Tanja K. Sandring, Fachberaterin Schule und Betrieb (Aus- und Weiterbildung), war seitens der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Flensburg anlässlich dieses Aktes erschienen. Sie hatte die Vertragsurkunde und die von den Vertragspartnern zu unterschreibende Kooperationsvereinbarung mitgebracht.

 

Im Rahmen der „Landespartnerschaft Schule und Wirtschaft“ initiieren und unterstützen IHK und HwK (Handwerkskammer) Schleswig-Holstein Schulen und Betriebe seit 2006 im Projekt „Regionale Fachberatung Schule-Betrieb“ und bringen sie zu einer für beide Seiten lohnenden Partnerschaft zusammen.  Die IHK hat in diesem Fall aber nur auf die Einhaltung der Rahmenbedingungen achten und dann die Ausfertigung des Vertrages übernehmen müssen.

Nordseeschule **Europaschule** - Gymnasium mit Gemeinschaftsschulteil des Schulverbandes Eiderstedt – und Sasol Germany GmbH Werk Brunsbüttel sind selbst aufeinander zugegangen und haben diese Partnerschaft eigenständig miteinander vorbereitet.

Auch jetzt war man wieder mit einem Experimentierangebot in die Schule gekommen. Dieses Mal erlebte eine Gruppe von Quintanern ebenfalls unter Anleitung von Auszubildenden angewandte Chemie. „Spurensuche“ – ein Projekt für die 6. Klassenstufe – war angesagt. Mit einfachen chemischen und physikalischen Methoden, darunter pH-Wert, Dichte und Rückstand beim Eindampfen, ermittelten sie, welche sieben Flüssigkeiten sich in den Flaschen befanden. Besonderen Spaß bereitete ihnen und auch einigen anwesenden Oberstufenschülerinnen, als ihr Chemielehrer bei einem Demonstrationsversuch in einer Riesenseifenblase zu sehen war.

 

Die Freude über die Schulpartnerschaft zwischen Sasol und ihrer Schule stand Dr. Neumann, seinen Schülerinnen und Schülern sowie allen Anwesenden ins Gesicht geschrieben.

Gelungener Kulturhimmel

9. Kultur Himmel an Himmelfahrt – Unterhaltsam und informativ

 

14. Mai 2015, hjr

 

Es war etwas kühl. Aber es war ja auch der „Brückentag“ von Mamertus, Pankratius und Servatius zur „Kalten Sophie“. Zwei Grad mehr und dazu Sonne – das wäre ein Fest für alle Sinne gewesen. So war es manchmal zum längeren Verweilen auf den Bänken zu kalt. Trotzdem: Es war ein Kommen und Gehen, ein Bummeln von Stand zu Stand und zwischendurch Aufwärmen im Saal des Dünen Hus. Dort gab es in der Wärme Kunst, Kultur und Handwerk, um dann wieder für draußen fit zu sein. Eiderstedter Teller und Lammbratwurst, Flammkuchen mit Krabben und Porree oder mit Schafskäse und Tomaten sowie Futjes waren zur Besänftigung der Magennerven im kulinarischen Angebot.

Um das Dünen Hus präsentierten sich die Tourismusorte St. Peter-Ording, Tönning und Friedrichstadt für die LTO, das Haus Peters aus Tetenbüll, die Alte Schule Warmhörn, die AG OrtsChronik und das Museum Landschaft Eiderstedt, der Westküstenpark, die Schutzstation Wattenmeer, der Mars Skipper Hof Kotzenbüll und das Kinderspielhaus der TZ. Im Dünen Hus gab es mit dem Förderverein für Kunst und Kultur Eiderstedt und über ihn ein vielfältiges Angebot mit Informationen, Ausdrucksmalen, Zuhören und Zuschauen.

Ein Eiderstedt-Quiz mit Preisen für den Besuch von „Kulturpunkten“ bzw. kulturellen Veranstaltungen war Aufforderung genug, sich an den einzelnen Ständen zur Beantwortung der Fragen die erforderlichen Informationen zu holen. Denn wer weiß schon auf Anhieb, welches die drei Harden auf Eiderstedt waren oder welche Farbe die Augen des Austernfischers haben.

