2017 Juni

Benefizveranstaltung des Rotarier Club Eiderstedt - St. Peter-Ording

Über 1500 € gehen an den Förderkreis der Kinderkrebshilfe in Kiel

 

Der Rotary Club Eiderstedt - St. Peter-Ording hatte anlässlich seines jährlichen Plattdeutschen Abends zu einer Benefizveranstaltung in den „Olsdorfer Krug“ eingeladen. „Eeten satt un Musik op Platt“ und das Unterhaltungsprogramm mit „Godewind“ und Akteuren der „Speeldeel St. Peter-Ording“ hatten zahlreich Mitglieder des Clubs sowie Einwohner und Gäste zum Kommen animiert, dass der Saal voll besetzt war.

 

Es ist Spargelzeit. Der Lockruf Spargelmenü mit reichlich frischem Stangenspargel mit Salzkartoffeln, Butter und Sauce Hollandaise und wahlweise Schinken oder Schnitzel hatte Wirkung gezeigt. Und wer mag nicht gern und auch hochkarätig unterhalten werden? Wenn der erwirtschaftete Betrag dann an den Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche geht und alle Akteure und Wirtsleute zumindest auf einen Teil ihrer Zuwendungen verzichtet haben, teilt man gerne Freude und Glück eines solchen Abends. Darauf setzten die Rotarier. Ihr Präsident Klaus Töberich endete seine Begrüßung mit dem Hinweis auf die Spendensäule für die Kinderkrebshilfe: „Glück ist bekanntlich das einzige Geschenk, das sich verdoppelt, wenn man es teilt!“ Außerdem halte er es mit den Pastoren, die es lieber rascheln als klimpern hörten.

Töberich hatte vorher in Kürze über das Anliegen der Rotarier als Serviceclub informiert, die Welt ein bisschen besser zu machen und sich für ein friedliches Miteinander unter den Völkern einzusetzen. Hauptprojekt sei zusammen mit der WHO und der „Bill und Melinda Gates-Stiftung“ die völlige Ausrottung der Kinderlähmung. „Auf Eiderstedt unterstützen wir seit vielen Jahren den Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche in Kiel.“- Schon zur Pause waren mehrere Scheine in der Spendensäule gelandet. Nach aktuellem Stand beläuft sich das insgesamt erwirtschaftete Ergebnis aus der Veranstaltung auf über 1500 € für die Kinderkrebshilfe. Präsident 2016/17 Klaus Töberich freute sich darüber und den gelungenen Abend sehr.

 

Nach dem leckeren Spargelmenü hatten dazu Kirsten Anton und Thomas Thomsen sowie Antje und Olaf Jensen von der Speeldeel mit ihren Sketchen und GODEWIND mit Liedern und den Geschichten von Anja Bublitz, Shanger Ohl, Heiko Reese und Sven Zimmermann mehr als nur beigetragen. Mimik und Gestik sowie plattdeutscher Humor und Hintersinn kamen genauso an wie Musik und Lieder mit ihren zugehörigen Texten und Rhythmen. GODEWIND begeisterte und motivierte sein Publikum zum Mitmachen und „de Theoterspeelers sorgten för’t Lachen“. Spargel un Schinken satt, Speelen, Musik und Leeder op Platt, hebbt eben watt – un denn giffst ok wat!

 

Hric, 10. Juni 2017, HN und www.jb-spo.de

Erster Sommersturm des Jahres

 

Äolus, Gott der Winde in der griechischen Mythologie, mag wohl gedacht haben: „Jetzt lasse ich aber die Winde los!“ Angedeutet hatte es sich schon am Dienstag nach Pfingsten, doch am Mittwoch gab es dann nach langer Zeit einmal wieder richtig Regen und das bei Windstärken von 5 bis 7, darunter schweren Sturmböen aus vorwiegend Süd bis auch West. Die Baumkronen wurden richtig durchgeschüttelt und ließen auch Blätter und kleinere Äste fallen. Aber an den Stränden und auch sonst waren keine besonderen Aktionen angesagt, eben nur Sturmwetter. Selbstverständlich aber waren die Strandkörbe vor dem zu erwartenden Hochwasser in Sicherheit gebracht worden.

