2016 Juni

Erster DoiDo 2016 – trotz Regen gute Laune

 

Mit dem ersten „Donnerstag im Dorf“ am 30. Juni ist die IG Dorf mit ihrer Veranstaltung für Gäste und Einheimische in die Hauptsaison gestartet. Trotz Beeinträchtigung durch „Nass von oben“ zeigte man sich guter Laune. Durchkommen war unproblematisch, auch die Dichte der Stände war noch nicht so groß. Man bummelte eben und traf sich zum Klöhnschnack bzw. zum Sehen. Appetit kommt beim Essen und Schauen und beim nächsten DoiDo am 7. Juli wird schon erheblich mehr los sein. Es ist schließlich Sommerferienzeit. Ein Besuch des DoiDo gehört seit über 25 Jahren einfach zum St. Peter-Urlaub dazu!

 

Hric, 2. Juli 2016, www.jb-spo.de

Neue Asphaltdecke für den Wittendüner Kreisel

 

Die für Donnerstag, 30. Juni 2016, vorgesehene Erneuerung der Asphaltdecke für den Wittendüner Kreisel konnte durchgeführt werden. Von 5.30 Uhr in der Frühe bis ca. 21:00 Uhr am späten Abend waren die Mitarbeiter der mit den Arbeiten beauftragten Firma in zwei Schichten tätig, um den Verkehrsfluß an dieser für St. Peter Ording wichtigen Stelle nicht langfristig zu behindern. Zufahrt von der Wittendüner Allee aus Richtung Eidersperrwerk in die Eiderstedter Straße und in die Böhler Landstraße bzw. Ausfahrt von diesen beiden Straßen und dazwischen zusätzlich aus der Dorfstraße in Richtung Eidersperrwerk war an diesem Tag deswegen nicht möglich und entsprechend angekündigt bzw. durch Hinweisschilder auch weiträumig mit Umleitungen geregelt. Beteiligt und betroffen davon waren nicht nur die Verkehrsteilnehmer allgemein. Eingebunden in die Maßnahme waren u.a. Polizei, Amt Eiderstedt, Verkehrsaufsicht, Straßenmeisterei, ÖPNV und viele mehr.

 

„So einen Kreisel zu asphaltieren ist eine haarige Geschichte“, erläuterte auf Nachfrage einer der verantwortlichen Mitarbeiter. Nach dem Abfräsen der alten muss diese für die neue Deckschicht vorbereitet sowie dann der Asphalt aufgebracht werden. Nicht nur wegen der Zufahrten und der Inseln mit den Übergängen für Fußgänger und Radfahrer ist es insgesamt „kleinteilig“. Neben dem jeweiligen Einsatz einer großen und einer kleinen Asphaltierungsmaschine mit für innen und außen entsprechender computergesteuerter Verteilung des Asphalts für die neue Fahrbahn ist auch Arbeiten per Hand erforderlich. Die Maschinen müssen eben auch oft wieder neu angesetzt werden. Der Asphalt, mit dem sie versorgt werden, wird frisch angeliefert.

 

Ab Freitag, 1. Juli war alles wieder normal. Ein neues Fahrgefühl schon auf den jeweils letzten Metern zu den Zu- bzw. Abfahrten als auch um den Kreisel machen dann bewusst, dass es für die Böhler Landstraße wirklich allerhöchste Zeit ist! Wer vom Kreisel Richtung Böhler Strand und Golfplatz fährt bzw. von „oben“ her kommt, hat sicher schon bemerkt, dass mit den ersten Arbeiten – Zufahrt zum Strand bis Ortsausgang in Süderhöft - angefangen worden ist. Noch aber sind die dadurch bedingten Beeinträchtigungen gering.

 

Hric, 2. Juli 2016, www.jb-spo.

Ausstellung in Strandkorbhalle Hungerhamm wird „fabelhaft“

 

Die Kunstinitiative St. Peter-Ording e.V. (Kispo) ist noch mitten in den letzten Vorbereitungen für die 5. Sommerkunstausstellung in der Strandkorbhalle Hungerhamm in Ording. Nach den vier vergangenen Ausstellungen seit Sommer 2012 fiebert das Team um Initiator Thomas Bartram, Vorsitzender von Kispo, der Eröffnung am Sonnabend, 2. Juli entgegen. Hoffentlich klappt alles. Denn dieses Mal wird es „Märchenhaft - Sagenhaft – Fabelhaft“, so der Titel der Ausstellung.