 

Der Shantychor „De Strandräuber ut St. Peter-Ording“ machte den Auftakt, die Folkband „Speellüüd“ sorgte für den richtigen Sound beim Ausklingen der Veranstaltung. Ein Höhepunkt dazwischen waren der Besuch der Lammkönigin Jane Petersen aus Ipernstedt und die mit vielen launigen Informationen über Schafhaltung angereicherte Schafschur mit Hauke Reimers aus Tating in ihrem Beisein.

 

Siehe auch: www.jb-spo.de Aktuell 2015 Mai „9. Kultur Himmel“ - Ankündigung

Fotoausstellung "Küstenkram"

gpan 11.05.2015

 

Die Ausstellung im "mamo Atelier" ist nicht einfach im Gewerbegebiet zu finden, aber wer sie gefunden hat, staunt, wie viel Mühe sich die beiden Betreiber Martin Kunze und Mobby Gehring mit ihrem Atelier oben unterm Dach gegeben haben. Ihr Atelier und Studio, in dezentem Weiß gehalten, lässt ihre brillianten Fotos gut zur Wirkung kommen. Seit Oktober 2014 haben sie geöffnet, jetzt haben sie neben ihrer ständigen Ausstellung die erste Gastausstellung gewagt:

Jörg Asmus-Wieben, Rettungssanitäter und freiberuflicher Fotograf aus Neumünster zeigt einige seiner Bilder, die auch schon in vielen anderen Ausstellungen zu sehen waren. Man muss schon sehr genau hinsehen, um die meisterlichen Feinheiten seiner Bilder zu entdecken. Im Internet ist er zu finden unter www.hochzeitsfotograf-neumuenster.de 

 

Diamantene Hochzeit

gpan april/mai 2015

Vor 60 Jahren, im April 1955, haben sie geheiratet. 60 Jahre, eine lange Zeit. In der Erinnerung kann sie in wenigen unvergessenen Bildern vorüberziehen, in der Erzählung dehnt sie sich mit den vielen Geschehnissen, die einem nach und nach wieder in den Sinn kommen. So auch bei Christel und Günther Simonsen, die beide jetzt im Seniorenwohnheim in Osterhever wohnen. Gerne erzählt Günther, seine Frau Christel ist halbseitig gelähmt und kann nicht sprechen, von seiner Selbständigkeit als Friseurmeister in St. Peter-Ording, von der Mitarbeit seiner Frau im Damensalon, von ihrem Engagement bei der Trachtentanzgruppe und der Speeldeel, von den Erfolgen seiner Kinder, seiner langen Treue zur SPD, seiner langjährigen Mitarbeit im Gemeinderat und, da lächelt er verschmitzt, von seiner Urenkelin. Genauso aber berichtet er vom frühen Tod seines Sohnes Thies und seiner Enkelin in Köln, von seinen eigenen Schwächen wie demTrinken und dem Rauchen und wie er sie mit eisernem Willen besiegt hat. So war er auch fünfzehn Jahre lang Leiter der AL-Anon-Gruppe in St. Peter. Er will darüber sprechen, denn nur wenn man seine Schwächen bekennt, hat man sie auch besiegt, sagt er. Eine seiner Stärken ist der Gesang. Ehrenmitglied des Männergesangvereins St. Peter-Ording ist er, 45 Jahre war er dabei, sang auch solo und war 15 Jahre beim Shanty-Chor "Strandräuber".

Die Kinder hatten ihnen in Osterhever eine schöne Feier bereitet. Und jetzt sind sie 60 Jahre beieinander, Christel und Günther. Stumm drücken sie sich die Hand.

Kohlrabi, Salat, Sellerie und mehr fürs Hochbeet in der KiTa

 

07. Mai 2015, hjr

 

War das eine Freude! Und erstaunlich, was die elf Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren der Ev. KiTa in St. Peter-Ording alles wussten. „Ich hab das nicht aus dem Buch, sondern aus dem Gehör!“ meinte erklärend einer der Jungen. Katrin Grüttner hatte ihre Kleinen super vorbereitet. Diese hatten Susanne Jahn und Thomas Ries nämlich schon bei der Einführung regelrecht überrascht. Die beiden waren im Auftrag des Projektes „Aus Liebe zum Nachwuchs – Gemüsebeete für Kids“ – einer Initiative der EDEKA-Stiftung in Hamburg - gekommen, um mit den Kindern das Hochbeet mit Salat, Kohlrabi und Sellerie zu bepflanzen und auch Radieschen auszusäen. Auch Andreas Geldermann war erstaunt über die Kenntniss. Er war für den EDEKA-Zentralmarkt Karsten Johst dabei. Dieser sponsert seit zehn Jahren das tägliche Frühstück (siehe: März 2015, Nr. 5). Zum dritten Mal war man in St. Peter-Ording. Am Nachmittag sollte das Hochbeet in der Gardinger KiTa bepflanzt werden.