 

In Böhl und Ording konnten einige Kitesurfer dem Lockruf von Wind und Wellen nicht widerstehen. Einige Sturmerprobte ließen sich auf der Seebrücke den Sturm um die Nase wehen. Aber sonst waren die Strände und Sandbänke fast menschenleer. Die Sandbank in Böhl war bis zum Buskreisel überflutet. Im Bad stand das Wasser selbst bei Niedrigwasser am Abend noch hoch in den Prielen der Salzwiesen. In Ording war der Strandbereich überflutet und in Teilen auch der Strandparkplatz. Mitarbeiter der Tourismus-Zentrale waren bei Hochwasserstand zu Strandkontrollfahrten in Böhl und Ording unterwegs.

 

Hric, 08. Juni 2017, www.jb-spo.de

Neptuns Dreizack  ist nun im Museum der Landschaft Eiderstedt

Neptun war damals (ab 1957) Bademeister Bruno Penz

Neptuns Dreizack ist nun im Museum Landschaft Eiderstedt

 

Damals - in den fünfziger Jahren - gab es noch keine „Events“, dafür aber sportliche Tanzvorführungen und Modenschauen sowie die „Neptunstaufe“. Das war für die Badegäste „eine echt schöne Attraktion mit Jux“, wie sich Claus Heitmann erinnert. Bruno Penz hatte das Wattvergnügen von Wilhelmshaven mitgebracht. Er war als Rettungs- und Tauchschwimmer Mitglied der DLRG und 1957 von dort als Bademeister nach St. Peter-Ording gekommen. Um die Stelle in St. Peter hatte er sich beworben.

 

In einer Prozession ging es dann von Zeit zu Zeit nach Ankündigung bei schönstem Wetter im Strandabschnitt Bad bei Ebbe übers Watt an die Wasserkante. Bruno Penz war Neptun und entsprechend mit Seetang und Fischernetz verkleidet. Selbstverständlich war auch die Meeresgöttin Thetis dabei. Ein Medicus und ein Sterngucker gehörten dazu und Trabanten. Sie hatten die wichtige Aufgabe, von mehreren vorher ausgewählten hübschen Frauen eine einzufangen, die dann die Neptunstaufe nach einem ganz bestimmten Ritual mit viel Spaß über sich ergehen lassen musste. Der bei der Prozession mitgeführte Dreizack symbolisierte, dass man sich in Neptuns Reich befand und seinen Gesetzen unterstellte.

 

Natürlich musste auch ein Bezug zu St. Peter her. Am Ort der vorgesehenen Neptunstaufe angekommen, hatte der Sterngucker die Aufgabe, den Standort per Fernrohr Richtung Himmel, Meer und Strand eindeutig zu bestimmen, damit man auch den richtigen Platz angesteuert hatte. Er verkündete dann: „Ich sehe S a n d, ganz viel S a n d – wir müssen wohl in S a n k t   P e t e r  sein !“ und das Spektakel konnte beginnen.

 

Der Dreizack hat alle Neptunstaufen und die Anfänge der Entwicklung zum heutigen „Badeparadies“ begleitet. Auch damals wollten die Gäste schon bespaßt werden.

Er gehörte zu den vielen „Erinnerungsstücken“, die Bruno Penz bis ans Ende seines Lebens 2012 begleitet haben. Seine Frau Ellen hat auch den Dreizack behütet. Der hing gut sichtbar an der Terrassenwand. Nun hat sie ihn mit einem Rettungsring dem Museum Landschaft Eiderstedt vermacht. Wenn auch materiell von geringem Wert, ist er aber ein „Kleinod unter den Utensilien“. Was wäre wohl, wenn er wie Bruno Penz erzählen könnte !

 

1968 wurde das Wellenbad Spaßfaktor, heute sind es die Rutschen in der DÜNEN-THERME, die am 25. Juni 2014 nach umfassendem Um- und Erweiterungsbau wieder voll in Betrieb genommen wurde.