 

Schreckgespenster, Hexenwesen, Wolfsgestalten, Riesen, Zwerge, Unterirdische und Fabelwesen besonderer Art, unter ihnen sogar der Minotaurus, haben sich auf den Weg gemacht, um die von den Strandkörben in den Sommermonaten freie Halle vom 03. Juli bis zum 11. September als Quartier zu beziehen. Sie werden für zehn Wochen das von außen graue, unansehnliche Bauwerk innen mit Sicherheit in ein Kaleidoskop mit tanzenden, keifenden, glotzenden, hintergründigen Phantasiegebilden verzaubern, die wiederum in uns Geschichten wachzurufen vermögen.

 

Die Kunstschaffenden Gisela Mott-Dreizler (Witzwort), Hans-Ruprecht Leiß (Flensburg), Otto Beckmann (Hamburg), Linda Hamkens (Reimersbude), Solvej Krüger (Wittbek), Christoph Fischer (Worpswede), Ulla Knütel (Oldenswort) und Thomas Bartram (St. Peter-Ording) werden „Phantastische Wesen aus einer anderen Welt“ präsentieren. Gehängt und gestellt werden müssen die vielen Bilder, Graphiken, Drucke, Fotografien, Skulpturen und Plastiken noch. Vier Räume mit zwölf Wänden stehen im vorderen Teil der Halle zur Verfügung. Damit es bei den vielen Geisterwesen und Kobolden geordnet zugeht, sind während der Ausstellungszeiten täglich (außer Samstag) von 16 bis 19 Uhr Aufsichtskräfte vor Ort. Diese haben sich im Gespräch mit den „Hexenmeistern“ informiert und werden den Besuchern im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch gerne Fragen beantworten.

 

Die Mitglieder des Vereins Kispo bringen sich bei der Vorbereitung und Durchführung der Ausstellung ehrenamtlich ein. Der Eintritt ist frei. Spenden sind selbstverständlich willkommen. Wie in den Jahren zuvor kann man Kunstwerke auch käuflich erwerben.

Bei Anfahrt mit dem Auto auf den zur Strandkorbhalle gehörenden Parkplatz werden pro Fahrzeug 3,50 € Gebühren kassiert.

 

Die Eröffnung der Ausstellung ist Sonnabend, 02. Juli 2016 um 16:00 Uhr.

 

Unter dem Motto „Lesen und Erzählen“ gibt es am Donnerstag, 7. Juli um 19 Uhr „Märchen“ mit Gudrun Böteführ und am Mittwoch, 13. Juli um 19 Uhr „Fabeln“ mit Thomas Bartram. Im Rahmen eines Jazzkonzertes mit Headless Jazz werden am Sonnabend, 16. Juli ab 19 Uhr „Kunst und Musik“ erlebbar.

 

In der letzten Woche – 5. bis 11. September - wird die Ausstellung erweitert mit Werken von zwei Klassen der Nordseeschule St. Peter-Ording. Schülerinnen und Schüler stellen dabei ihre Bilder gemeinsam mit den Künstlern aus. Dazu gibt es am Sonnabend, 3. September zusätzlich eine Eröffnungsveranstaltung.

 

Hric, 30. Juni 2016, www.jb-spo.de

Bundeswehr Big-Band  Konzert im Regen abgebrochen

 

„Auf ihrer Sommertour macht die Big Band der Bundeswehr auch Station in St. Peter-Ording und rockt die Erlebnis-Promenade. Das Showorchester bietet in seinem rund zweistündigen Programm stimmungsvolle Hits und Klassiker. Die Spenden kommen in diesem Jahr der Neugestaltung des Außengeländes der Utholm-Grundschule zu Gute.“

So war es im Veranstaltungskalender für den Monat Juni für Sonnabend, 25. Juni 2016 um 20:00 Uhr zu lesen. Seit Jahren ist dieses Konzert eines der Highlights.

 

Es hätte schön werden können, wenn denn das kurzfristige Aufklaren zur Mittagszeit von Dauer gewesen wäre. Im Morgenregen war alles aufgebaut worden. Unter den Caterern war wie in den Jahren zuvor auch JiMs Bar. Petrus aber meinte es dieses Jahr überhaupt nicht gut. Es gab Regen, Regen, Regen. Das Konzert startete in ihm und endete vorzeitig. Einige hatten es sich trotzdem nicht nehmen lassen, der Buhne aus diesem Anlass einen Besuch abzustatten. So ergab es dank der Spendenfreudigkeit immerhin noch mehr als 2000 € für die Gestaltung des Pausenhofes.