Das Projekt ermöglicht Kindern im Vorschulalter deutschlandweit, ihr eigenes Gemüse anzubauen, wachsen zu sehen und zu ernten. Das verändert nachweislich die Einstellung zu Lebensmitteln und verbessert nachhaltig die Ernährungsgewohnheiten. Über acht Wochen werden meistens zwei bis drei Kitas am Tag angefahren. Gestartet war man vor sieben Jahren in 120 KiTas in Ballungszentren. Jetzt geschieht es überall in inzwischen 1400 KiTas. Fünfundzwanzig Zweierteams sind dafür unterwegs. Diese Art der direkten Begegnung mit der Natur ist nachgefragt und auch erforderlich.

9. Kulturhimmel

Lokale Tourismus-Organisation St. Peter-Ording – Eiderstedt lädt ein

Der Himmel über Eiderstedt – von Friedrichstadt bis St. Peter-Ording.

 

05. Mai 2015, hjr

 

Der 9. Kultur Himmel in St. Peter-Ording startet 2015 mit einem neuen Konzept: Am 14. Mai 2015 präsentieren sich in der Zeit von 12 – 18 Uhr verschiedene Einrichtungen aus Kunst & Kultur, Freizeit & Tourismus, Kirche sowie Kulinarik von Friedrichstadt über Tönning bis St. Peter-Ording auf der Erlebnispromenade in Pagodenzelten rund um das DÜNEN-HUS der Tourismus-Zentrale. Für Land und Leute, Einheimische, Gäste und Urlauber wird ein interessanter Bogen zu Natur, Handwerk und Kultur dieser Region gespannt werden. Eiderstedt wird sich in vielfältiger Weise zeigen.

 

„Wir freuen uns über das Engagement der Akteure aller beteiligten Institutionen aus Kultur, Natur, Kirche und Tourismus der gesamten Halbinsel Eiderstedt“, betont Constanze Höfinghoff, stellvertretende Tourismus-Direktorin St. Peter-Ordings und verantwortlich für die seit Januar neu gegründete LTO (Lokale Tourismus-Organisation  St. Peter-Ording – Eiderstedt). Und sie ergänzt: „Mir ist es wichtig, wenn wir die LTO sind, diese zu leben!“ Das detaillierte Programm wird erst am Veranstaltungstag bekannt. Bühnenprogramm und vor allem Aktionen, Musik und Interviews erwarten die Besucher von Klein bis Groß. Gerade für Kinder ist viel dabei. „Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf attraktiven Mitmachaktionen für unsere Gäste“, so Janina Domann aus der Veranstaltungsabteilung der Tourismus-Zentrale.

Zum Beispiel stellt sich der Mars-Skipper-Hof vor und lädt die Besucher auf der Erlebnispromenade mit Aktivitäten zum "Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne" auf den Spuren von Hugo Kükelhaus zum Mitmachen ein.

Das Museum Landschaft Eiderstedt präsentiert gemeinsam mit der Ortschronik eine Ausstellung „Eiderstedt damals und heute“ und bringt einen nostalgischen Badekarren mit auf die Buhne.

 

Der Förderverein Kunst und Kultur Eiderstedt sowie das Atelier „Malen nach Herzenslust“ stellen ausgewählte Werke im Saal des DÜNEN-HUS aus und laden ein, selbst einmal künstlerisch tätig zu werden. Kurze Lesungen im DÜNEN-HUS ergänzen das attraktive Angebot. Die Alte Schule Warmhörn stellt ihre authentische Schulsammlung aus und präsentiert sich in ihrer Bandbreite als Café, Museum und Galerie. Als Repräsentantin der Kirche auf Eiderstedt stellt Pastorin Inke Thomsen-Krüger u.a. das Projekt „Pilgern durch die Kirchen Eiderstedts“ vor.