 

Hric, 08. Juni 2017, HN und www.jb-spo.de

Ein Konzert zu Ehren von Georg Philipp Telemann

 

„Naturschilderungen von Georg Philipp Telemann (1681-1767)“ war der Titel des Chor- und Orchesterkonzertes in der St. Peter-Kirche am Pfingstsonntagabend. Aus Anlass des 250. Todestages am 25. Juni erklangen diese drei Kompositionen: „Singet dem Herrn ein neues Lied“ – Psalm 98 für Chor, Soli und Instrumente (ca. 1720), die Ouverture C-Dur – „Hamburger Ebb‘ und Flut“ – für zwei Oboen, Blockflöten, Streichorchester und Basso continuo (1723) sowie die „Donner-Ode“ für Chor, Soli und Orchester (1756/60). Insbesondere über Hörner, Trompeten und Pauke lässt sich die Natur zum Lobe Gottes und der Verherrlichung seiner Macht in den Konzertraum holen. Das war an diesem Abend zu erleben.

 

In der neunsätzigen Psalmkomposition machte der Auftakt mit den Hörnern gleich zu Beginn deutlich: Dieses wird ein festlicher kirchenmusikalischer Abend der Reihe „Musik in der Kirche“. Die einzelnen Klanggruppen entfalteten sich nacheinander. Schon im ersten Vokalsatz waren die Solisten Mechthild Weber (Sopran), Nina Böhlke (Alt) und Steffen Wolf (Tenor) mit dabei, während Julian Redlin (Bass) erst später in seinem Bass-Solo zu hören war. Klar und deutlich ihre Stimmen, passten sie in der Klangfarbe wunderbar zueinander. Das vom „Singet dem Herrn“ am Anfang bis zum Ende klar gegliederte Werk inspirierte das Gesamtensemble zu einer überzeugenden Aufführung, an deren Ende mit vollem Recht das „Halleluja“ stand.

Auf „Hamburger Ebb‘ und Flut“ hatte wohl mancher unter den Zuhörern gewartet, und hier wohl besonders auch auf die gleichnamige Gigue. Frohlockten im Psalm eben noch die Wasserströme, war die See in der im französischen Stil gehaltenen Ouvertüre zunächst ganz ruhig. Verschiedene Tänze schlossen an, die programmatisch Figuren aus der griechischen Mythologie wie Thetis und Neptun oder Meer- und Flussnymphen wie auch Winden zugewiesen sind. Nicht nur mit dem Westwind und Ebbe und Flut, erst recht mit den lustigen Bootsleuten hätte mancher schon - wie Christoph Jensen fast von Beginn an - mittanzen mögen.- Die Ouvertürensuite wurde im Jahr 1723 aus Anlass der Feierlichkeiten zum hundertjährigen Bestehen der Hamburgischen Admiralität aufgeführt. Telemann war 1721 nach Hamburg gegangen. Er besetzte dort als Cantor Johannei und Director musices der Stadt Hamburg eines der angesehensten musikalischen Ämter Deutschlands.

 

Mit der Donner-Ode vervollkommnete sich steigernd dieser Konzertabend. Anlass für die Komposition war das Erdbeben von Lissabon am 1. November 1755. Der Text, eine Adaption von Psalm 8 und 29, stammt von dem Kopenhagener Hofprediger Andreas Cramer. Die Uraufführung fand auf Anweisung des Hamburger Rats am 11. März 1756 in St. Jakobi in Hamburg statt. Sie erfreute sich außerordentlicher Beliebtheit, so dass Telemann 1760 einen zweiten Teil hinzukomponierte.

 

Was war das für ein Chorsatz gemeinsam mit den Solisten und dem Orchester! Dann die Arien, bei denen Telemann dem Bass größte Bedeutung zugemessen hatte. Julian Redlin beeindruckte. Seorim Lee virtuos an den Pauken! Da spürte man den Donner.- Aber was war das insgesamt für eine Musik und eine Freude, sie zu hören. Solisten, Chor (Kantorei St. Peter) und Orchester (Concerto classico) bekamen großen Beifall. Mit Christoph Jensen zusammen hatten alle - zum dritten Mal  - mit dem Chorsatz ihr Bestes gegeben. Eine Zugabe erübrigte sich.- Sicher aber war: Man hätte den Chorsatz in dieser Besetzung auch gerne noch ein viertes Mal gehört!