 

Aber es war dann doch zu grauslich, so dass das Konzert vorzeitig beendet wurde. – Wie schön es hätte sein können, zeigt das Bild aus dem Jahr 2014.

Und die wenigen Bilder von 2016 sprechen auch für sich!

 

Hric, 27. Juni 2016

 

Berichte aus den Vorjahren zu den Showkonzerten der Big Band der Bundeswehr

Unter Button „Mai“ 2015 und

über Button Bücher zu den Jahren 2014, 2013, 2012 jew. Juni

RTSDP – das Präventionsgremium für St. Peter-Ording

 

Zum 64. Mal traf sich das Plenum des Runden Tisches zur Sucht-und Drogenprävention der Gemeinde St. Peter-Ording. Es ist das Präventionsgremium der Gemeinde. Ihm gehören auf offener Basis vor allem Vertreter von Einrichtungen und Körperschaften für Kinder und Jugendliche an. Vertreten waren in dieser Sitzung:

Ronald Siems vom Diakonischen Werk Husum (Suchtberatung und –behandlung), Frank Kobrow und Svend Goldenbaum vom Kreis Nordfriesland (Amt für Jugend und Familie), Wolfgang Bury, Jörn Tiedemann und Wiltrud Kraas seitens der Gemeindevertretung und des Ausschusses für Jugend, Kultur, Bildung und Sport, Norbert Kelch und Stefanie Müther von der Polizeistation, Barbara Kirchner für das Familienzentrum un die KiTa, Daniel Schädler für das Jugendzentrum, Ulrike Kloth seitens des DRK, Tjade Kloth als Jugendlicher für DRK und JiMs Bar, Peter Bartsch für JiMs Bar, Wilma Welke für das Nordsee-Internat, Marion Bernhardi für das Amt Eiderstedt (Sachbearbeiterin) und Hans Jörg Rickert als Koordinator und Moderator. Die Vertreter der Utholm-Schule und der Nordseeschule sowie die Schulsozialarbeiter hatten nicht teilnehmen können. Letztere hatten in der vergangenen Sitzung ausführlich über die Schulsozialarbeit in Grundschule, Gemeinschaftsschulteil und Gymnasium berichtet. Dazu gehören u.a. Maßnahmen der Prävention verschiedenster Art – von „Information über Aids“ bis „Gewaltfreies Vorgehen“

 

Wie üblich gab es nach den Regularien die Informationsrunde durch die Teilnehmer aus ihren Tätigkeitsbereichen. Wesentliche Tagesordnungspunkte waren dazu der Einsatz der alkoholfreien Cocktailbar als Langzeitprojekt des RTSDP sowie das diesjährige Begleitungsvorgehen für die „School’s out Party“. Seit 2013 unterstützen freiwillig Vertreter von Einrichtungen die vor Ort anwesenden Kräfte von Polizei und Tourismus-Zentrale. Das hat bisher zu einer insgesamt positiveren Entwicklung des Ablaufs geführt.

 

Hans Jörg Rickert nahm die Gelegenheit der Sitzung zum Anlass, an die Einführung der Funktion eines Koordinators und Moderators für den RTSDP zu erinnern. In den genau zehn Jahren war es seitdem die 40. Sitzung. Das Gremium genehmigte sich bei JiMs Bar Cocktails – zubereitet von Ruth und Louisa Thomas - sowie Fingerfoods aus der Mensa eine Sitzungspause.

 

www.jb-spo.de Juni 2016

 

Siehe auch Bücher:

Jahrbuch 2014 April „60.Sitzung des Runden Tisches“

„Aus Liebe zum Menschen“

DRK-Ortsverein feiert sein 65jähriges Jubiläum

 

Am 4. Mai 1951 ist der DRK-Ortsverein St. Peter-Ording e.V. „neu“ entstanden. Die Notwendigkeit zur Schaffung einer Organisation für Hilfsmaßnahmen ergab sich damals von selbst, denn der totale Zusammenbruch in Deutschland bei Kriegsende 1945 hatte auch das Deutsche Rote Kreuz betroffen. - Über die „Neugründung“ und die Arbeit bis heute berichtete Dr. Dieter Undeutsch in seiner Festrede anlässlich des 65jährigen Jubiläums des Ortsvereins. Ihn hatte die Vorsitzende Marlene Pauly-Burchatzky für diese Aufgabe gewinnen können.- In einer gelungenen abwechslungsreichen und informativen Festveranstaltung im ev. Gemeindehaus mit über 80 Gästen – unter ihnen viele Mitglieder und Vertreter befreundeter Vereine und Körperschaften – würdigten der Festredner und die Überbringer von Grußworten öffentlich die in all den Jahren höchst vielfältige Arbeit des Ortsvereins.