 

Die Schutzstation Wattenmeer gibt gemeinsam mit dem Nationalpark und dem Multimar Wattforum Einblicke in das Leben im Wattenmeer und führt, neben einer Ausstellung am Infostand, auch Salzwiesenführungen mit Kindern durch. Im Kinderzelt der Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording warten attraktive Angebote auf die kleinen Gäste.

Auf der Rasenfläche neben den DÜNEN-HUS grasen Schafe und Lämmer, von denen auch eines geschoren wird. Die auf dem Lämmerball 2015 frisch gekürte Lammkönigin ist ebenfalls mit von der Partie.

 

Eine zentrale Aktion bildet ein Eiderstedt-Quiz: Um die Antworten auf die Fragen zu finden, hilft der Besuch der verschiedenen Stände und Akteure, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Unter allen Quiz-Teilnehmern werden gegen 16.00 Uhr attraktive Preise verlost.

 

Kulinarisch erwartet die Besucher Eiderstedter Spezialitäten: Matjes, Lammbratwurst, Friesentorte sowie die bekannten Kaffeespezialitäten.

Die Eiderstedter Landfrauen sind ebenfalls aktiv und bieten hausgemachte Futjes an.

 

Musikalisch umrahmt wird der Eiderstedter „Kulturmarkt“ vom Shantychor „Die Strandräuber“, der um 12.00 Uhr den Kultur Himmel mit eröffnet. Die plattdeutsche Folkband „Speellüüd“ tritt ab ca. 16:00 Uhr auf und lässt den Tag dann ausklingen lässt.

Ein Vierrutenberg vervollständigt die "Historische Insel"

06. Mai 2015, hjr

 

Den Aktiven der AG OrtsChronik in St. Peter-Ording fällt immer noch wieder etwas ein, um die „Historische Insel“ am Dorfdeich in der Straße „Zum Südstrand“ für Einheimische und Urlauber und vor allem an der Historie und Kultur Eiderstedts Interessierte attraktiver zu machen. Ein „Vierrutenbarg“ (Veerrodenbarg) wird zurzeit erstellt, eingerahmt von Schüttkoben, Schipperhus, Iiskeller und Backhaus. Er wird das Ensemble weiter vervollständigen. Ein Duckdalben, ein Deichstein und Scheuerpfahl sowie ein  Insektenhotel gehören schon länger dazu. Auch ein Eiderstedter Heck fehlt nicht. Das Modell eines Haubargs findet sich im Museum Landschaft Eiderstedt in der Olsdorfer Straße.

Die notwendigen Erdaushubarbeiten zwischen Schipperhus und Backhaus tags zuvor hatte Harro Lesch aus St. Peter-Ording erledigt, damit Uve Renfranz und sein Mitarbeiter Klaus Vehrs vom Baugeschäft aus Witzwort an die Richtarbeiten gehen konnten. Die vier am oberen Ende zugespitzten 6,50 Meter langen Eichenholzpfähle (auch „Ruten“ genannt) und weiteres vorbereitetes Material aus Eichen- und Lärchenholz waren rechtzeitig angeliefert worden. Nach dem Ausmessen und Ausrichten des Standortes wurde zunächst der Vierkant aus den Roden (Ruten) erstellt. 1,50 Meter tief sind sie im Boden eingelassen. Dabei war Gerhard Mein vom Bauhof mit dem Schlepper unterstützend tätig. Das Ausrichten der Dachkonstruktion erfolgte noch am gleichen Tag und zur Mittagszeit des nächsten Tages war auch die Dachkonstruktion fertig. Die Seiten zum Schipperhus und zum Deich hin sind mit Eichenbohlen abgedichtet, die Seiten zur Straße und zum Backhaus hin bleiben offen. Nun steht nur noch das Decken des Daches mit Reet an.

 

Ein „Rodenbarg“ oder „Rutenberg“ ist ein überdachter, oftmals auch nach allen Seiten offener Erntestapelbau meistens auf der Hofstelle oder Warft. In ihm wurde früher vor allem im nordwestdeutschen und niederländischen Raum nicht gedroschenes Getreide (mit den Kornähren nach innen), Stroh oder Heu gelagert. Auf diese Weise konnte das Erntegut geschützt und trocken gelagert werden, denn damals wurde in den Wintermonaten gedroschen.