 

Hric, 06. Juni 2017, www.jb-spo.de

Karkenschipp schwebt an seinen Strandplatz

 

Gerade noch rechtzeitig haben die „Holzbearbeitungsrentner“ Hannes Benning, Franz Schön und Karl-Heinz Hansen mit Unterstützung vom Team der Urlauberseelsorge mit Diakonin Andrea Streubier und Pastoralreferent Michael Wrage sowie Merle Böckler und Henrik Kloth das in die Jahre gekommene Kirchenschiff „geliftet“. Die Stabilität war nicht mehr hinreichend gegeben, so dass Decksbalken, Streben und Planten erneuert werden mussten. Zu Pfingsten hatte es spätestens wieder am Ordinger Strand „angelandet und festgemacht“ zu sein, denn dort wird traditionell am Pfingstmontag nachmittags um 15 Uhr ein ökumenischer Pfingstgottesdienst gefeiert. Viel Zeit blieb also seit dem 10.Juni nicht.

 

Jetzt wurde es auf dem Bauhof per Kran auf den Tieflader „gehievt“ und an den Strandplatz transportiert. Richard Merkner und die Mitarbeiter der Tourismus-Zentrale hatten dabei alles fest im Griff. Bei bestem Wetter konnte das Karkenschipp schwebend mittels einer Traverse am Haken des Krans und Handanlegen von Bernd Wieben, Manfred Widderich, Heiko Richter sowie Praktikant Marcel mit Augenmaß „verankert“ werden. Pfingsten kann kommen. Nicht nur in Eiderstedts Kirchen kann das Fest der Kirche sowie am Ordinger Strand dieses und zugleich auch die „zweite Jungfernfahrt“ des Schiffes gefeiert werden. Auch die Kinder haben dann wieder ihren Spaß beim „Entern“ über den Seilsteg oder Verlassen über die Rutsche.

 

Hric, 01. Juni 2017, HN und www.jb-spo.de

Gemeinde stellte touristisches Entwicklungskonzept öffentlich vor

 

 

Immerhin an die siebzig Einwohner waren der Einladung der Gemeinde St. Peter-Ording zur Einwohnerversammlung im DÜNEN-HUS gefolgt. Einziger Punkt war das touristische Entwicklungskonzept (TEK). Bürgervorsteher Boy Jöns begrüßte und stellte einleitend gleich klar, dass der jetzt vorliegende Abschlussbericht nicht schon „abgehakt“ sei. Bewusst habe sich die Gemeinde für eine Einwohnerversammlung entschieden. „Wir leben im Ergebnis alle vom Tourismus. Über ihn verdienen wir unseren Broterwerb“, brachte er die Sache auf den Punkt.

 

Vor den Vorträgen von Frank Simoneit und Kai Ziesemer übergab er das Wort aber erst an Bürgermeister und Tourismus-Direktor Rainer Balsmeier. Dieser erläuterte die Notwendigkeit eines neuen TEK: „Der Tourismus wird sich in den nächsten zehn Jahren stark verändern. Dem kann das bisherige Konzept aus 2006 nicht gerecht werden.“ Die Gemeinde hatte deswegen im Juni 2015 FHW (Fachhochschule Westküste, Frank Simoneit) und NIT (Institut für Tourismus und Bäderforschung in Nordeuropa, Kai Ziesemer) den entsprechenden Auftrag erteilt. Ein weit gefasster Steuerungskreis hat seitdem in vier Sitzungen, zuletzt im November 2016, daran mitgewirkt. Nach TZ im Dialog ist es zuletzt im Tourismusausschuss am 9. Mai Gegenstand gewesen (wir berichteten). Geplant ist, die Schlussfassung Ende Juni zu beraten und zu beschließen.