 

Günther Leupold, heute fast 92 Jahre und durch die Kriegswirren nach St. Peter-Ording Verschlagener, ist das einzige noch verbliebene Gründungsmitglied. Er erinnerte mit seinen Worten eindrucksvoll an die Zeit damals: „Es war im Jahre 1951 ein Zustand, den wir und vor allem die jungen Leute uns heute gar nicht mehr vorstellen können. In St. Peter gab es keine Straßennamen, keine Kanalisation und auch keine Trinkwasserversorgung. Flüchtlinge, Vertriebene mussten zusätzlich untergebracht und versorgt werden. Das Wasser pumpte man per Hand, aber man musste danach erst einmal mit einem Netz die Frösche wegfischen!“ Und er setzte fort: „Mit dem Inkrafttreten des Grundgesetzes 1949 bildeten sich die gesellschaftlichen Verhältnisse wieder neu und so auch das DRK. Meine Motivation zur Gründung des Ortsvereins kam aus meiner Soldatenzeit.“ Mit den Worten „Man muss das Gute tun, damit es in der Welt sei“ der österreichischen Schriftstellerin Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach beendete er seinen Wortbeitrag.- Großen Beifall gab es für ihn und alle weiteren Beiträge.

 

Dr. Dieter Undeutsch gelang es in seinem Vortrag insbesondere, das Wirken der aktiven Mitglieder des Ortsvereins in den Jahren von 1951 bis heute in den Zusammenhang mit Ereignissen und daraus resultierenden Herausforderungen zu stellen. Er machte deutlich, wie von den sieben Grundsätzen der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung immer wieder „Menschlichkeit“ und „Freiwilligkeit“ unter dem Motto „Aus Liebe zum Menschen“ weltumfassend jederzeit und damit auch in St. Peter-Ording Antrieb zum Tun waren und sind. Erste Aufgabe war die Verteilung von Kleidung aus Spenden des Kanadischen und Schweizer Roten Kreuzes gewesen. Mit den Jahren drehte sich der Verteilerkreisel. In den 80igern wurde nun in St. Peter-Ording für Polen und Osteuropa gespendet. Über den Verkauf von Matjes- und Schmalzbroten am „Donnerstag im Dorf“ wurde in den vergangenen vier Jahren zu Gunsten der Aktion „Armut hat junge Gesichter“ Geld erwirtschaftet. Über die Kooperation mit der Utholm-Schule konnte dadurch u.a. Ahmad aus Afghanistan mit einem Schulranzen, Ila aus dem Irak mit einer Federtasche, Snesama aus Serbien mit Trainingshose und Turnschuhen geholfen sowie Sönke aus Eiderstedt die Teilnahme an der Klassenfahrt ermöglicht werden.

 

DRK Kreispräsident Frank Millack, begleitet von Kreisgeschäftsführer Torben Walluks, lobte das Engagement. Ehrenamtliche und freiwillige Arbeit bilde den Ursprung des DRK und sichere seine Zukunft. Wörtlich sagte er: „Sie alle in St. Peter-Ording geben ihre Zeit und ihr Wissen den hilfebedürftigen, Not leidenden und benachteiligten Menschen und haben Freude daran. Mit ihren Projekten schlagen Sie Brücken zwischen Generationen, Kulturen, gesunden und kranken Menschen. In Seeth haben Sie massiv Stunden zugebracht. Das ist lebendiger Rotkreuz-Gedanke. Was dort geleistet worden ist, da kann einem das Herz aufgehen.“

 

Unter den Gästen waren Pastorin Regine Boysen, Bürgervorsteher Boy Jöns, stellvertretender Bürgermeister Peter Hansen, die Vorsitzende des Sozialausschusses Monika Grutza, der stellvertretende Landrat Jörg Friedrich von Sobbe und von der Utholm-Schule Boy Möller und Frauke Hansen. Besonders zu erwähnen ist die Anwesenheit von Dr. med. Gerhard Fölz und Frau. Er war neben seiner Tätigkeit als Chefarzt der DRK Klinik „Goldene Schlüssel“ bis 1985 der Vierte in der Reihe der Vorsitzenden. Allererste war Frau Dr. med. Christa Drenckhahn (1951-61). Ihr folgten Propst i.R. Hinrich Tödt (1961-66) und Heinz-Erwin Jungjohann (1966-74). Frau Drenckhahn übernahm nach Dr. Fölz noch einmal für acht Jahre bis 1993 den Vorsitz. Ihr folgte bis 2003 Klinik-Chefarzt Dr. med. Thomas Speich. Nach ihm kam Margrit Dittelbach, und ab 2010 ist Marlene Pauly-Burchatzky „Kopf und Herz“.