In Eiderstedt wurde das Heu meist in größeren Diemen gelagert, auf der Geest dagegen – schon bei Koldenbüttel - gab es den Rutenberg mit einem höhenverstellbaren Dach; deswegen auch die Bohrungen im oberen Teil der Ruten. Das Anheben geschah über Hebeltechniken und Flaschenzüge.

 

Ruten nannte man nicht nur die Pfähle. Die Rute ist zugleich ein Längenmaß. Eine Eiderstedter Rute sind 4,7751 m. Auch daher kann der Rutenberg seinen Namen haben. In der Regel standen die Pfähle jeweils eine Rute voneinander in den Ecken eines Quadrates. Damit hatte man die größtmögliche Ausnutzung der Fläche. Der Abstand der Pfähle des neuen Vierrutenberges beträgt nur 3,80 m. Der Schüttkoben in der Nachbarschaft zeigt die eigentlich übliche Flächengröße. Wegen der Feuergefahr musste der Rodenbarg mindestens vier Ruten vom Bauernhaus entfernt sein. Auf den Warften hatte man damit durchaus Probleme.

Immer wieder blieben Vorübergehende stehen und schauten sich während der Arbeiten das neue Bauwerk an und hatten wie Hartmut Hintze und Hans Jürgen Detloff aus Hannover Fragen. Schon seit über 20 Jahren kommen sie immer im Frühjahr nach St. Peter-Ording. „Das ist eine richtig hübsche Ecke geworden“, war ihr Kommentar zu dem Ensemble auf der „Historischen Insel“.

Mit dem Backhaus hatte man dort 2006 angefangen. Die Bronzeplastik „Jan un Gret“ stand da schon vor dem Deich vor den Stöpen am Ende der Olsdorfer Straße und der Dorfstraße. Auch das Stöpenhaus auf dem Deich hat der Ort dem Verein AG OrtsChronik zu verdanken. Bereits im zehnten Jahr backt das Backhaus-Team aus Männern und Frauen um Walter Petersen Brot und bietet es zum Verkauf an. Nur mit Hilfe dieser Erträge, finanzieller Unterstützung durch Spenden und vor allem viel ehrenamtlichem Engagement sind bisher die Erweiterung und - nicht zu vergessen - die Pflege dieser besonderen Anlage möglich gewesen. Auch der Glockenturm auf dem Friedhof bei der St. Peter Kirche entstand 1999 mit ideeller Hilfe der AG Orts-Chronik mit ihrem Vorsitzenden Claus Heitmann und dem tatkräftigem Mitwirken der damaligen Handwerker und „Holzbearbeitungsrentner“.

 

Informationen im Netz unter www.chronik-spo.de

Anspruchsvoll und fröhlich -

Kantatefest in der St. Peter-Kirche

Collage - Kantatenfest 2015

03. Mai 2015, hjr

 

Kantate heißt „Singet“ und ist der 4. Sonntag nach Ostern, benannt nach dem Eingangswort des Psalmverses 96 „Singet dem Herrn ein neues Lied“. Er war das Motto des Kantatefestes, das ganz im Zeichen der Kirchenmusik stand. Anlässlich dieses Tages hatte die Kirchengemeinde St. Peter-Ording und Tating für den Vormittag zu einem musikalischen Gottesdienst mit den Chören und Musikgruppen und anschließendem Gemeindefest im Gemeindehaus sowie für den Nachmittag zum Singspiel „Die Abenteuer der vier Stadtmusikanten“ von Hanne Lore Friedrich für Einzeldarsteller, Kinderchor und Instrumente eingeladen. Spatzenchor und Flötenspiel brachten ihre Musikstücke vorher zu Gehör. Anschließend gab es Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus. Es war eine Veranstaltung zu Gunsten des Fördervereins Kirchenmusik e.V. unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Christoph Jensen.