 

Simoneit stellte das TEK in seinen Grundzügen vor. Es ist ein Strategiekonzept für die touristische Arbeit auf Ortsebene unter Berücksichtigung der Lokalen Tourismus-Organisation (LTO) St. Peter-Ording/Eiderstedt. Gestaltet ist es als praktische Handreichung für alle. Er sagte schlaglichtartig: „St. Peter-Ording ist eine Wettbewerbseinheit, die sich mit anderen messen muss.“- „Tourismus ist eine Querschnittsbranche.“- „Daran wollen viele teilhaben.“ Und direkt an die Einwohner gerichtet: „Sie haben viel zu verlieren!“ Erstes Ziel sei es deswegen, den funktionierenden Ort zu erhalten. Das bedeute: Generierung von Einkommen und Wertschöpfung zur Sicherung der Daseinsvorsorge. Daraus folgten marktgerechte Angebotsentwicklung, Zielgruppengerechtigkeit, Ganzjahresnachfrage, Nachhaltigkeit „ökologisch, ökonomisch und sozial“, Arbeitsmarktstabilisierung und Erhaltung der Lebensqualität in St. Peter-Ording als Wohn- und Arbeitsort. Das Konzept gibt Leitlinien hinsichtlich eines von Einwohnern über Gäste zu Arbeitenden akzeptierten Tourismus mit „Lebens-, Erfahrungs und Teilhabequalität“. Das TEK ist das strategische Dach. Dazu gehören als Ergänzung Module zur Infrastruktur-, Strand- und Einzelhandelsentwicklung sowie eines für Camping.

 

Ziesemer erläuterte die Grundlagen des Infrastrukturentwicklungsplanes. Projekte und Ideen müssen in eine Gesamtstrategie für den Ort einsortiert werden und vor allem zu den im TEK formulierten Werten für die touristische Entwicklung passen. Sie müssen Impulswirkung für den Ort mit Ausstrahlungseffekt auf Eiderstedt besitzen. Übergeordnetes Ziel – Metaziel – dieses Planes ist die Erhöhung der Wertschöpfung im Tourismus bis 2025/2030. Über fünfzig Projekte aus den Bereichen Basisinfrastruktur/Wasserkante sowie Ortsbild und der Suprastruktur/Beherbergung sind bisher im Plan ausgewiesen. Impulswirkungen, Anforderungen aus kommunaler Sicht und Belastungsgrenzen werden für alle Bereiche tabellarisch aufgeführt. Bewertungskriterien und spezifische Entwicklungsanforderungen sind vorgegeben.

 

In der sich anschließenden sehr sachlichen Diskussion ging es zu Beginn um „Wertschöpfung für wen? Um mehr Arbeitsplätze zu schaffen?“ und danach Digitalisierung, Internet, Mobilfunk, W-Lan. Wie komplex das alles ist, wurde deutlich, als Rainer Balsmeier die Problematik der Errichtung eines Funkmastes ansprach. Wie die Gemeinde sich um Wohnraum sorgt, machten die Beispiele „Wittendün“ und „Ketelskoog“ deutlich. Fördermöglichkeiten wurden angesprochen wie auch die Gestaltung des Ortsbildes in der Straße im Bad. Angebote für Kinder und Familien und die Problematik der für Jugendliche im Pubertätsalter wurden diskutiert, bis sich die Aussprache zu einem längeren Diskurs über Kultur im TEK entwickelte: „Welche Rolle soll Kultur künftig spielen?“ war die Ausgangsfrage gewesen. Unstrittig war, dass viele kulturelle Angebote existieren, aber das fände im TEK zu wenig Berücksichtigung. Seitens der Touristiker und des Bürgermeisters sowie der stellvertretenden Tourismus-Direktorin Constanze Höfinghoff wurde klargestellt, dass im TEK mehr „Kultur enthalten ist“, als vielleicht sichtbar werde. Aber man näherte sich einander, als Kultur in Verbindung mit den Nebensaisonzeiten in den Fokus rückte. Frank Simoneit sah eine Möglichkleit, hier kulturelle Angebote mit zu verschriftlichen. Das ging dann als Auftrag an ihn, wie auch der an den Ausschuss für Jugend, Kultur, Bildung und Sport, sich gezielt den Angeboten auf dem kulturellen Sektor zu widmen. Im Rahmen der Diskussion hatten Simoneit und Ziesemer das nun vorliegende TEK mit seinem soziokulturellen Ansatz als für andere Orte beispielhaft innovativ bewertet.

 

Hric, 01. Juni 2017, HN und www.jb-spo.de

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