 

Ihr Dank galt allen, die gekommen und damit ihre Wertschätzung für die Arbeit des Ortsvereins bekundet hatten, besonders aber ihren „Aktiven“, die wie immer verlässlich vor und hinter den Kulissen wirkten.- Dr. Dieter Undeutsch hatte schon zum Ende seiner Festrede gesagt: „Heute gilt der breite Dank für diese Aktivität – stellvertretend auch für die Leistung aller in diesem Berichtszeitraum tätig Gewesenen – Ihnen, liebe Frau Pauly-Burchatzky und allen Aktiven zusammen mit den Mitgliedern.- Wie heißt es doch? ‚Aus Liebe zum Menschen!‘ Diese Losung wollen wir weiter tragen.“

 

HRic, 14. Juni 2016

****************************************************************************************************************

Vortrag von Dr. D. Undeutsch zum 65jährigen Bestehen des DRK-Ortsvereins St. Peter-Ording.

Hier als pdf-Datei.

Zum Deutsch Lernen auf dem Campus Nordsee in St. Peter-Ording

 

Wie seit 2010 üblich verbringen jedes Jahr junge Leute im Rahmen des Programms „PASCH“ – Schulen: Partner der Zukunft – über das Goethe-Institut Hamburg drei Wochen auf dem Campus Nordsee in St. Peter-Ording. In einem ausgefeilten System von Unterricht in Deutsch, Arbeit an Projekten und Freizeitgestaltung sowie Kenntniserweiterung über Deutschland mit Begegnungen und Informationen zu Wissenswertem von Land und Leuten verging jetzt die Zeit für 47 Gäste aus Indien (28), Vietnam (10), Thailand (7) und Singapur (2) wie im Fluge.

 

In ihren Heimatländern haben sie bereits Deutsch gelernt und sind aufgrund ihrer Leistungsbereitschaft für die Teilnahme an diesem Kurs ausgewählt worden. PASCH ist eine von Außenminister Frank-Walter Steinmeier im Jahre 2008 begründete Initiative in Kooperation mit dem Goethe-Institut. Mit diesem arbeitet das Nordsee-Internat bereits seit 2004 zusammen. Dadurch ist es zu dieser Projekterweiterung auch mit dem Motto „Deutsch lernen – und neue Freunde gewinnen“ gekommen. Das Betreuerteam wird geleitet von Lyra Skusa. Sie wird unterstützt von einem Verwaltungsleiter. Vier Lehrkräfte mit Zertifikat für „Deutsch als Fremdsprache“, vier ausgewählte kurserfahrene Betreuer mit Sprach- und Länderkenntnissen sowie ein Praktikant gehören dazu.

 

Wie alle sind Nguyen (17 Jahre aus Vietnam), Mihika (14, Indien), Yasha (16, Singapur), Patipat (17, Thailand), Tanaya und Avanti (18 bzw. 16 aus Indien) traurig, dass der Kurs nun schon zu Ende ist. „Wir sind wie eine Familie! Für uns war das hier in SPO eine ganz neue Erfahrung. Die Menschen sind sehr freundlich zu uns und aufgeschlossen.“ Dies und wissbegierig sind aber auch die jungen Leute. Einige von ihnen möchten am liebsten gleich bleiben: Sie möchten Informatik, Medizin, Maschinenbau studieren. Avanti bekannte: „Ich mag das Leben und die Landschaft hier.“ Danach präsentierten sie ihre Projekte und bewiesen, dass sie sich in Deutsch verbessert haben und gut verständlich artikulieren können. U.a. berichteten sie zu ihrem Besuch in der Tetenbüller Schafskäserei oder über ihre Interviews auf dem Wochenmarkt in St. Peter-Ording.