Anspruchsvoll und fröhlich war der Gottesdienst. Er begann mit der Motette für vierstimmigen Chor „Cantate Domino canticum novum“ von Hans Leo Hassler (1564-1612). Das Choralvorspiel für Bläser von Dieter Golombek (1933-1995) zum Lied „Nun jauchzt dem Herrn alle Welt“ leitete den Wechselgesang dazu von Chor und Gemeinde ein. Die Lesung von Psalm 96 und dessen Vertonung für vierstimmigen Chor von Heinrich Schütz (1585-1672) folgten. Mit Begeisterung sang der Kinderchor „Gottes Liebe ist wie die Sonne“ und „Viele kleine Leute“ sowie vor dem Segen „Halte zu mir, guter Gott“. Davor hatte Pastorin Eva Hoefflin nach der Lesung von Matthäus 11, 25-30 und dem Lied „Kleines Senfkorn Hoffnung“ der Gemeinde ihre Gedanken dazu vermittelt. Zum Schluss des Gottesdienstes sang die Gemeinde das Lied „Singet dem Herrn ein neues Lied“. Das Bläservorspiel dazu von Rolf Schweizer (*1936) war vorangegangen.

Den Nachmittag leitete der Spatzenchor ein mit „Im Frühjahr geht die Arbeit los“ und nach Spiel und Theater sangen Stadtmusikanten und Räuber gemeinsam „Wer geht mit uns in die weite Welt.“ Beifall gab es immer wieder. Es war ja auch ein Spaß für sie gewesen, es sich als Räuber an der gedeckten Tafel gut gehen zu lassen. Und als die Stadtmusikanten die Räuber verjagt hatten, konnten sie trinken und fröhlich sein. Es ist eben so: Nicht Verzagen! Was Besseres als der Tod findet sich schon.

Sangeslust und Geselligkeit seit 150 Jahren

 

JB-2015: 150 Jahre Männergesangverein St. Peter-Ording und 20 Jahre Shantychor

 

02. Mai 2015, hjr

 

Seit 150 Jahren vereinigen sie Sangeslust und Geselligkeit: Ehemals die Männer des Gesangvereins, heute die des Shantychores St. Peter-Ording. Vor 20 Jahren – genau am 13. Juni 1995 - hatten einige von ihnen ihr erstes Konzert als „Die Strandräuber“ in der DRK Reha Klinik „Goldener Schlüssel“. Jetzt kann man bereits ihre sechste CD erwerben. Georg Lesch war der Ideengeber für den Shantychor. Er ist aus dem 1865 gegründeten Männergesangverein St. Peter-Ording hervorgegangen. Aus dieser Tradition wird auch heute manchmal noch vierstimmig gesunden. Seit April 2006 ist Ove Ketels Vorsitzender, Eckhard Kloth ist Ehrenvorsitzender, Wolfgang Klein ist seit 34 Jahren Chorleiter. Übungs- und Vereinslokal ist der „Olsdorfer Krug“. Dort wurde auch die Festversammlung zum Doppeljubiläum „150 & 20 Jahre – Männergesangverein /Shantychor Strandräuber“ mit vielen Gästen begangen.

 

Vom Sängerbund Schleswig Holstein waren Geschäftsführerin Waltraud Grapentien aus Neuendorf (Kreis Steinburg) und der erst vor kurzem gewählte neue Präsident Bernd Küpperbusch aus Wasbek bei Neumünster zum Gratulieren gekommen. Vom Frauenchor Garding war Elke Katryniak mit einer Abordnung anwesend. Der befreundete Pellwormer Shanty-Chor mit seinem Vorsitzenden Karl-August Geertz hatte es sich nicht nehmen lassen, für diesen Festabend mit einer „Extrafähre“ anzureisen. Stellvertretender Landrat Jörg-Friedrich von Sobbe und Bürgervorsteher Boy Jöns vertraten die politischen Gremien des Kreises Nordfriesland bzw. der Gemeinde und Tourismus-Zentrale.

 

In ihren Grußworten betonten sie alle nicht nur ihre Wertschätzung, sondern hatten noch besonders lobende Worte. Sie reichten von „Singen macht Spaß“ über „Man freut sich einfach, wenn man sie singen hört“ bis zu „Ihr seid eine Visitenkarte für St. Peter-Ording. Wir freuen uns, dass es diesen Chor in St. Peter-Ording gibt.“ Das beweisen die zu verschiedenen Anlässen ca. 50 Auftritte pro Jahr. Von Eiderstedt überNordfriesland nach Hameln, Halberstadt und Montabaur verteilen sich die Auftrittsorte. Über das Fernsehen N 3 sind sie einem weiten Publikum bekannt. Damit sind sie ein Teil des „Besten am Norden“. Die sechste CD wird den Bekanntheitsgrad des Shantychores „De Strandräuber ut St. Peter-Ording“ steigern und ihre Fans sowie darunter besonders „Die Strandbräute“ erfreuen.