 

Kontakte gab es u.a. mit Klassen der Nordseeschule; Fahrten führten nach Hamburg, Husum, Tönning und Flensburg. Im Multimar Wattforum, am Eidersperrwerk und im Schifffahrtsmuseum Husum waren sie und natürlich oft in SPO unterwegs. Avanti ist ganz begeistert: „Ich habe ganz viele Menschen kennen gelernt, und ich habe mein Deutsch verbessert.“

 

HRic, 15. Juni 2016

Orgelmusik zur Marktzeit – das musikalische Mittwochsereignis

 

Mittwochs ist Markttag in St. Peter-Ording. Aber nicht nur das, es gibt ab 10:00 Uhr auch das wöchentlich zweistündige Marktcafe der ev. Urlauberseelsorge und zugleich eine halbe Stunde „Orgelmusik zur Marktzeit“ mit Kirchenmusikdirektor Christoph Jensen an der Lobback Orgel in der St. Peter-Kirche. Für Gäste wie Einheimische ist dieses das „Mittwochsereignis“. Wie seit fast 30 Jahren kamen dazu bisher seit dem 23. März jede Woche viele Menschen, die sich das nicht entgehen lassen wollten. Manchmal sogar war die Kirche richtig voll wie dieses Jahr im Monat Mai. An diesem ersten Junimittwoch waren es immerhin 80, unter ihnen auch Gisela und Hans Belser aus Ulm. Sie saßen in der ersten Reihe. Für sie ist der Besuch dieses wöchentlichen Konzertes während der vier Wochen ihres Aufenthaltes in St. Peter-Ording ganz wichtig. Das war auch bei vielen anderen zu spüren.

 

Still ist es in der St. Peter-Kirche. Die ersten Gäste sind schon da. Küster Lorenz Clausen händigt jedem einzelnen Besucher das Programm für die Orgelmusik aus. Es ist jede Woche neu. Die vier Altarkerzen und die Osterkerze sowie die des Kronleuchters in der Mitte sind entzündet. Gemächlich füllt sich andachtsvoll der Kirchenraum. Es ist feierlich wie zu einem Gottesdienst. Pünktlich ertönt die Orgel. Christoph Jensen spielt das Präludium in G des Schwabstedter und späteren Husumers Nicolaus Bruhns (1665-1697). Fröhlich wird das Publikum eingestimmt auf die kommende halbe Stunde. Die Stille hat scheinbar noch zugenommen. Man genießt dieses Hörerlebnis. Kein Beifall stört. Mit dem Orgelchoral von Georg Böhm (1661-1733) „Nun bitten wir den heiligen Geist“ kommt Erinnerung an Pfingsten auf. Der erste Sonntag nach Trinitatis ist ja erst gewesen. „Le banquet céleste“ (Das himmlische Gastmahl“) von Olivier Messiaen (1908-1750) und danach der Orgelchoral BWV 645 „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von Johann Sebastian Bach sind Verkündigung der Glaubensbotschaft. Der „Élévation“ von Théodore Dubois (1837-1924) schließt sich die Toccata an. Die halbe Stunde ist vorüber. Froh gestimmt kommt der überaus herzliche Beifall vom Publikum, das sich dem Organisten auf der Orgelempore zugewendet hat.

„Für mich wäre es wundervoll, das ganze Konzert noch einmal zu hören“, äußerte nach einem Augenblick des Innehörens Hans Belser, wie seine Frau begeistert von dieser musikalischen Darbietung. Sie haben jede Konzertmöglichkeit in der St. Peter-Kirche während ihres Urlaubs wahr genommen. Die Freude auf das vielseitige und hochwertige Musikangebot merkte man ihnen an. Nun soll es wieder heim gehen nach Ulm. Im nächsten Jahr werden sie wie seit einigen Jahren wieder da sein. Vielleicht hat Gisela Belser dann für Christoph Jensen eine neue CD mit der Aufnahme eines Konzertes an der spätromantischen auf 82 Register erweiterten – vier Manuale und Pedal - Link-Gaida Orgel der evangelischen Pauluskirche in Ulm dabei. Aufgrund ihrer guten Akustik ist diese dort in weitem Umkreis die Konzertkirche. Die dagegen kleine St. Peter-Kirche und die in ihr gebotene Musik steht ihr da nicht nach.

 

Bis erst einmal zum 20. Juli gibt es jeden Mittwoch ab 10 Uhr eine halbe Stunde Orgelmusik zur Marktzeit. Nach einer Pause geht es dieses Jahr dann ab 14. September bis zum 12. Oktober weiter.- Weitere Informationen zu „Musik in der Kirche“ unter http://www.preester-gang.de/marktorgel.html

 

HRic, 02. Juni 2016

Zweite Gastgeberwerkstatt in SPO erfolgreich - Foto: TZ-SPO
2. Gastgeberwerkstatt in SPO - Text: TZ-SPO
Presse_Gastgeberwerkstatt_SPO_06_2016.pd[...]
PDF-Dokument [3.0 MB]

Jahreshauptversammlung der DLRG St. Peter-Ording

 

So eine gut besuchte Jahreshauptversammlung hat Vorsitzender Johann Stauch der DLRG St. Peter-Ording schon lange nicht mehr begrüßt. Der DLRG-Ortsverein zählt aktuell 325 Mitglieder. Deren Interesse am neu in Betrieb genommenen Rettungs- und Ausbildungszentrum (RAZ) in der Bövergeest war sehr groß. Als Vertreter der Gemeinde nahm stellv. Bürgermeister Richard-Flohrs Richardsen an der Versammlung teil. Er beglückwünschte die DLRG zu ihrem neuen Zuhause und bedankte sich im Namen der Gemeinde für die vielen geleisteten Einsätze. Der Vorsitzende des DLRG Kreisverbandes Jens-Friedrich Christiansen aus Husum überbrachte die Grüße des DLRG Landesverbandes.

 

Johann Stauch dankte Gemeinde und Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording für die seit Jahrzehnten bestehende vertrauensvolle Zusammenarbeit und Unterstützung, sowie dem Kreis Nordfriesland für die Bezuschussung des neuen RAZ in Höhe von 120.000 Euro. Seinen ganz besonderen Dank richtete er an die vielen freiwilligen Helfer unter den Mitgliedern und Freunden, die viele unbezahlte Arbeitsstunden erbrachten und dadurch erst den Bau der neuen Unterkunft ermöglichten. „Erst durch diese neue zeitgemäße Unterkunft haben wir die Möglichkeit und die Chance, uns weiterzuentwickeln und zusätzliche Mitglieder für unser Rettungsteam zu gewinnen. Wer Interesse hat mitzumachen, ist bei uns herzlich Willkommen“, so Johann Stauch.

 

Wie umfangreich das Aufgabengebiet der DLRG St. Peter-Ording ist, machten die Berichte der Vorstandsmitglieder dann auch richtig bewusst.

Die wöchentliche Schwimmausbildung unter Leitung von Gabriele Frauen-Berens findet außerhalb der Ferienzeit jeden Dienstag in der Dünen-Therme statt. Insgesamt wurden dabei 327 Ausbildungen durchgeführt und über Abnahme der Schwimmprüfungen abgeschlossen. 128 Seepferdchen-Abzeichen wurden vergeben. Es gab 62 Bronzeabzeichen, 46 Silber-abzeichen und 32 Goldabzeichen. 15 Teilnehmer haben die Juniorretter-Ausbildung durchlaufen und 44 Teilnehmer befanden sich in der Ausbildung zum Rettungsschwimmer.

 

Erfolgreich war nach dem Bericht der Technischen Leiterin Ausbildung Kathrin Töpke auch die Sanitäts- und Erste Hilfe-Ausbildung. Insgesamt wurden 153 Teilnehmer/innen in verschiedenen Kursen ausgebildet.

 

Die Einsatzgruppe wurde nach dem Bericht des Technischen Leiters Einsatz Nils Stauch im vergangenen Jahr zu 70 Einsätzen von der Rettungsleitstelle alarmiert, davon 16 Alarmierungen im Bereich der Wasserrettung, 53 Einsätze als First-Responder und einmal als Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) bei einem Bahnunfall. Außergewöhnliche Einsätze waren ein Busunfall mit mehreren Verletzten, ein in eine Menschenmenge gefahrener PKW im Kurzentrum und das Unterstützen der Tourismus-Zentrale und Feuerwehr beim Ausbringen von Ölsperren um einen im Wattenmeer festgefahrenen Gas-Tankwagen. Neben diesen besonderen Einsätzen gab es mehrere Personensuchen am Strand bei Seenebel, von der Flut eingeschlossene Wattwanderer und in Not geratene Kiter und Windsurfer.

 

Ein weiterer Schwerpunkt der DLRG in St. Peter-Ording ist nach dem Bericht des Technischen Leiters Einsatz der Sanitätsdienst bei großen und kleinen Veranstaltungen. Im vergangenen Jahr wurden an 63 Tagen Sanitätsdienste geleistet. Das Spektrum geht von mehrtägigen Großveranstaltungen am Strand, Absicherung von Strandsegelregatten und Wassersportevents bis zur im Sommer wöchentlich stattfindenden Veranstaltungsreihe „Donnerstag im Dorf“ und diversen Tagesveranstaltungen in St. Peter-Ording und auf Eiderstedt.