Ove Ketels hatte alle Gäste willkommen geheißen. Für 15jähriges aktives Singen wurden Horst Gripp und Günter Voss geehrt. Eine Ehrenurkunde erhielt der Männergesangverein für sein 150jähriges Bestehen. Sorge bereitet allen Gesangsvereinen der Nachwuchs. „Das ist eine ganz große Frage, die wir angehen müssen. So brachte es der Präsident des Sängerbundes auf den Punkt. Schade wäre es auch, wenn das nicht gelänge. Das bewiesen im Verlauf des Festes die Beiträge des Shanty-Chor-Pellworm wie der „Strandräuber“ im Olsdorfer Krug.

 

Schon am Nachmittag hatten viele Urlauber und Gäste in der „Open-Air-Veranstaltung“ im Dünenhus auf der Buhne bei strahlend schönem Sonnenwetter mit etwas frischem Wind den musikalischen Beiträgen von 13:00 bis 17:00 Uhr zugehört. Es hatte ein Kommen und Gehen geherrscht. Zeitweise reichten die Sitzplätze nicht. Doch auch im Stehen oder auf dem Rasen sitzend hörte man gerne zu. Marketing-Chefin und stellvertretende Tourismusdirektorin Constanze Höfinghoff und ihr Team hatten das Ihrige zu dieser Veranstaltung beigetragen und freuten sich mit den Sängern über das passende Wetter und den guten Zuspruch.

Mit „Sommer in Brasilien“ hatten die Happy Kids der Langenhagener Akkordeonfreunde e.V. den Auftakt gemacht. Es ist das Kinder- und Jugendorchester des Vereins, das unter der Leitung und Trainerin Olga Debrere von Freitag bis Sonntag in St. Peter-Ording mit Eltern und weiterer Begleitung ein Freizeit- und Übungswochenende im Ev. Jugenderholungsdorf verbrachte. Der Verein betreibt erfolgreich Nachwuchsarbeit. Nach dem erfrischenden Spiel und Gesang der Jungen und Mädchen wurde es mit den „Strandräubern“ maritim. Der Husumer Shantychor  schloss sich an und zum Abschluss sang der Männergesangverein „Harmonie“ aus Hattstedt. Mit ihm zum Abschluss würdigte man den Bezug zu den vorangegangenen 130 Jahren als Männergesangverein.

 

Siehe auch:  www.jahrbuch-st-peter-ording.de / Dezember 2014 „Strandräuber“ - Jahresabschlusskonzert

Krimiabend der anderen Art

Bücherei St. Peter-Ording

Im Rahmen der „criminale 2015“ in Büsum kamen 3 für die diesjährigen Friedrich-Glauser-Preise

nominierte Autoren zu einer Krimilesung in die Bücherei St. Peter-Ording. Till Raether lässt in

„Treibland“ einen Passagier auf einem Kreuzfahrtschiff im Hamburger Hafen an einem seltenen

Virus sterben, die Polizei ermittelt auf dem unter Quarantäne gestellten Schiff. In „Bad

Herzenwerder“ von Klaus Berndl kommt ein nicht eben sympathischer Kriminalkommissar in

einem unscheinbaren Kurort einem Verbrechen auf die Spur und dabei selbst ums Leben. Christiane

Geldmacher schließlich schildert in „Fanpost“ einen ungewöhnlichen Fall von Stalking im

Internetzeitalter. Im anschließenden Gespräch verriet sie, dass sie anderthalb Jahre an Worten und

Sätzen ihrer Kurzgeschichte gefeilt hat, entstanden ist ein sehr präziser und dichter Text. Diese

besondere Qualität wusste auch die Jury des Syndikats, der Autorengruppe von mehr als 600

deutschsprachigen Krimiautoren, zu schätzen, Geldmacher erhielt am folgenden Abend in Büsum

den Friedrich-Glauser-Preis für die beste Krimikurzgeschichte des Jahres. Somit war der Vorabend

in St. Peter-Ording für die nominierten Autoren wie für die über 40 Zuhörer in der Bücherei

spannend und rundum gelungen.

Bild: Büchrei St. Peter-Ording v.li. Janet Clark, Till Raether, Klaus Berndl, Christiane Geldmacher, Ina Coelen (Bild-Bücherei SPO)
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