 

Der Gliederungsarzt Dr. med. Sigurd Schlensker bedankte sich dabei für die Bereitschaft mehrerer örtlicher Ärzte, bei Verhinderung des Notarztes per Handy-Alarmierung im Bedarfsfall zur Hilfeleistung gerufen zu werden.

Im Bericht des Technischen Leiters Gerätewesen Sören Hesselbarth wurde deutlich, welcher enorme Arbeitsaufwand erforderlich ist, um die durch Strandeinsatz und aggressives Salzwasser sehr starkem Verschleiß unterliegende technische Ausstattung an mehreren Rettungsbooten und Allrad-Fahrzeugen einsatzbereit zu halten. Die Arbeiten werden, soweit möglich und zulässig, in Eigenleistung durchgeführt.

 

Schatzmeister Wolfgang Bury berichtete, welche großen Anstrengungen jedes Jahr notwendig sind, um in Anbetracht des gewaltigen Aufwandes einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Die DLRG arbeitet rein ehrenamtlich, ist als gemeinnützig anerkannt und finanziert sich ausschließlich aus den Beiträgen der Mitglieder, freiwilligen Zuwendungen und Spenden. Zusätzlich zur umfangreichen Unterstützung durch Zuschüsse, private Spenden und viel Eigenleistung musste  für den Bau des Rettungs- & Ausbildungszentrums ein Darlehen aufgenommen werden. Zu hoffen ist, dass die anstehende Überarbeitung des schleswig-holsteinischen Landesrettungsdienstgesetzes dazu führt, dass zukünftig zumindest die einsatzbezogenen Kosten bei Wasserrettungen erstattet werden können. Um Projekte in die Realität umsetzen zu können, ist besondere Kreativität erforderlich. So ist vor einiger Zeit die Partnerschaft mit Volkswagen Nutzfahrzeuge entstanden, wodurch der DLRG St. Peter-Ording bis zum Ende dieses Sommers weiterhin ein speziell für Rettungseinsätze umgebauter Amarok-Geländewagen zur Verfügung steht.- Die DLRG möchte dieses Fahrzeug, welches sich in zahlreichen Situationen am Strand bewährt hat, dauerhaft behalten. Hierzu sind in zwei Konzerten mit der Big Band der Bundeswehr und mehreren Aktionen insgesamt rund 42.000 Euro Spenden gesammelt worden. „Wir bedanken uns herzlichst bei allen, die uns bei diesem für uns sehr wichtigen Projekt unterstützt haben und hoffen sehr, dass wir im Herbst ein positives Ergebnis verkünden können“, so Nils Stauch.

 

Bei den anstehenden Wahlen wurden der Technische Leiter Einsatz Nils Stauch, die Technische Leiterin Ausbildung Kathrin Töpke, der Technische Leiter Gerätewesen Sören Hesselbarth und der Schatzmeister Wolfgang Bury einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Zur Schriftführerin wurde für die aus dem Vorstand ausgeschiedene Christel Kunze einstimmig Petra Bischoff gewählt.

 

Erstellt auf der Grundlage der Presseerklärung der DLRG St. Peter-Ording

 

Kontoverbindung für Spenden:

DLRG St. Peter-Ording e.V.

IBAN: DE21 2175 0000 0045 0017 32

BIC: NOLADE21NOS

Bank: Nord-Ostsee Sparkasse

 

Für Rückfragen:

DLRG St. Peter-Ording e.V.

Johann Stauch, Vorsitzender

Tel. 04862-102114

Geehrt für 40 Jahre Mitgliedschaft in der DLRG St. Peter-Ording wurde Manfred Homann JB-2016

Geehrt für 40 Jahre Mitgliedschaft in der DLRG St. Peter-Ording wurde Manfred Homann. Johann Stauch bedankte sich bei ihm für seine jahrzehntelange aktive Mitarbeit bei der Schwimmausbildung und für seinen handwerklichen Einsatz im Bereich der Gerätewartung. Manfred Homann hat auch seine Söhne und Enkelkinder mit in die DLRG geholt.

Hochsommer Anfang Juni

4. Juni

Am Wochenende - bei Hochsommer-Temperaturen (29°C) - da kommen sie, die unsere weiten Sandbänke, unsere großen Pfahlbauten, den Service, die Natur mit Ebbe und Flut und, und, und... so lieben.

1. Juni

Wunderbar erholsames Wetter: warm, leichter Wind und den weiten Strand hat man fast für sich allein!

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Georg Panskus